Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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Vor einiger Zeit habe ich auf Twitter danach gefragt, ob es eine Aktion für die ganzen armen Buchblogger gibt, die nicht zur Frankfurter Buchmesse fahren. Da hätte ich mit vielen Antworten gerechnet, aber nicht damit, dass der Klett-Cotta Verlag meinen Aufschrei erhört. Heiner Wittmann, ein Literaturwissenschaftler hat sich bei mir gemeldet, was mich besonders gefreut hat, denn er ist ein echter Kenner der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Praktisch mein Favorit unter den Genres (ja, für mich ist das schon ein eigenes Genre geworden). Seinen Vorschlag für ein zwar thematisch sehr gut passendes Buch habe ich allerdings ausgeschlagen, denn ich habe schon vor einiger Zeit ein Auge auf ein anderes, sehr interessantes Buch aus dem Klett-Cotta Verlag geworfen. Hotel Florida von Amanda Vaill ist zwar vom Hintergrund woanders angesiedelt, aber wenn ich so auf die Klassiker zurück blicke, die ich in letzter Zeit gelesen habe, dann passt dieses Buch hervorragend. Die Elenden von Victor Hugo war so ein Buch, das den Kampf um die Republik Anfang des 19. Jahrhunderts in Frankreich als historischen Rahmen hat. Aber auch andere Bücher aus dieser Zeit, die ich hier nicht rezensiert habe, greifen den Wandel Europas hin zu demokratischen Staaten auf und hier reiht sich Hotel Florida hervorragend ein.

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Als ich beim Stöbern im Bücherladen auf „Die Plantage“ gestoßen bin, mir den Inhalt durchgelesen habe, da habe ich mit einer Liebesgeschichte mit einem weitgefächerten Hintergrund erwartet. Ähnlich wie „Vom Winde verweht“ mit einem gewissen sprachlichen Anspruch, einer romantischen Liebesgeschichte und ein ordentliches Südstaaten-Setting. Dazu ist das Buch im dtv Verlag erschienen und das ist eigentlich schon immer ein Gütesiegel. Einziger Wermutstropfen: Der Spiegel Bestseller Aufkleber. Erfahrungsgemäß handelt es sich bei solchen Büchern um kommerziellen Mist mit niedriger Qualität.

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