Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Kathrin von Phantasiereisen schwärmt immer wieder von den Büchern des französischen Illustrators und Zeichners Benjamin Lacombe. Seine Zeichnungen fand ich durchaus ansprechend, aber bisher hat mich thematisch kein Buch von ihm reizen können. Das hat sich geändert, als Kathrin sein neuestes Werk Marie-Antoinette: Das geheime Tagebuch einer Königin auf ihren Blog vorgestellt hat. Ich liebe das Frankreich des 19. Jahrhunderts und die Bücher, die davon handeln und immer wieder stößt man darin auf die gewaltigen Nachwirkungen der französischen Revolution, die in dem Jahrhundert davor zu großen gesellschaftlichen und auch ideologischen Umstürzen geführt hat und die ihren weiten Schatten auf die Menschen und Autoren der nachfolgenden Zeit geworfen hat. Unweigerlich findet man in den Werken der französischen Autoren immer wieder die Geschehnisse und auch Gestalten aus dieser grausamen und brutalen Zeit, in der die Gegensätzlichkeit zwischen Reichtum und Armut schließlich die Menschenrechte und die Republiken in den Köpfen der Europäer aus der Taufe gehoben hat. Beispielsweise betritt man in Die menschlichen Komödie von Honoré de Balzac das Conciergerie-Gefängnis und durchschreitet diese eindrucksvollen Gemäuer, in denen Marie-Antoinette ihre letzten Stunden verbracht hat. Zuletzt hat mich ein Video von dem Buch dann restlos überzeugt.

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