Schon seit längerer Zeit bin ich auf der Suche nach einem schönen und dicken Märchenbuch. Alle Märchen, von Rotkäppchen bis Dornröschen sollen darin zu finden sein und idealerweise auch noch viel mehr als die üblich Bekannten. Ein Märchenbuch zum Vorlesen, zum Schmökern und Abtauchen. Auf eine schöne Ausgabe bin ich immer wieder gestoßen und die habe ich mir dann auch geholt. Aus dem Hause Artemis & Winkler, die auch schöne Klassiker Neuauflagen im Programm haben, wie ich der Verlagsvorschau gesehen habe, die ich allerdings online nirgendwo finden kann. Das große deutsche Märchenbuch von Helmut Brackert zusammengestellt findet man aber durchaus leicht und nun auch hier, denn der dicke Wälzer mit über 900 Seiten hat alle Märchen im Programm, die man kennt, die man wieder vergessen hat oder nie kennengelernt hat. Wieso das Buch aber nicht nur etwas für Eltern, sonder auch etwas für nichtvorlesende, kinderhassende, am Fenster lehnende Falschparkeraufschreiber ist, erfahrt ihr in dieser Rezension.

Die bekannten Volksmärchen kennt nahezu jeder und als Kind kommt man an Dornröschen, Rotkäppchen oder Rumpelstilzchen nur schwer vorbei. Und irgendwie faszinieren diese alten Volksmärchen mit ihren kurzen und geradlinigen Geschichten jedes Kind. Wahrscheinlich liegt es daran, dass für Kinder Vorstellung und Realität noch nicht so klar getrennt sind, wie das bei Erwachsenen der Fall ist und genau das in Märchen fortgesetzt wird: Wunderbares und Reales vermischt sich übergangslos und es ist völlig normal, dass Tiere sprechen, aus Stroh Gold wird oder alle Bewohner eines Schlosses mal schnell für 100 Jahre einschlafen. Ein geradliniger und einfacher Verlauf ohne großen Blick auf das Innenleben der Protagonisten macht die Märchen zu einer leichten und kurzweiligen Kost.

Das große deutsche Märchenbuch von Helmut Brackert

Lange habe ich nach einem schönen Märchenbuch gesucht. Zum Vorlesen, aber auch für mich, denn ich war neugierig darauf wieder in diese alten Geschichten einzutauchen, einige in Erinnerung zu rufen, andere überhaupt neu kennenzulernen. Auf Das große deutsche Märchenbuch bin ich immer wieder gestoßen und nachdem es von der Aufmachung einen wohl sortierten, aufgeräumten und vollständigen Eindruck gemacht hat, ist meine Wahl schließlich darauf gefallen. Als schönes, dickes, gebundenes Buch mit seinem schlichten aber ansprechenden Cover ist es ein schönes Schmuckstück, das man gerne in den Bücherschrank aufnimmt, aber auch ebenso gerne daraus hervorholt.

In diesem Buch sind natürlich alle bekannten Märchen, insbesondere die Märchen der Gebrüder Grimm zu finden. Ich war erstaunt, dass die meisten Märchen tatsächlich sehr kurz sind und hatte sie irgendwie wesentlich umfangreicher in Erinnerung. Aber die Aufmerksamkeitsspanne als Kind ist noch nicht so ausgeprägt und so trügt natürlich die Erinnerung an die eigene Kindheit. Diese alten Geschichten allerdings erneut zu lesen, und zwar in einer nicht überarbeiteten Form (wie etwa als Film mit einer metzelnden, bis zu den Zähnen bewaffneten Schneewittchen), hat allerdings etwas für sich. Gerade diese eindimensionale und oft wenig beschaulichen Rahmenbedingungen, vermischt mit einer ordentlichen Brise Gewalt und meist dann doch guten Ausgang, haben einen eigenen Reiz, den ich mir nicht so ganz erklären kann.

Wer eine Sammlung mit allen deutschen Märchen anbietet, wie es bei dem Buch der Fall ist, hat natürlich alle im Programm, die man kennt oder schon einmal gehört hat. Das umfasst einmal die Volksmärchen, die lange Zeit durch den Volksmund weitergegeben wurden. Aber auch sogenannte Kunstmärchen sind in diesem Buch zu finden. Insbesondere in der Romantik, aber auch im Realismus und der Zeit danach, haben viele bekannte Dichter und Autoren den Stil des Märchens wieder aufleben lassen. Sie haben diese eindimensionale Erzählform aufgegriffen und weitergeführt. Moralische, gesellschaftliche und politische Konflikte wurden in ihren verschiedenen Schattierungen gezeigt. Allerdings verzichten sie nicht auf diese ganz eigene, schlichte Ausstrahlung, dem Wunderbaren, das allen Märchen innewohnt.

