Der Titel hört sich vielleicht ein bisschen nach neuer regelmäßiger Beitragsserie an, wie viele Blogger sie machen (die ich auch immer ganz gerne lese), aber das ist nicht meine Absicht, stattdessen will ich ein bisschen über die letzten Monate Buchbloggen, meine aktuellen Eindrücke, über diesen Blog und meinen derzeitigen Blick auf die Buchblogosphäre berichten. Sprich ein bisschen rumschwurbeln, mosern und auch den ein oder anderen Tipp geben.

Als ich Lesestunden gestartet habe, war hier natürlich viel Bewegung drinnen und es gab für mich sehr viel zu entdecken. Dazu gehören meine Auswertungen zur Buchbloggerszene, aber natürlich auch alles was darum herum angesiedelt ist, wie die ganzen Social Media Kanäle. Meine Lust am Bloggen ist nun nicht geringer geworden, aber klar ist, dass die dafür verfügbare Zeit Schwankungen unterliegt und daher hat die Frequenz, mit der hier neue Beiträge auftauchen auch abgenommen. Mittlerweile habe ich aber die Blogosphäre der Buchblogger ganz gut abgegrast, habe einige Blogs, die ich gerne mag fest auf meiner Watchliste und wenn in Instagram Fotos von der Buchmesse oder anderen Events über den Bildschirm flackern, dann stechen die üblichen Verdächtigen sofort ins Auge.

Social Media

Letztes und dieses Jahr habe ich mich oft auf Twitter, Facebook und Instagram getummelt und einige Blogger und Buchmenschen recht aktiv verfolgt. Irgendwann wurde es mir dann zuviel und ich hab immer wieder sondiert und meine Liste an Benutzern, denen ich followe neu zusammengestellt. Diese ganze Social Media Geschichte ist für mich wie ein beständig fließender Bach. Manchmal setze ich mich daneben und sehe ins Wasser, manchmal werfe ich ein eigenes Stöckchen hinein, aber oft habe ich auch nicht die Muse und schau nur selten hinein.

Irgendwann dieses Jahr ging mir das Ganze dann aber ordentlich auf die Nerven. Die Beiträge zu politischen Ereignisse haben irgendwann überhand genommen und die platten Stammtischweisheiten und sinnleeren Facebookdiskussionen haben mich immer wieder abgeschreckt, so dass ich in letzter Zeit nur einen sehr kurzen Blick hinein werfe. In den verschiedenen Social Media Kanälen wird zwar viel diskutiert, viel geschwurbelt, jeder gibt seine Sicht als die eine Wahrheit zum besten, unterm Strich kommt dabei aber recht wenig rum. Es scheint nur noch Schwarz und Weiß zu geben und keine Abstufungen dazwischen und dieses Schubladendenken, gepaart mit alltäglichen Banalitäten, empfinde ich als wenig bereichernd. Am Vorurteil der deutschen Besserwisserei ist für mich auf jeden Fall was dran. Social Media hat für mich den fahlen Beigeschmack von Zeitverschwendung und gerade wenn ich meinen Stapel ungelesener Bücher so ansehe, dann merke ich, dass die ins Lesen investierte Zeit wesentlich besser angelegt ist, als mit Leuten groß zu diskutieren, die in ihrer viel beschworenen Meinungsblase denken.

So habe ich die letzten Monate wesentlich mehr nur für mich gelesen und viele dicke Klassiker unrezensiert gelassen. Ich habe schon den Anspruch ein umfassendes Bild zu geben und bei Klassiker im Format von beispielsweise Moby Dick braucht das dann einfach seine Zeit. Eine Entscheidung, die ich überhaupt nicht bereue. Das Statement „Ein bloggender Leser, kein lesender Blogger!“ von Ilja halte ich an der Stelle also für sehr treffend. Bei anderen Büchern ist es mir hingegen wieder sehr leicht gefallen darüber zu bloggen. Ich weiß noch nicht genau woran das liegt, aber nach eigenem Gusto zu handeln ist bei einem Buchblog immernoch das Beste.

