Mein Leserherz schlägt für sowohl inhaltlich als auch optisch ansprechende und hochwertige Klassiker. Das hält mich aber nicht davon ab, mich auch immer wieder abseits dieses ausgetretenen Pfades umzusehen und andere Genres und Formate auszutesten. Alles andere wäre auch zu langweilig. Sehr lange schon habe ich Mangas ins Auge gefasst und vor einige Zeit habe ich mich dann dazu hinreißen lassen, mich der Lektüre derselbigen hinzugeben. Von meinen ersten Eindrücken möchte ich euch berichten und gerade all jene dazu einladen, diesen Beitrag zu lesen, die wie ich mit den großäugigen Figuren bisher nur wenig am Hut hatten. Mitunter bieten diese scheinbar in einer ganz anderen Ecke verorteten Büchlein einige Überraschungen.

Animes, in Japan produzierte Zeichentrickfilme, waren ein fester Bestandteil meiner Kindheit und Jugend. In den 80er und 90er wurde das deutsche Privatfernsehen mit diesen sehr damals günstigen Zeichentrickformaten überschwemmt und so flimmerten sie neben „Unsere kleine Farm“ regelmäßig über den Schirm. Bei der Titelmelodie von Mila kommt bei mir auf jeden Fall Nostalgie auf. Es gab einen ganzen Sack an Serien wie Saber Rider, Kickers oder eine billige Adaption von Huckleberry Finn. Als ich vor einigen Monaten dann auf meiner Nintendo Switch Xenoblade Chronicles 2 gezockt habe, kam erneut viel Nostalgie auf, denn das RPG wartet mit dem typisch japanischen Anime Stil auf. Von dem Spiel war ich sehr begeistert. Grafisch ist es, wie alle Spiele auf der Switch, nicht State of the Art, aber von der Story und den Zwischensequenzen, welche dann wunderbar mit der Spielmechanik verschmelzen, konnte es mich so richtig fesseln. Die sehr einfallsreiche Welt, wie sie in dem Spiel erschaffen wird, zusammen mit der wirklich hohen narrativen Qualität, hat bei mir die Lust auf mehr geweckt. Nachdem ich nun nicht besonders gerne vor dem TV sitze, sind bei mir Mangas recht schnell in den Fokus gerückt.

Ein erster Streifzug durchs virtuellen Manga-Regal war erst einmal eher verwirrend und ich war von der schieren Menge erst einmal erschlagen und sehr unschlüssig. Dann habe ich das ganze Thema nicht weiter verfolgt, bis zwei Mangas vom Cross Cult Verlag ins Haus geflattert sind. Die hätte ich so wohl nie ausgewählt, aber nachdem sie schon einmal da waren und ich neugierig war, habe ich sie einfach gelesen. Mit dem Ergebnis, dass ich in Folge einen ganzen Sack Mangas bestellt und ebenfalls verschlungen habe.

Ein kurzer Ausschnitt aus „Is it Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon“ von Fujino Oomori. Copyright der Abbildungen liegt bei KAZE (Anime Versand GmbH)

Eigentlich sind Mangas aus bibliophiler Sicht eine ziemliche Bankrotterklärung. Es gibt sie nur als Paperback (soweit ich gesehen habe, vielleicht gibt es auch Sonder- oder Gesamtausgaben als Hardcover), der Inhalt ist nur in schwarzweiß gehalten und insgesamt machen die Büchlein den Eindruck, dass sie für die schnelle Lektüre unterwegs geschaffen sind und weniger für den gediegenen Lesegenuss Zuhause geeignet sind. Das ist wohl auch tatsächlich der Fall, denn Mangas, die in der japanischen Gesellschaft sehr etabliert sind, werden oft bei der Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmittel konsumiert und sind bewusst darauf ausgelegt, schnell gelesen und auch wieder weggelegt zu werden. Sozusagen ein Medium für den schnellen Konsum, für eine kurzweilige Zerstreuung zwischendurch in einem sonst hektischen Alltag mit wenig Freizeit. Aber irgendwie gefällt mir gerade dieser billige Stil ganz gut. Vom ganzen Konzept stößt das irgendwie in eine komplett andere Richtung und insgesamt passt das einfach sehr gut und hat seine ganz eigene Ausstrahlung.