Das große deutsche Märchenbuch von Helmut Brackert

Kunstmärchen lassen sich also immer einen eindeutigen Autoren zuordnen. In einem zweiter Teil bietet dieses Buch also auch eine sehr umfangreiche Sammlung von Märchen aus der Feder verschiedenster, zum Teil sehr bekannter Autoren. Darin zu stöbern ist ein echtes Vergnügen und dürfte für die meisten Vielleser ein sehr schöner Zeitvertreib sein. Man stößt auf meist kurze Märchen von Autoren wie Franz Kafka (Ein Raum, Die Sorge des Hausvaters, Eine Kreuzung), Theodor Storm (Der kleine Häwelmann), Georg Büchner (Märchen vom armen Kind aus Woyzeck), Michael Ende (Das Märchen vom Zauberspiegel aus Momo), Bertold Brecht (Das Märchen) oder Johann Wolfgang von Goethe (Das Märchen). Und natürlich bleiben die Autoren sich treu und manchmal fand ich die Texte wenig kinderkompatibel. Kafka ist gewohnt surreal und die Stimmung irgendwie bedrückend. Storms Häwelmann abgedreht, aber hervorragend als Gute-Nacht-Geschichte geeignet. Michael Endes Geschichte aus dem bekannten Buch Momo ist sehr schön zu lesen und erinnert vom Stil ein wenig an Der kleine Prinz.

Unbedingt zu erwähnen sind auch die im Buch enthaltenen Volksmärchen, die verschiedenen Regionen zugeordnet sind. Aus Bayern sind zwei Märchen zu finden: Vom Hühnle un vom Gökerle (in fränkisch, was echt schräg zu lesen ist) und Die Geschichte vom Mauserl und Würschterl. Die Geschichten vorzulesen ist nicht ganz einfach, selbst wenn man dem bayrischen mächtig ist. Aber für eine lustige Lesesession sorgt es auf jeden Fall.

Besonders gut gefallen mir die klassischen Volksmärchen. Da gibt es einfach nichts zu rütteln, das sind zeitlose Klassiker, die einfach schön sind. Vielleicht, weil man damit seine eigene Kindheit in Verbindung bringt. Die Kunstmärchen hingegen fand ich oft irgendwie abgehoben, nicht so unterhaltsam und oft auch zu allegorisch und vollgepackt mit Symbolik (wie beispielsweise Das Märchen von Goethe). Durch die Vielfalt, die einem in diesem Buch erwartet, ist natürlich klar, dass nicht alles gefällt und es Texte gibt, die einmal mehr und einmal weniger gut ankommen.

Herausgegeben wurde das Buch von Helmut Brackert, einem Professor für Deutsche Literatur und Sprache (mit Schwerpunkt des Mittelalters und der frühen Neuzeit), der hinsichtlich alten deutschen Texten schon mehrere Bücher publiziert hat. An der Zusammenstellung und der Gruppierung, aber auch an dem Vorwort merkt man recht schnell, das Brackert sich in dem Gebiet auskennt und es wohl kaum jemanden gibt, der für die Herausgabe eines solchen Buches besser geeignet ist.

Die Märchen sind chronologisch sortiert und Brackert führt die Quellen genau auf, die sich zeitlich zumeist im 18. oder 19. Jahrhundert einordnet. Im Vorwort gibt er einen Überblick über die Entwicklung der Märchen über die verschiedenen Literaturepochen hinweg (von der Aufklärung, Romantik, Realismus, Expressionismus bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts) und skizziert die politischen und gesellschaftlichen Einflüsse. Diese Entwicklung soll dieses Buch im Aufbau widerspiegeln und die Auswahl der Märchen verdeutlichen. Das Vorwort ist also sehr interessant und gibt Beispiele, wie Märchen politische und gesellschaftliche Themen reflektieren. So hat er einige Urfassungen von Grimms Märchen mit aufgenommen, um zu zeigen, wie die Gebrüder Grimm selbst im Laufe der Zeit den typischen Märchenton stilisiert haben.