Buchmesse

Aus familiären Gründen ist bei mir momentan Richtung Buchmessen und Events nicht viel drin. Daher freue ich mich immer sehr, wenn ich Beiträge und Eindrücke zur Buchmesse auf Blogs finde. Insgesamt scheine ich aber nicht allzuviel versäumt zu haben. Nachdem ich doch recht aufmerksam die Verlags-Vorschauen durchblättere, ist zumindest die Gefahr recht gering, dass ich ein schönes und interessantes Buch versäume. Lust hätte ich schon sehr, einmal die vielen Blogger kennenzulernen, besonders die, von denen ich die Blogs sehr aufmerksam verfolge. Neben Bloggerevents frage ich mich aber oft, was denn Buchblogger mit den Verlagsvertretern so besprechen? Ich glaub als Nerd bin ich da wohl zu geradlinig und pragmatisch. Was für mich zählt sind die Bücher. Da lässt sich doch nicht so viel hinzufügen? Oder täusche ich mich?

Erstaunt bin ich, dass die Monetarisierungsdiskussion wieder ein Thema war. Mein Statement dazu habe ich ja schon einmal gebloggt (wohooo ich mach auch manchmal bei den Diskussionen mit). Lustig finde ich es immer, von den immer wieder erwähnten „weiteren Möglichkeiten einer Zusammenarbeit“ zu lesen. Da frag ich mich immer, was das sein soll. Aus meiner Sicht gibt es da nicht so viele Möglichkeiten. Rezensionsexemplar, Geld für eine Rezension, Affiliate, Werbebanner, bezahlte Beiträge und Gewinnspiele. Was für ausgefeilte Monetarisierungsmöglichkeiten darüber hinaus angedeutet werden, ist mir bisher ein Rätsel. Leute, mit eurem Buchblog werdet ihr keine Kohle verdienen. Da könnt ihr noch so viel diskutieren, jammern, schimpfen und euch wünschen. Selbst die viel beneideten Fashionblogger müssen ordentlich ranklotzen, damit da was rum kommt.

Buchblogs

Jetzt habe ich hinsichtlich Social Media ziemlich vom Leder gezogen, im Gegenzug möchte ich zahlreiche Buchblogs nicht mehr missen. Wer die Zeit und Zerstreutheit mitbringt, kommt natürlich mit der hohen Quantität und der flachen Qualität der ganzen parallelen Kanäle gut zurecht und empfindet sie als positive Bereicherung. Ich schätze hingegen die Beiträge auf Buchblogs sehr, in denen wesentlich mehr Hingabe und Inhalt steckt.

Gefühlt gibt es immer mehr Blogs, die sowohl optisch als auch technisch einen hervorragenden Eindruck machen. Seit letztem Jahr gibt es auch einen deutlichen Trend hin zu hellen und sehr aufgeräumte Themes und zahlreiche Blogs erscheinen nun in einem ganz minimalistischen und sehr ähnlichen Outfit. Manche Themes sind extrem stark verbreitet, wie die von SoloPine und hinsichtlich Individualität geht hier leider Einiges verloren. Darüber würde ich nun gerne ordentlich herziehen, aber zum Einen gefallen mir diese Themes sehr gut, zum Anderen wartet Lesestunden auch mit diesem typischen Aussehen auf. Um den Wiedererkennungswert zu steigern habe ich mir bereits überlegt, ob ich mir nicht ein farbenfroheres Theme suchen sollte, wobei mich da aber keines im Ansatz überzeugen konnte. Nachdem hier die Fotos im Mittelpunkt stehen, ist ein schlichter Rahmen eigentlich genau das Richtige. Na wer weiß, vielleicht kommt mal ein neues schickes Theme ums Eck…

Insgesamt habe ich gemerkt, dass ich mich immer stärker auf eine Auswahl an Blogs fokussiere. Dazu dient mein RSS Reader als zentrale Sammelstelle und das ist kein dahinplätschernder Fluss, wo ich ab und zu mal mitlesen und mal nicht, sondern hier bekommt jeder Beitrag zumindest kurz meine Aufmerksamkeit. Um die zwanzig Buchblogs verfolge ich ungefähr und bin mit den Informationen und den Beiträgen sehr zufrieden, die mir immer interessante Buchtipps und Eindrücke liefern. Grundsätzlich habe ich da einen ganz guten Mix und bewusst einige Blogger auf der Liste, die nicht meinen Lesegeschmack teilen, die aber selbst interessant und unterhaltsam sind und deren Texte eine hohe Qualität haben.