Mein erstes Manga, dass ich gelesen habe war Green Worldz. Es ist mir erstaunlich leicht gefallen, mich daran zu gewöhnen, das Buch von hinten nach vorne zu lesen. Ebenso muss man die Bilder auf einer Seite von Rechts nach Links lesen, was auch für die Sprechblasen innerhalb eines Bildes zutrifft. Es hat mich überrascht, dass es nur wenige Seiten gebraucht hat, um mich an diesen Lesefluss zu gewöhnen. Vom Zeichenstil sind Mangas recht einfach gehalten, haben klare Linien, sind schwarzweiß und haben so einen typischen klischeehaften Comic Stil. Die einzelnen Bildchen zeigen oft nur Ausschnitte und wirken von der Bildsprache sehr deutlich und direkt. Oberflächlich betrachtet sind sie nur bedingt verlockend. Ihre Wirkung entfalten sie tatsächlich erst, wenn man sie liest und sozusagen wie einen Film vor dem Auge ablaufen lässt. Erst wenn man der Geschichte folgt, merkt man, wie schön sie erzählt sind und wie diese Zeichnungen, die oft nur Teile der Szene zeigen oder sich auf einzelne Ausschnitte der Figuren konzentrieren, kunstvoll und geschickt arrangiert sind. Wenn dann die Geschichte Fahrt aufnimmt ist das wirklich fesselnd und saugt einen als Leser in die Welt hinein.

Die Figuren sind etwas gewöhnungsbedürftig und zumeist stark übertrieben. Charakteristisch sind die großen Augen, die wohl in Japan als ein Schönheitsideal gelten. Ebenso wie sehr schlanke, langbeinige, meist mit üppigen Reizen ausgestatteten weiblichen Protagonisten und schnittige männliche Helden in heroischer Pose. Das ist oft sehr klischeehaft und wohl auch dem geschuldet, dass diese Bücher sich primär an ein jüngeres Publikum richten, die sich eine gewisse Identifikation mit diesen Figuren wünschen. So sind Themen wie Mobbing in der Schule, Online Rollenspiele oder die erste Liebe sehr beliebt. Gerade die Fantasy Geschichten fand ich ganz unterhaltsam und die aufreizenden weiblichen Figuren durchaus nett anzusehen. Oft ist eine Liebesgeschichte oder das Kokettieren das Salz in der Suppe, das immer wieder ein treibendes Element der Story ist. Emotionen und kurze subtile Momente zwischen den Figuren transportieren Mangas erstaunlich gut und so sind die Geschichten zumeist etwas zum mitfühlen und mitfiebern.

Was mir an den Mangas sehr gut gefällt, sind die ideenreichen Geschichten, die sich vom Klappentext schon verlockend anhören. Einige sind von der Grundidee ziemlich ausgefallen und warten mit einer eigenen Welt mit ihren individuellen Eigenheiten auf. Ich stelle weiter unten ein paar Mangas und ihren Inhalt vor, da bekommt man einen ganz guten Eindruck, welche Themen und Inhalte geboten werden. Insgesamt sind Mangas von den Genres her recht breit aufgestellt. Fantasy, Science Fiction, Historisches und Romantik (Letzteres besonders oft auch in Schulsituationen) sind so die beliebtesten Genres. Zu Beginn habe ich alle möglichen Reihen angetestet. Die ersten Bände bekommt man zumeist gebraucht recht günstig, da habe ich etwas experimentiert. Mangas sind Popkultur und greifen oft auch Themen auf, die in anderer Form wahrscheinlich nicht so gut funktionieren, wie beispielsweise Welten die sich stark an Online Rollenspiele orientieren. Insgesamt fand ich die Stories ganz nett gezeichnet und ausgedacht, das hat mich dann schon immer wieder ganz gut gefesselt und auch die Action kommt oft sehr gut rüber.

Ich habe die Lektüre von Mangas als sehr entspannend empfunden und sie hat mich vom Unterhaltungswert und dem geistigen Anspruch an Sitcoms erinnert. Seichte Unterhaltung, die einen schön zerstreut und zwischendrin oder auch in müdem Zustand hervorragend lesbar ist. Mit einem Buch oder einem Film kann man Mangas nicht so richtig vergleichen. An die Tiefe eines Buches kommen sie nicht heran, aber das irgendwie gleichzusetzen macht aus meiner Sicht wenig Sinn.

Ein Manga Buch kostet zwischen 6,50 Euro und 10 Euro und man bekommt dafür ungefähr 200 Seiten, die man in etwa einer Stunde gelesen hat. Je nachdem welches Tempo man hat, kann es auch etwas länger oder kürzer dauern. Ich habe auf Wikipedia gelesen, dass man im Durchschnitt 3,75 Sekunden braucht um eine Seite zu erfassen. Das finde ich nun etwas zu wenig angesetzt, denn ein wenig betrachtet man ja die Bildchen schon und lässt die Szene auf sich wirken. Aber in Summe bekommt man für den Preis eines solchen Buches vergleichsweise wenig Lesezeit. Auf der anderen Seite kann ich die Preisgestaltung durchaus verstehen, denn das Zeichnen eines solchen Mangas ist mit Sicherheit ziemlich aufwendig. Für einmal Arbeit und zurück bräuchte ich also schon zwei Mangas und da sind keine Verspätungen bei der S-Bahn mit eingerechnet. Also das ist dann in Summe kein günstiges Vergnügen. Zur gelegentlichen Zerstreuung am Abend und zum Entspannen passt das Preis/Leistungsverhältnis aber wieder ganz gut.