Zusammenfassend muss man sagen, dass in diesem Buch wohl tatsächlich alle relevanten, deutschen Märchen vertreten sind und es genug Stoff zum Lesen und Vorlesen für viele, viele Stunden liefert. Dieses Buch liegt in einer Neuauflage vor und war schon 1979 verfügbar, wobei Brackert im Vorwort darauf hinweist, dass er Einiges an dem Buch überarbeitet hat und beispielsweise in dieser neuen Ausgabe die Unterteilung in Volks- und Kunstmärchen vorgenommen hat. Hier bekommt man also ein bewährtes, ausgereiftes und hochwertiges Werk geliefert und braucht sich um die Qualität nur wenig Sorgen machen. Der Anhang wartet zudem mit einem Glossar der Begriffe und Worterklärungen und einem alphabetischen Verzeichnis aller in dem Buch enthaltenen Märchen auf. Hier gibt es nichts auszusetzen und alles ist da, was man sich wünscht.

Das große deutsche Märchenbuch von Helmut Brackert

Allerdings, und das habe ich durchaus als Nachteil empfunden, ist das Buch völlig frei von Illustrationen und Abbildungen. Auf der einen Seite ist das nicht schlecht, denn so steht der Text völlig für sich und mit über 900 Seiten ist auch nicht mehr viel Raum für zusätzliches Material. Zudem ist es schwer, Illustrationen zu wählen, die auch zeitlos und passend sind. Sie sollten den altertümlichen Charakter von Märchen gerecht werden, aber auch hochwertig und ansprechend sein. Dennoch sind gerade für jüngere Kinder Abbildungen ein großer Vorteil, denn sie ziehen noch einmal die Aufmerksamkeit auf die Geschichte. Und es gibt dem Buch noch mehr Charakter und Ausstrahlung. Ich denke da beispielsweise an meine Ausgabe von Der Hobbit, die durch die Originalillustrationen von 1937 sehr an Stimmung gewonnen hat.

Ein zweiter Kritikpunkt (und das ist natürlich schon Jammern auf hohem Niveau) ist die irgendwie altbacken wirkende Schriftart. Das Buch hat eine sehr schöne schlichte und schöne Ausstrahlung, die mit einer ebenfalls eher etwas klareren Schriftart für ein perfektes Buch gesorgt hätte. Hier bin ich aber durch die vielen Prunkausgaben einfach schon sehr verwöhnt. Beispielsweise hätte ich das Rot vom Buchrücken in den Seitenzahlen und das schöne schlichte Cover in einer etwas dünneren und eben klareren Schrift wieder aufgegriffen.

Fazit: Wer eine vollständige und hochwertige Märchensammlung sucht, der wird mit diesem Buch seine Freude haben. So ziemlich alles, was die Welt der deutschen Märchen zu bieten hat, ist in diesem Buch zu finden. Es lädt aber auch zum Stöbern ein und viele namhafte Autoren sind hier mit ihren Märchen vertreten. Es ist spannend die oft kurzweiligen Geschichten zu lesen und darin den Stil von Autoren wie Franz Kafka, Michael Ende oder Theodor Storm in einer märchenhaften Form wieder zu finden. Hinsichtlich des Aufbaus, der Auswahl und des informativen Vorwortes, macht es einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck, der sich bei der Lektüre nur bestätigt. Einziger Wermutstropfen sind fehlenden Illustrationen. Als Märchensammlung für viele schöne Lesestunden ist es sehr empfehlenswert.

Wertung in Sternen

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Über das Buch

Das große deutsche Märchenbuch von Helmut Brackert Titel: Das große deutsche Märchenbuch
Autor: Helmut Brackert
Verlag: Artemis & Winkler Verlag
Erschienen: 8. Oktober 2014
Seiten: 912 Seiten

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verfasst von Tobi

    15 Kommentare

  1. Buchstabenträumerin 26. Juni 2016 at 16:16 Antworten

    Ach schade, dass es keine Illustrationen in dem Buch gibt. Ich suche nämlich seit einiger Zeit nach einem richtig schönen Märchenbuch – allerdings geht es ohne Bilder einfach nicht, finde ich. Meine Tochter würde das langweilig finden und auch mir würden liebevolle und fantasievolle Zeichnungen fehlen. Aber danke für die tolle und ausführliche Rezension! Gerne mehr davon 🙂
    Liebe Grüße,
    Anna

    • Bianca 26. Juni 2016 at 21:54 Antworten

      Das Buch der Märchen aus dem Thime Verlag ist illustriert 😀
      Ich habe es zu Hause und es ist soooo schön 😉

      • Tobi 27. Juni 2016 at 6:58 Antworten

        Liebe Bianca,

        schon die zweite Empfehlung für das Buch. Das ist von dem gleichen Illustrator wie meine Nils Holgersson Ausgabe. Das Buch ist nun fest auf meiner Liste.