Ein Blog, den ich mit Abstand am liebsten lese, ist der von Petra, Philea’s Blog. Sie hat einfach einen sehr ähnlichen Geschmack und einige echt gute und lesenswerte Buchtipps. Ich habe schon einige Male ein gerade gelesenes Buch bei ihr im Archiv entdeckt und es lohnt sich nicht nur die aktuellen Beiträge, sondern auch die in der Vergangenheit zu durchstöbern. Petra schätzt auch die Manesse Bändchen sehr, liebt auch die großen französischen Autoren und kommt immer mal mit etwas ganz Unerwartetem ums Eck. Sie hat die Beitragsreihe Bücherkoffer, in der andere Blogger und Bücherfreunde ihren Urlaubsbuchkoffer vorstellen, hat einmal eine kleine Serie über Dandys gemacht und natürlich auch gewöhnliche Rezensionen. Intelligent geschrieben und vorgestellt. Ein paar Beispiele: Lektürenotizen zu Jane EyreLektürenotizen zu Guy de MaupassantPique-Dame und andere Erzählungen.

Dann gibt es einige Blogger, die wie ich schöne Bücher lieben. Charlottes Blog besonders buch ist so ein Blog. Leider ist sie (nachvollziehbar) nicht mehr so aktiv, seit sie Mama geworden ist. Auch Kathrins Blog Phantásienreisen lese ich sehr gerne. Sehr interessant fand ich jüngst ihren Beitrag darüber, was in London so gelesen wird. Sie hat auch eine Beitragsreihe mit interessanten Links, die ich auch immer ganz gerne lese. Auch Lacombes Marie Antoinette habe ich bei ihr entdeckt.

Eine Bloggerin, die einen ähnlich Hang zu Klassikern hat ist Tinka von literaturaustausch. Tinkas Rezensionen finde ich schön knackig, ehrlich und klar, so dass man tatsächlich immer einen guten Eindruck von den Büchern bekommt. Das Haus mit den sieben Giebeln oder Der Fremde finde ich zwei sehr gute Beispiele. In ihrem Beitrag Klassiker lesen… aber wie??? gibt sie ein paar Tipps, wie man sich der gepflegten Literatur nähern kann und konstatiert ganz richtig, dass Klassiker alles andere als komplizierte, schnöde oder langweilige Bücher sind.

Einen Blog den ich ebenfalls gerne lese ist der von Thomas Brasch. Ich glaub ich habe noch kein einziges Buch bei ihm entdeckt, aber ich mag seine intelligente Art zu rezensieren und die differenzierte Art die Welt zu beurteilen. Seine Beiträge sind genau das Gegenteil von dem oben gescholtenen Schwarz-Weiß-Schubladen-Denken. Es lohnt sich immer durch seinen Blog zu stöbern und einen Beitrag zu lesen, auch wenn ich das eher phasenweise mache, besonders in Tagen wie diesen, wo meine Zeit so knapp bemessen ist. Ich kann nur jeden empfehlen einen Streifzug zu machen und will gar nicht einzelne Beiträge herausgreifen.

Marina von Nordbreze und Saskia von Who is Kafka sind zwei Bloggerinnen, die so gar nicht meinen Büchergeschmack treffen. Trotzdem lese ich sie echt gerne, weil die Mädels einfach erfrischend schreiben, immer auch ein wenig vom Drumherum berichten und sehr authentisch sind. Beide hab ich schon seit meinen Anfangszeiten als Blogger auf der Aboliste. Sehr unterhaltsam fand ich Marinas Beitrag über ihre neuen Bücherregale. Ich finde das immer sehr informativ zu sehen, wie sich andere Büchermenschen organisieren.

