Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Ich weiß nicht wieso, aber das Thema Ehebruch ist einfach spannend. Besonders wenn es sich um Bücher aus der Epoche des Realismus handelt. Anna Karenina war hier schon ein echtes Meisterwerk. Entsprechend erwartungsvoll war ich, als ich Madame Bovary zur Hand genommen habe. Die ersten fünfzig Seiten waren dann aber recht geradlinig und schmucklos und ich hatte schon die Befürchtung einen Fehlgriff gelandet zu haben. Im Nachhinein kann man hier nichts sagen, denn die ersten Seiten sind dem Ehemann Charles Bovary gewidmet und den stellt Flaubert eben recht bieder dar. Richtig Fahrt nimmt der Roman erst dann auf, als Charles Emma heiratet und die Perspektive zu ihr wechselt.

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