        Herzlichen Dank für den schönen Tipp.

        Liebe Grüße
        Tobi

  2. Maren 26. Juni 2016 at 20:39 Antworten

    Was für eine schöne Ausgabe! Ich habe mir auch bereits vor einer Weile vorgenommen, ein schönes Märchenbuch zu adoptieren. Ich hätte sogar gerne eine Sammlung, bestehend aus mehreren Märchenbänden aus aller Welt. Schauen wir mal, ob ich das auch wirklich umsetzten kann. 🙂
    Liebe Grüße
    Maren

    • Tobi 27. Juni 2016 at 7:00 Antworten

      Liebe Maren,

      ich habe auch „Märchen der Welt“ von Bertelsmann ins Auge gefasst. Die Bücher sind in Leder gebunden und sehen echt schick aus. Allerdings ist die ganze Reihe sehr umfangreich und war mir dann doch zu viel. Ich mag zwar Märchen, aber die Bücher sind nicht ganz günstig und schon sehr fett fürs Regal.

      Liebe Grüße
      Tobi

  3. Ulrike Sokul 26. Juni 2016 at 23:34 Antworten

    Lieber Tobi,
    da hast Du doch tatsächlich ein Märchenbuch „ausgegraben“, das ich mir noch unbekannt war. Danke für Deinen sehr informativen Hinweis.
    Darf ich Dir an dieser Stelle mit nachfolgendem Link zu meiner Rezension ein Märchenbuch ans Herz legen, das ganz BESONDERS schön und FEINSINNIG von dem Maler Friedrich Hechelmann illustriert wurde? Ich habe auch einige der Illustrationen in die Besprechung eingefügt.

    Die faszinierenden Bilder Friedrich Hechelmanns erschaffen eine beeindruckend-betörende Märchengestimmtheit, die der zeitlosen Poesie der Märchen entspricht.

    https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/01/28/das-buch-der-maerchen/

    Die Illustrationen von Friedrich Hechelmann erweisen sich nicht nur als kongeniale Begleitung und künstlerische Übersetzung der Märchentexte in ein sichtbares Medium, sondern sie breiten der eigenen Imagination ein einladendes Bühnenbild voller naturmagischer Anziehungskraft und geheimnisvoller Lebenstiefe: lichtfunkelnd, schattenspielend, ganz elementar und ungezähmt sowie von befreiend-aufatmender Weite und Vielschichtigkeit.

    Märchenhafte Grüße
    Ulrike von Leselebenszeichen

    • Tobi 27. Juni 2016 at 6:56 Antworten

      Liebe Ulrike,

      herzlichen Dank für den schönen Buchtipp! Ich habe erst die schöne Ausgabe von Nils Holgersson vorgestellt, die auch von Friedrich Hechelmann illustriert wurde. Ich muss sagen, deine Märchenbuchempfehlung ist schon sehr verlockend. Das Buch kommt auf jeden Fall auf meine Liste. Hast du auch die von ihm illustrierte Ausgabe von „Ein Sommernachtstraum“? Das habe ich schon einige Zeit auf meiner Wunschliste. Die Geschichte ist einfach genial und zusammen mit schönen Illustrationen lädt es sicherlich sehr zum Träumen ein. Ich mag die schönen Illustrationen von Hechelmann, die auch immer die ganz eigene und besondere Stimmung der Natur einfangen.

      Liebe Grüße
      Tobi

      • Ulrike Sokul 27. Juni 2016 at 13:01 Antworten

        Lieber Tobi,

        es freut mich, daß meine Empfehlung bei Dir auf offene Ohren bzw. Augen trifft.
        Den „Sommernachtstraum“ habe ich nicht, aber ich bin bereits in Versuchung, denn beim Thiele Verlag kann man sich auf gute Qualität verlassen. Dieser kleine Verlag ist überhaupt eine gute Adresse für besondere Bücher z.B.:

        Thomas Montassers „Ein ganz besonderes Jahr“ ist ein feines, buchliebhaberisches Buch, mit erlesenen Leseappetitanregungen auf literarischem Niveau. Formulierungsflirtend lockt uns der Autor auf alte und neue Lesewege, streut hier und da ein passendes Zitatblütenblatt als literarische Duftnote auf den Weg und fügt diesen Bücherreigen charmant-changierend in den Handlungsverlauf des eigenen Buches ein.
        Neben der sprachlich-inhaltlichen Würdigung zahlreicher Werke der Weltliteratur gibt der Autor auch dem Druck- und Buchbindekunsthandwerk sowie der haptischen Qualität der Buchgestaltung die gebührende Ehre und Anerkennung

        https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/06/10/ein-ganz-besonderes-jahr/

        Mit „Ein ganz besonderes Jahr“ betreten wir den Schauplatz einer kleinen, schönen altmodischen Buchhandlung, deren bescheidene räumliche Ausdehnung in inspirierendem Kontrast zur geistigen Weite und Weltläufigkeit der dort verborgenen literarischen Schätze und Horizonte steht.