Wen ich recht spät entdeckt habe ist Anabelle von stehlblueten. Sie trifft auch komplett nicht meinen Lesegeschmack, aber ich mag ihre Videos, wo sie beispielsweise über ihr Studium erzählt, oder ihre Beiträge darüber, was sie so treibt. Ab und zu verirrt sich zwar auch ein Klassiker unter ihre Rezensionen, aber an sich finde ich hier die Mischung aus allem sehr unterhaltsam, weil es für mich doch irgendwie ein Blick in eine andere Welt ist.

Ok, ich merke gerade, dass ich doch einige Buchblogs lese, bei denen es nicht unbedingt um das Entdecken von Büchern geht. Anders ist das wieder bei Herzpotenzial von Mareike und Maike. Das ist wieder ein ganz dicker Fisch im Buchbloggerteich. Da sie zu zweit bloggen haben sie einen ganz guten Durchsatz und immer wieder taucht da doch ein Buch auf, an dem ich dann doch nicht vorbei komm. Auf jeden Fall ist ihr Buchgeschmack sehr weit gefächert und ihre Rezensionen treffen doch immer den Kern der Sache.

Ich könnte nun so weiter schreiben, aber ich glaube jetzt gibt es schon genug Blogtipps die zeigen, wieso mein Fokus momentan auf den Blogs liegt und nicht auf irgendetwas anderem. Bei allen, die ich gerne lese und hier nicht erwähnt habe bitte ich um Nachsicht, diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Und mein Gefühl sagt mir, dass ich noch nicht alle guten Blogs entdeckt habe.

Wie ist das bei euch? Seid ihr begeisterte Social Media Nutzer? Wie nutzt ihr die vielen Kanäle die das Netz bietet? Welche Blogtipps habt ihr für mich?

verfasst von Tobi

    17 Kommentare

  1. Michaela (Bücherlogie) 13. November 2016 at 19:12 Antworten

    Hey 🙂

    Social Media sind wirklich so eine Sache.
    Wenn ich lese, dass ich als Blogger nicht nur meinen Blog pflegen, sondern auch bei allen anderen Social Media-Kanälen vertreten sein soll, mich dort mit allen vernetzen, Beiträge liken und kommentieren müsste… Dann müsste ich meinen Job aufgeben und mein Studium schmeißen, damit ich das alles schaffe. Ich bleibe also dabei, nur meinen Blog zu pflegen und die Blogs zu durchstöbern, die mir durch andere Beiträge auffallen. Sicher geht mir so einiges verloren oder es dauert länger, bis ich auf neue Blogs aufmerksam werde. Andererseits werden alleine schon in den Blog-Gruppen auf Facebook so viele Blogs vorgestellt, dass ich sowieso nicht hinterherkommen würde. Ich gehe es also ruhiger an. 😀

    Liebe Grüße
    Ela

    • Tobi 13. November 2016 at 19:20 Antworten

      Liebe Ela,

      ich glaub da hast du eine gute Einstellung. Klar, wenn man nun überall super aktiv ist, dann kommen auch entsprechend mehr auf den eigenen Blog. Aber der Aufwand und die investierte Zeit und insbesondere der Spaß an der Sache muss stimmen. Sonst geht die Rechnung nicht auf. Lieber dann weniger Traffic, dafür aber eine höhere Qualität und als Blogger auch einen konstruktiven Austausch. Also ich glaub, wir sind da ganz gut auf der Spur 😉

      Liebe Grüße
      Tobi

  2. Valerie 13. November 2016 at 19:48 Antworten

    Lieber Tobias!

    Ich folge ein paar Leuten auf Twitter, die auch bloggen, aber ich folge ihnen auf Twitter nur wegen der genialen Kommentare, die sie sich gegenseitig machen.
    Eine Konversation ging mal so:
    „Ohje meine Buchbestellung ist angekommen und liegt jetzt bis morgen früh am Ablegeplatz.“
    Und die Antwort war bestens:
    „Hoffentlich hat es es da auch warm.“

    Auf die Buchmesse will ich unbedingt mal, aber von Graz ist das schon ein breiter Weg.

