Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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Es gibt sehr schöne Kinderbücher und aus der Sicht von einem Erwachsenen fällt die Wahl manchmal nicht ganz leicht. Ich habe festgestellt, dass es Kinderbücher gibt, die eigentlich dafür gemacht sind, Erwachsene vom Kauf zu überzeugen, bei Kinder dann aber wenig ankommen. Oder so kunstvoll sind, dass sie einfach zu abstrakt sind und daher die Aufmerksamkeit der kleinen Leser nicht für sich gewinnen können. Natürlich ist das auch immer eine Frage des Alters, aber es gibt dann doch immer wieder Bücher, die es durchgängig schaffen, zu begeistern. Richtig schwierig wird es, wenn ein Buch sowohl Kinder, als auch Erwachsene gefallen soll.

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Kathrin von Phantasiereisen schwärmt immer wieder von den Büchern des französischen Illustrators und Zeichners Benjamin Lacombe. Seine Zeichnungen fand ich durchaus ansprechend, aber bisher hat mich thematisch kein Buch von ihm reizen können. Das hat sich geändert, als Kathrin sein neuestes Werk Marie-Antoinette: Das geheime Tagebuch einer Königin auf ihren Blog vorgestellt hat. Ich liebe das Frankreich des 19. Jahrhunderts und die Bücher, die davon handeln und immer wieder stößt man darin auf die gewaltigen Nachwirkungen der französischen Revolution, die in dem Jahrhundert davor zu großen gesellschaftlichen und auch ideologischen Umstürzen geführt hat und die ihren weiten Schatten auf die Menschen und Autoren der nachfolgenden Zeit geworfen hat. Unweigerlich findet man in den Werken der französischen Autoren immer wieder die Geschehnisse und auch Gestalten aus dieser grausamen und brutalen Zeit, in der die Gegensätzlichkeit zwischen Reichtum und Armut schließlich die Menschenrechte und die Republiken in den Köpfen der Europäer aus der Taufe gehoben hat. Beispielsweise betritt man in Die menschlichen Komödie von Honoré de Balzac das Conciergerie-Gefängnis und durchschreitet diese eindrucksvollen Gemäuer, in denen Marie-Antoinette ihre letzten Stunden verbracht hat. Zuletzt hat mich ein Video von dem Buch dann restlos überzeugt.

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Seit dem Buch Island genießen die Bildbände vom Mare Verlag grundsätzlich meine Aufmerksamkeit und ich werfe immer einen extra Blick in die Programmvorschau. Die Bildbände transportieren auch immer eine Stimmung, die auf eine ganz spezielle Art das Thema aufgreift und auch immer einen dokumentierenden Charakter hat. Salz der Erde ist mir schon alleine wegen des Themas sofort aufgefallen und das geschickt gewählte Foto auf dem Cover verspricht Landschaften, die abseits dessen liegen, was man kennt. Und das ist auch tatsächlich der Fall.

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Nachdem ich bereits zwei Bildbände des Mare Verlags mein Eigen nenne und auch schon hier rezensiert habe, ist es natürlich naheliegend, dass ich die Serie im Auge behalte. Ich liebe die nordischen Länder und Schottland ist sehr weit oben auf der Urlaubswunschliste. Ein Bildband, der schon mit so einem Cover lockt ist eine nähere Betrachtung wert und wer diesen Beitrag schon überflogen hat, der wird feststellen, dass die Fotografien darin ebenfalls einen genaueren Blick wert sind.

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Es sind gar nicht so viele Bildbände, die ich in meinem Schrank stehen habe. Ausgehend von der Tatsache, dass ich von Fotografie sehr begeistert bin, mag das vielleicht seltsam anmuten, allerdings bin ich eben auch im Internet zuhause und dort gibt es eine ganze Fülle an wunderbarer Galerien. Ein Buch muss also schon etwas Besonders sein, einen ganz eigenen Einblick gewähren und durch seine Gesamtkomposition bestechen. Dieser Bildband ist so eine Sammlung an Fotografien, die etwas ganz Besonderes ist, das habe ich gleich beim ersten Durchblättern bemerkt.

Bei Südgeorgien denk ich erst einmal nicht an die Antarktis, bis ich recht schnell gemerkt habe, dass nicht der Süden Georgiens gemeint ist, sondern die Insel Südgeorgien (hier weitere Informationen bei Wikipedia), die an der Ostküste Südamerikas bzw. der Falkanlandinseln zu finden ist. Also kein Ort wie Island oder Irland, Inseln die schon unzählige Male fotografiert wurden und von denen es bereits zahlreiche Bücher gibt.

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Ein stetiger, kühler und reiner Wind streicht durch das sich sanft wogende Gras und lässt die erfrischende und klare Luft über das Gesicht streichen, das mit einem Ausdruck von Ruhe auf das unendlich weite Meer hinaus blickt. Nichts versperrt die Sicht auf diese unberührten leeren Steinlandschaften, auf die riesigen erkalteten Lavamassen, die als weite Steinfelder sich weit über die Insel erstrecken und nichts trübt den Anblick der kargen, mit Moos bewachsenen Gebirgszüge. Vielleicht der Nebel, aber auch der ist, wie das Wetter, nur sehr unbeständig. Ist man einmal eingetaucht, in diese Welt, in der jeder menschliche Bewohner immer nur ein Gast sein wird, hat man einmal dieses Nichts gespürt, das den Menschen wie der Schwindel beim Anblick der Tiefe anzieht, dann kann man sich der umfassenden, makellosen Schönheit Islands nie mehr entziehen. Beitrag weiterlesen