Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

In letzter Zeit habe ich echt wieder ein Händchen was Bücher angeht. Dunkelsprung hat einen Klappentext, da hätte alles drinnen sein können. Vom größten Mist bis zu einer echt gelungenen Geschichte. Letzteres ist der Fall und wieso das so ist, will ich hier berichten.

Einen für mich meist sehr deutlichen Unterschied zwischen Klassiker und aktueller Literatur ist das Bild, das vor dem geistigen Auge entsteht und der Prozess, wie dieses erschaffen wird. In Klassiker entsteht das irgendwie auf eine andere Weise, eher durch die Gedanken der Protagonisten, Handlungen und meist weniger durch eine detailgenaue Beschreibung einer Szene. Bei zeitgenössischer Literatur ist das oft anders, insbesondere bei Büchern aus dem Fantasy Genre (wozu ich Dunkelsprung nicht zähle, dazu aber weiter unten mehr). Ich glaube es ist dem Einfluss von Film und Fernsehen geschuldet, der sich hier ganz gravierend niederschlägt und so bedient sich auch Dunkelsprung einer sehr bunten, sehr beschreibenden und mit zahlreichen Adjektiven angereicherten Sprache. Als Leser sieht man die ganze Szene vor sich, sieht sich nicht mit einem abstraktes Bild konfrontiert, sondern die Geschichte läuft vor dem geistigen Auge ab wie ein Film. Leonie Swann schafft das meisterhaft und es ist ein wahres Vergnügen ein solches Buch zu lesen.

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