    Aber ich folge den meisten per E-Mail und allen am Reader.

    • Tobi 14. November 2016 at 20:04 Antworten

      Hallo Valerie,

      Twitter kann schon echt amüsant sein. Aber da muss man die Zeit und den Nerv dafür haben. Bei mir ist das phasenweise, manchmal macht mir das echt Spaß dort zu lesen und zu schreiben, manchmal nervt alles nur irgendwie.

      RSS Reader sind doch nicht out 😉 Email wär mir wieder zu aufdringlich, wenn da die Updates immer wieder aufpoppen.

      Herzliche Grüße
      TObi

  3. Huwey 13. November 2016 at 19:51 Antworten

    Social-Media benutze ich überhaupt nicht. Früher habe ich es getan, aber es wurde mir einfach zu viel zum lesen, auch wenn ich alles interessiert hat, hat es mich irgendwie aus der Bahn geschmissen. Ich habe nicht mehr wirklich viel Aufmerksamkeit gehabt, wenn ich im Netz unterwergs war und bin mmer von Tab zu Tab geprungen.
    Ansonsten, ich mag deine Beiträge sehr und dein Blog ist wirklich schön gemacht. Danke. 🙂

    • Tobi 14. November 2016 at 20:05 Antworten

      Hallo Huwey,

      ganz ähnlich geht es mir auch. Aber ich selektiere und lese definitiv nicht alles. Da dreht man ja durch. Und so spannend finde ich das nicht, was da ausgetauscht wird. Ich finde das Zeit/Nutzen-Verhältnis hier einfach recht schlecht. Aber das ist halt auch immer Stimmungsabhängig. Manchmal macht das auch echt Spaß mitzulesen und zu schreiben.

      Vielen Dank für dein Lob, klasse, dass dir mein Blog gefällt.

      Herzliche Grüße
      Tobi

  4. Tinka 13. November 2016 at 21:09 Antworten

    Lieber Tobi,

    ein toller Beitrag! In letzter Zeit habe auch ich mir einige Gedanken über das Bloggen gemacht und irgendwie machen Social Media den Eindruck auf mich, dass die Blogbeiträge manchmal gar nicht wirklich gelesen werden. Es wir kommentiert, weil der andere halt auch einen Kommentar auf dem eigenen Blog hinterlassen hat. Hauptsächlich geht es ums Vernetzen. Ich habe beispielsweise gar nicht die Zeit mit allen möglichen Leuten täglich zu diskutieren bzw auf Twitter ihre Beiträge zu kommentieren. Oft sind sie auch gar nicht gut und langweilen mich sehr. Und bei dem Thema Geldverdienen bin ich völlig bei dir! Es gibt über Bücher einfach schon zu viele Inhaltsanhaben, Kurzfassungen. Deshalb freue ich mich immer, wenn NICHT-BLOGGER meine Beiträge lesen 😉 Ich hab einige wenige Lieblingsblogs, bei denen ich gerne vorbeischaue, weil ich wirklich die Texte lese und weil mir diese Blogs Spaß machen, dein Blog gehört da definiv auch dazu! Wir teilen also eine Meinung 😉 Vielen Dank auch für das nette Lob, mich freuts sehr !! Einen schönen Sonntag ^^

    • Tobi 14. November 2016 at 20:12 Antworten

      Liebe Tinka,

      ich habe auch oft den Eindruck, dass primär andere Blogger auf Blog aktiv kommentieren. Das finde ich nicht schlecht, das ist auch die primäre Zielgruppe, weil Blogger eben selbst gerne Blogs lesen und mögen. Ich freue mich aber auch immer sehr, wenn eben Nicht-Blogger hier reagieren und man merkt, dass auch Leute außerhalb der ganzen Buchbloggerwelt hier mitlesen. Grundsätzlich fehlt mir aber auch die Zeit auf Twitter permanent mitzulesen und mit zu diskutieren. Dafür ist die Zeit dann doch einfach zu wertvoll und wenn dann am Abend mal ein bisschen Zeit bleibt, dann will ich die doch primär fürs Lesen nutzen.

