Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Etwas, dass ich immer interessant finde, ist die Frage nach dem Drumherum. Sich in ein Buch zu vertiefen ist eine Sache, der Rahmen in dem das stattfindet eine andere. Eine, die nicht unerheblich ist, denn unbewusst ist man dennoch aufmerksam und wird durch das beeinflusst, was um einen herum passiert.

Ein wichtiges Element beim Lesen sind daher die Umgebungsgeräusche. Gequatsche lenkt mich ab und nervt. Da ich viel in der S-Bahn lese, habe ich immer meinen geschlossenen Kopfhörer dabei und übertöne störende Geräusche. Meistens mit Orchestermusik, Soundtracks und Klassik. Wenn die Musik dann zur Geschichte passt, ist das eine wunderbare Ergänzung.

Zuhause sieht das bei mir anders aus. Da hab ich mein Grammophon, dass ihr auf dem Bild oben bewundern könnt.

Es ist ein Koffergrammophon Electrola 101 original aus den 30er Jahren. Es ist schon wurmstichig, an einer Seite geklebt und an einigen Stellen abgenutzt. Das gute Stück hab ich bei eBay ersteigert und der Federmotor war noch in Originalzustand. Damals hat man ein Fett verwendet, dass mit den Jahren total verharzt ist. Sprich das Grammophon musste erstmal auseinander genommen und gereinigt werden. Jetzt ist der Federmotor mit teilsynthetischem Öl geschmiert und läuft wieder ohne Probleme. Ich liebe den Klang von Schellackplatten und wenn man so den Swing der 30er Jahre lauscht, dann ist das schon ein ganz besonderer Genuss.

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