Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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Als ich vergangenes Jahr Alles für ein bisschen Ruhm von Alfred Hayes gelesen habe, da hatte ich nochmal so richtig Lust auf eine Geschichte aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit dieser ganz eigenen Ausstrahlung, diesem dekadenten, melancholischen und verrauchten Stil der dem Amerika dieser Zeit anhaftet. Handlungsort ist zwar die Côte d’Azur, aber die Charaktere und der Stil haben genau das versprochen, was ich auch in Hayes Roman sehr genossen habe. Maikes Rezension und ein recht günstiges Angebot bei Booklooker haben mich dann am Ende zum Kauf bewogen.

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Manchmal umkreise ich ein Buch recht lange, bis ich mich dazu entschließe es mir zu holen und zu lesen. Hier hat der Titel und Verlag sehr gelockt. Auch der Inhalt hat sich ganz gut angehört aber irgendwie doch nicht so richtig bei mir gezogen. Irgendwann konnte ich dann doch nicht mehr widerstehen und hab mir das gute Stück geholt. Nachdem es mit knapp 200 Seiten nicht allzu lange ist, fällt es in die Kategorie Happen-für-zwischendurch. Ob sich dieser Happen lohnt, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

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Als Buchblogger kommt es immer wieder vor, dass einmal ein Buch unerwartet eintrudelt und wenn es eines vom Hanser Verlag ist, dass zudem nicht sonderlich dick ist, dann lass ich mich durchaus zu der Lektüre verleiten. Auch dann, wenn es eigentlich inhaltlich nicht meinem Beuteschema entspricht. Ich schau aber immer wieder gerne über den Tellerrand und habe es selten bereut mal etwas ganz anderes zu lesen. Schnell, dein Leben ist ein solches Buch und über meine Eindrücke will ich ein bisschen erzählen.

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Manche Bücher liegen bei mir richtig lange auf dem Stapel ungelesener Bücher, bis sie endlich einmal zum Zuge kommen. Zu welchem Buch ich greife, hängt immer von der aktuellen Stimmung ab und da kann es schon einmal dauern, bis ich auf ein bestimmtes Setting oder Genre wieder Lust bekomme. Im Hause Longbourn musste über ein Jahr warten. Aber nun hat mich die Lust auf das schöne England von Jane Austen gepackt und ich habe zu diesem Buch gegriffen, dass ich von der lieben Marina von nordbreze.de bekommen habe. An der Stelle herzlichen Dank an Marina und ein Verweis auf ihre Rezension, die ähnlich wie meine, eher durchwachsen ausfällt.

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Manchmal ist es eine Verkettung an Ereignissen und letzten Endes eine Laune, die mich zu einem Buch greifen lässt, das ich sonst nicht beachtet hätte. 69 Hotelzimmer von Michael Glawogger ist so ein Buch und im Nachhinein bin ich froh, dass ich es gelesen habe. Auf dieses Buch bin ich auf der Seite der Stiftung Buchkunst gestoßen, die diese Sammlung von Kurzgeschichten zum schönsten Buch 2015 gekürt hat. Erst Monate später, als ich nach der Lektüre von Guy de Maupassants Novellen noch richtig Lust auf Kurzgeschichten hatte, bin ich auf diese schöne Ausgabe gestoßen und konnte nicht mehr widerstehen. Ein Glück, denn 69 Hotelzimmer hat sich nicht nur optisch als herausragend erwiesen und darüber möchte ich heute ein wenig schreiben.

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Lange Zeit habe ich dünne Bücher wenig Beachtung geschenkt. Erst nachdem mich einige Novellen überzeugen konnten, habe ich mich immer wieder der kurz gefassten Erzählung hingegeben und mittlerweile schätze ich es, mich nur wenigen Seiten lang zu zerstreuen. Perfektioniert hat das ja Maupassant, der mit seinen Novellen in die Weltliteratur eingegangen ist. Bei Fünf Viertelstunden bis zum Meer habe ich einige Zeit gezögert, aber nachdem ich immer wieder darüber gestolpert bin, habe ich mich entschlossen mir das gute Stück doch zu holen. Einfach weil ich Liebesgeschichten liebe. Und weil mich Literatur aus dem mare Verlag bisher noch nie enttäuscht hat.

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Es kommt sehr selten vor, dass ich bei einem neu erschienenen Buch das Gefühl habe, dass ich es sofort haben muss. Nachdem ich auf das Video von S.- Das Schiff des Theseus gestoßen bin, war klar, dass es direkt ganz oben auf die Wunschliste kommt. Wie die Leser von meinem Blog schon wissen, habe ich was übrig für schön gestaltete Bücher und das hier ist mit seinem klassisch wirkenden Einband, den vergilbten Seiten und der Ausstrahlung einer durch viele Hände gegangenen Bibliotheksausgabe ein echter Blickfang.

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In letzter Zeit habe ich verstärkt Ausschau nach schönen Büchern gehalten. Natürlich ist nun ein schmuckes Äußeres nicht ausschlaggebend, was bringt es einen schon etwas zu lesen, auf das man keine Lust hat, nur weil das Buch schick ist. An der Stelle will ich euch die Angst nehmen: Ich werde hier künftig nicht anfangen euch schicke Buchcovers vorzustellen, es geht mir schon vorrangig um das, was man da zwischen den Buchdeckeln vorfindet. Die hohe Buchkunst schätze ich aber trotzdem und ein sorgsam gestaltetes Buch in Händen zu halten hat einfach etwas für sich. Wenn dann noch ein ansprechender Inhalt dazu kommt, oder es sich gar um einen hervorragenden Klassiker handelt, dann gibt es bei mir kein Halten mehr.

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Von schönen Büchern war ich immer schon fasziniert und in letzter Zeit habe ich gezielt nach solchen Ausschau gehalten. Natürlich müssen auch die inneren Werte überzeugen, weshalb es gar nicht so leicht ist auf die Kombination aus optischer Eleganz und fesselndem Inhalt zu stoßen. Irgendwie bin ich auf einem Blogbeitrag zu diesem Thema gestoßen und bin dort in den Kommentaren auf eine Buchempfehlung von Ulrike Sokul gestoßen, die das Buch Die Spieluhr von Ulrich Tukur auf ihrem Blog rezensiert hat.

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Von Paulo Coelho habe ich bereits Der Alchimist gelesen und fand das Buch ganz unterhaltsam und auch sehr märchenhaft. Um so gespannter war ich auf eine Geschichte von ihm, die im Hier und Jetzt spielt. Protagonistin ist die 31 jährige Linda, die in Genf lebt, gut betucht ist, glücklich verheiratet ist, einen guten Job als Journalistin hat und bei der eigentlich alles im grünen Bereich ist. Trotzdem ist sie unzufrieden und depressiv. Wieso wird erst gegen Ende des Buches klar. So lange widerspricht sie sich laufend, ist sich ihrem Glück sehr bewusst, aber trotzdem sucht sie nach irgendetwas. Was, das weiß niemand, nicht mal Coelho selbst, denn der Geschichte fehlt es an jeglicher Struktur und an einem nennenswerten Inhalt. Untreue ist ein Buch bei dem ich mich immer wieder gefragt habe, wieso es geschrieben wurde. Beitrag weiterlesen