      Mal sehen, wohin die Diskussion mit dem Geldverdienen führt. Aber ich bin mir sicher, dass keiner der Buchblogger nennenswert Einkünfte erzielen wird. Auch nicht, wenn der „Buchbloggermarkt“ noch deutlich wächst.

      Liebe Grüße
      Tobi

  5. Hermia 13. November 2016 at 23:40 Antworten

    An Social Media nutze ich nur Twitter aktiv, das aber ganz gerne. Allerdings ist das für mich keine rein buchige Sache, sondern ich nutze Twitter mehr zum Austausch mit anderen Nutzern, die im gleichen Bereich tätig sind und als Nachrichtenübersicht (ich verfolge mehrere Zeitungen). Aber ich habe auch einige Autoren und Verlage dabei, informiere mich so über Neuigkeiten in der Buchbranche. Ein paar Blogger sind auch dabei – einige sind mir besonders lieb, wir tauschen auch teilweise privatere Dinge aus (das dann aber privat).

    Für den ganzen Rest habe ich weder Lust noch Zeit – bevor ich mich mit Facebook noch weiter rumärgere, habe ich meinen Account dort wieder gelöscht.

    Ich war bisher nur einmal in Leipzig auf der Buchmesse und das fand ich damals so toll. Aber inzwischen habe ich gar keine Lust mehr, dahin zu gehen, mir ist das zu viel Rummel. Dafür nutze ich aber ganz gerne kleinere „Buchevents“ in meiner Stadt – da treffe ich zwar keine anderen Blogger, habe aber trotzdem einen netten Abend ohne viel Zeit und Geld zu investieren. Und so eine Lesung in einer kleinen Buchhandlung finde ich inzwischen auch viel persönlicher und gemütlicher als im Massenbetrieb einer Buchmesse. Aber das ist Geschmackssache. 😉

    Und dann muss ich mir die von dir empfohlenen Blogs mal genauer ansehen, einige kenne ich noch gar nicht…

    • Tobi 14. November 2016 at 20:46 Antworten

      Liebe Hermia,

      im IT Bereich habe ich das auch lange Zeit gemacht. Es gab einige echt gute Twitter-Accounts mit guten Links und Tipps für Skripte und Programme. Aber das hat mit den Jahren dann auch irgendwie abgenommen. Das Folgen von einigen Blogs hat sich dann doch mehr gelohnt als in Twitter rein zu schauen. Aber was so Trends und aktuelle Themen angeht, da ist halt Twitter und Facebook doch das Medium über das man sich austauscht. Ohne eine gewisse Medienkompetenz geht es dann nicht zu selektieren und die ganzen Kanäle für sich passend zu nutzen.

      Autoren und Verlage hatte ich auch schon auf meiner Twitter-Aboliste. Irgendwie finde ich aber die Verlagsvorschauen doch wesentlich informativer. Denn da landen die Bücher in jedem Fall. Dass Tad Williams an seiner Osten Ard Reihe weiter schreibt, das hab ich schon vor einigen Monaten über Twitter mitbekommen, aber jetzt sind die Bücher doch bei mir im RSS Reader aufgetaucht und ich habe das rechtzeitig mitbekommen. Ich bin da hin und her gerissen. Einerseits finde ich es schon gut möglichst früh alles mitzubekommen, andererseits ist es mir dann doch oft zu viel Zeit die das kostet.

      Facebook finde ich auch echt schlecht. Verstehe nicht, wie so viele Leute eine so schlecht gemachte Seite nutzen. Ich verwende Facebook nur um über neue Blogbeiträge zu informieren. Wirklich darin lesen oder an Diskussionen nehme ich nicht teil.