        Doch zurück zu Friedrich Hechelmann. Ich kann Dir noch PLUMPS-O-MOTO empfehlen, ein zauberhaft-warmherziges Märchen von James Clavell mit durchgehend großformatigen Illustrationen von Hechelmann. Es handelt von einem kleinen japanischen Zauberer, der sich versehentlich nach Australien verzaubert und dort einem gelähmten Mädchen begegnet. Hilfsbereit macht er sich gemeinsam mit dem Kind auf die erfolgreiche (Traum?)-Suche nach einem Heilmittel …
        Das Buch ist 1984 bei Droemer Knaur erscheinen und längst vergriffen, Du kannst nur antiquarisch danach „angeln“.
        Sehr hübsch ist auch der kleine Gedichtband „Hundert Schmetterlinge schenk ich Dir“, ebenfalls bei Droemer Knaur erschienen und meines Wissens nach noch lieferbar.

        Bibliophile Grüße
        Ulrike

  4. Andrea 27. Juni 2016 at 11:42 Antworten

    Hallo 🙂

    sind darin auch Hauffs Märchen zu finden? Oder hätte das den Rahmen gesprengt?

    • Tobi 27. Juni 2016 at 21:24 Antworten

      Liebe Andrea,

      auch Hauff ist mit „Die Geschichte von Kalif Storch“ (aus „Die Carawane“), „Die Geschichte von dem kleinen Muck“ (aus „Die Carawane) und „Der Zwerg Nase“ vertreten. Also wie es scheint die bekanntesten Vertreter.

      Liebe Grüße
      Tobi

  5. Marc 27. Juni 2016 at 12:13 Antworten

    Hallo Tobi,

    diese Ausgabe hat wirklich etwas schönes, ganz wie man es von deiner Auswahl an schönen Büchern gewohnt ist. Ich habe mir vor 3 Jahren eine einfache, illustrierte Märchenbuchausgabe vom Sauerländer Verlag gekauft (vor allem zum Vorlesen mit den Kindern), die an sich nix Besonderes an sich hat, aber bei der mir vor allem aufgefallen ist, wie brutal viele der Märchen und eindeutig nicht zum Vorlesen geeignet sind. Insgesamt finde ich es aber schön, wenn man sich diesen Werken wieder annähert, sei es aus eigenem Antrieb oder weil man durch seine Kinder wieder selber eines wird.

  6. meintantei 30. Juni 2016 at 13:18 Antworten

    Schön

  7. Thomas 30. Juni 2016 at 19:40 Antworten

    Hallo Tobi,
    wieder eine schöne Buchvorstellung, aber bei Märchen bin ich schon mit dem großen Märchenbuch von Tatjana Hauptmann gut ausgestattet, davon gab es mal ein günstige Weltbild-Ausgabe.
    Liebe Grüße
    Thomas

  8. Beate Feichtenberger 5. Oktober 2016 at 22:52 Antworten

    Super! Genau das habe ich gesucht!!! Danke Dir!!! Ich hab in anderem Kommentar zu einem anderen Kinderbuch nach Tipps für Märchen gefragt und voila, Du hattest einen! Ich bin das erste mal auf Deinem Blog und begeistert. Er hilft mir sehr, da ich in Spanien lebe und daher selten in einer deutschsprachigen Buchkaden stöbern kann.

    • Tobi 8. Oktober 2016 at 12:57 Antworten

      Liebe Beate,

      schön, dass dir mein Beitrag bei deiner Büchersuche geholfen hat. Dass mein Blog eine Anlaufstelle für lesende Auswanderer ist, hätte ich ja nicht gedacht 😉 Bei Kinderbücher finde ich es auch immer schwer online zu entscheiden, ob das was ist oder nicht. Da hilft es schon, einen Blick riskieren zu können bzw. eine ausführlichere Rezension zu haben.

      Liebe Grüße und vielen Dank für dein positives Feedback
      Tobi

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