      Ich war auch in Leipzig einmal auf der Buchmesse und hab das auch nicht als so toll empfunden. Andere Blogger treffen wäre natürlich sehr lustig und interessant, aber am Ende stehen halt auch nur die aktuellen Bücher im Regal, die man auch im Buchladen und in den Verlagsvorschauen so findet. Also ich habe da kein Buch entdeckt, das ich nicht sonst auch entdeckt hätte. Deinen Hang zu kleineren Runden kann ich voll verstehen. Das ist einfach gechillter. Aber vielleicht werden wir einfach nur alt 😉 (was man an der Verwendung von „gechillt“ schon merkt 😉

      Herzliche Grüße
      Tobi

  6. Nanni 14. November 2016 at 6:56 Antworten

    Hallo,
    da ich meinem Vorsatz „Beiträge, die ich lese, kommentiere ich auch“ treu bleibe, kommt hier nun mein Senf dazu 😉

    Social Media nutze ich nur noch in kleinen Portionen. Ich stimme dir voll und ganz zu, was den Inhalt der Beiträge angeht, und sehe es auch als einen Zeitfresser. Seit ich konsequent mein Handy um 21 Uhr ausschalte, lese ich wieder viel mehr.

    Während ich Facebook und Twitter hauptsächlich nutze, um mich über Neuigkeiten der Blogger- und Bücherwelt auf dem laufenden zu halten, schaue ich mir auf Instagram in erster Linie Rezeptideen und Accounts anderer Mütter mit kleinen Kindern an.

    Insgesamt rückt mein Fokus aber vermehrt von den sozialen Netzwerken weg, zurück ins reale Leben 😉

    Liebe Grüße Nanni

    • Tobi 14. November 2016 at 20:50 Antworten

      Hallo Nanni,

      das ist ja ein krasser Vorsatz den du da hast. Das würde bei mir glaub ich zu viel Zeit kosten und ich wüsste nicht, wann ich noch lesen sollte 😉

      Ich habe Social Media noch nie so richtig intensiv genutzt, wie das viele andere machen. Mein Smartphone hat auch eine sehr unbedeutende Rolle, weil mich dieses ständig online, ständig erreichbar einfach nervt. Ich bin ja schon wegen Job den ganzen Tag online und Abends halte ich es wie du, da ist nicht mehr viel los bei mir mit Internet.

      Instagram ist bei mir auch definitiv der Kanal um Mamas zu folgen. Es sind nicht so viele und ich hab einen eigenen Account, aber da kennt man schon einige und das ist schon sehr unterhaltsam. Und kostet nicht viel Zeit, wenn man eben nicht hunderte auf der Liste hat. Ab und zu stoße ich da auch auf ein YouTube Video, das ist schon unterhaltsam.

      Liebe Grüße
      Tobi

  7. Petra Gust-Kazakos 14. November 2016 at 18:20 Antworten

    Lieber Tobi,
    vielen Dank für deine mein Herz wärmenden Worte *-* Ich freue mich sehr, in dir einen treuen Fan zu haben, von dessen Blog ich ebenfalls ein treuer Fan bin : )
    Was Social Media angeht, so liebe ich nach wie vor Twitter, Facebook habe ich dagegen wieder aufgegeben. Es machte mir weniger Spaß und ich wurde immer passiver dort. Bei Twitter gefällt mir der schnelle, fast assoziative Austausch mit einigen dort, das Herumalbern, aber auch die vielen interessanten Gespräche, die sich dort durchaus schon ergeben haben. Auch habe ich einige Menschen in echt kennenlernen dürfen & sie waren mir im RL genauso lieb wie auf TW.
    Buchmessen finde ich so mittel attraktiv, auch wenn es eine prima Möglichkeit ist, eine Blogmenschen zu treffen. Aber vielleicht ergibt sich das ja mal anderweitig.
    Deine weiteren Blogtipps werde ich mir jetzt näher anschauen.
    Liebe Grüße
    Petra

    • Tobi 14. November 2016 at 20:54 Antworten

      Liebe Petra,

      na ist doch klar, dass du ganz oben auf der Liste bist. Aber schande über mein Haupt, ich habe echt Aufholbedarf was Kommentare bei dir angeht. Die Zeit ist momentan nur so knapp…

      Dass du bei Facebook nicht aktiv bist, kann ich gut verstehen, fand die Seite auch immer schon richtig schlecht. Twitter ist auch meine bevorzugte Plattform aber auch da ist es eben immer eine Frage ob ich gerade den Nerv dazu habe.

      Liebe Grüße
      Tobi

  8. lapismont 15. November 2016 at 14:57 Antworten

    Hallo Tobi,

    ich bin nur ein halber Buchblogger, da ich meinen Blog eher dazu nutze, persönlichere Worte zu meiner Lektüre loszuwerden, die ich in den Rezis nicht sehen will.
    Social Medias sind ganz gut, um auf Rezis und Blogbeiträge hinzuweisen, wobei ich erst seit kurzen Twitter dafür entdeckt habe und ganz froh bin, dass ich Tweets direkt nach Facebook schicken kann und dafür nicht mehr direkt dort hin muss. Wie Du finde ich die Seite einfach grottenschlecht. Mein Hirn arbeitetet offensichtlich anders, als es die FB-EntwicklerInnen bevorzugen.
    Ansonsten nutze ich ganz oldschool Foren. Meiner Meinung nach für Diskussionen besser geeignet, da man sie auch Jahre später noch verfolgen kann, so es noch online ist.
    Und ich gebe es zu, den Großteil der mir wichtigen Blogs verfolge ich in einem ganz einfachen RSS-Reader und komme daher eher selten zum kommentieren.
    Aber hier musste ich mal wieder ran.

    Grüße aus Berlin
    Ralf

  9. Aleshanee 20. Januar 2017 at 7:18 Antworten

    Hi Tobi!

    Wieder mal ein sehr interessanter Beitrag von dir! 🙂
    In Social Media Kanälen bin ich sehr viel unterwegs … das hätte ich vor einigen Jahren nie gedacht, weil ich da ein großer Gegner davon war *lach*
    Ich beschränke mich hier aber auf die Buchbeiträge, denn auch wenn ich immer wieder, wie du schon sagst, die ganzen politischen Statements und Diskussionen sehe: da halte ich mich komplett raus. Ich bin auf diesen Kanälen wegen meiner Leseleidenschaft und möchte mich darüber austauschen, alles andere interessiert mich dort einfach nicht und scrolle ich konsequent weiter 🙂

    Die Buchmesse, ja, einmal hab ich es geschafft in Frankfurt und ich wollte unbedingt und so gerne dieses Jahr nach Leipzig – aber es wird wohl wieder nicht klappen. Find ich so schade, aber es geht momentan einfach nicht :/

    Die Vernetzung untereinander, also mit anderen Buchblogs, finde ich auch so schön und man findet wirklich tolle Freundschaften, die ich nicht missen möchte! Und dazu noch tolle Leute, mit denen man sich über sein liebstes Hobby austauschen kann: was will man mehr? 😀

    Ich hab deinen Beitrag heute übrigens auch in meiner Stöberrunde verlinkt!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Tobi 23. Januar 2017 at 10:24 Antworten

      Liebe Aleshanee,

      herzlichen Dank für die Erwähnung in deiner Stöberrunde!

      Social Media ist ja schon eine Sache, die polarisiert. Ich kenne einige, die sich dem völlig verweigern. Meistens sind das Vorurteile aus Unwissenheit. Gleichzeitig muss man aber auch den richtigen Umgang damit finden. Bei mir schwankt das dann doch. Manchmal habe ich Lust darauf, oft schaue ich auch länger nicht hinein. Wenn ich dann oft sehe, wie intensiv einige das nutzen, dann muss man sich allerdings schon die Frage stellen, wie stark mich das selbst bereichert oder blockiert. Die Antwort fällt individuell anders aus.

      Mit Buchmesse wird bei mir dieses Jahr auch nichts. Andererseits vermisse ich das nicht sonderlich. Ich bin immer top informiert und die Prunkausgaben finden auch so immer ihren weg zu mir 😉 Aber wie ich dich kenne, bist du auch gut am Start und bekommst alles mit, was man wissen muss.

      Liebe Grüße
      Tobi

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