Die Bücher, die ich mir zu Beginn ausgesucht habe, sind wohl keine grundsätzliche Empfehlung, um mit Mangas zu starten. Das ist eine sehr individuelle Sache, denn jeder bevorzugt andere Genres und Themen. Ich mag beispielsweise schon bei gewöhnlichen Büchern keine negativen Grundstimmungen und Themen. Über Depressionen, Sterben, schlimme Kindheitserinnerungen, misslungene Lebensentwürfe lese ich nur sehr selten und so kommen auch bei Mangas solche oder artverwandte Inhalte nur in Ausnahmen in Frage. Vom Genre her haben mir die Fantasy Mangas zugesagt, aber erstaunlicherweise auch Science Fiction, was ich in Buchform sonst gar nicht lese.


Green Worldz von Yūsuke Osawa

Dieses Buch hätte ich selbst wohl nie gewählt. Während der junge Akira gerade in der U-Bahn unterwegs ist, fällt der Strom aus. Als er wieder an die Oberfläche kommt, wurde die Welt von Killerpflanzen übernommen und alle Menschen ausgelöscht. Mit Ausnahme von wenigen Überlebenden, die sich in die U-Bahn zurückgezogen haben. Das Buch ist so ein richtig klischeehaftes Comic, mit Actionszenen und Survivalsetting. Die Idee ist nicht gerade außergewöhnlich und insgesamt hat mich die Story nicht sehr begeistert. Aber die Art, wie bei Mangas die Geschichten erzählt werden. Von der Action her war das Buch sehr gut gemacht, auch wenn das mutierte Riesenbaby schon Rückschlüsse auf eine etwas abgedrehte Phantasie der Autoren zulässt. Einen weiteren Band werde ich mir aus der Reihe nicht holen.

Buchinfos Leseprobe

Aposimz von Tsutomu Nihei

Diese Science Fiction Geschichte spielt auf einem künstlichen Planeten, auf dem die Menschen in alten Ruinen auf der Außenseite leben. Sie würden gerne in den Kern eindringen, der ihnen verschlossen ist und müssen sich gegen sogenannte Puppen zur Wehr setzen, wobei die Menschen selbst auch zu Puppen mutieren können. Der Protagonist wird selbst zu einer Superpuppe und ich fand die düstere Stimmung, den minimalistischen Zeichenstil und die ganze Atmosphäre sehr gelungen. Man merkt diesem ersten Band sofort an, dass es eine durchdachte Welt ist, die mit ganz eigenen Gesetzen aufwartet. Das hat sich stimmig und konsistent angefühlt und mich immer wieder an die Mechanik von Computerspielen erinnert. Mir hat das sehr gut gefallen und ich hätte mir direkt Band 2 bestellt, aber den gibt es leider noch nicht.

Von dem gleichen Autoren gibt es die abgeschlossene Reihe BLAME! die von der Leseprobe her einen ähnlich hochwertigen Eindruck gemacht hat und die ich mir auf jeden Fall holen werde.

Buchinfos Leseprobe

Der Pirat und die Prinzessin von Yuki Ayumura

Ich liebe Piratengeschichten und da hat mich der Titel natürlich gleich überzeugt. Es war von vornherein klar, dass es nur bedingt eine Abenteuergeschichte ist und vielmehr eine Lovestory im Vordergrund steht. Ein Pirat entführt eine Prinzessin und während der Entführung kommen sich die beiden näher. Ich habe mir die Gesamtausgabe, bestehend aus zwei Büchern geholt und fand sie ganz unterhaltsam und von der Geschichte und der Charakterentwicklung zwar nicht außergewöhnlich, aber ganz gut erzählt. Das Buch kann man in die Kategorie Schmonzette im Stile der Bücher mit dem roten Rand verbuchen, am Ende bekommt es dann aber doch die Kurve und verliert sich nicht in völligem Kitsch. Insgesamt nicht gerade der große Wurf, aber auch kein Fehlkauf.

Buchinfos Trailer

The Tale of the Wedding Rings von MAYBE

Sato ist in seinem Schwarm Hime verliebt und folgt ihr in eine Fantasywelt und wird Ringkönig. Blöderweise heißt dass, das er die Welt retten muss. Das Buch ist eine Mischung aus Komödie und Fantasy und hat als treibendes Element die sexy Hime und einen Antiheld, der mehr oder weniger planlos durch den ersten Band steuert. Das Buch hat mir so richtig gut gefallen und davon werde ich mir definitiv den zweiten Teil holen. Es bietet genau die Unterhaltung, die ich mir von einem Manga erwarte. Hübsch gezeichnet, eine schnelle Story, ein wenig Action und Kämpfe, immer wieder humorvolle Szenen, ein bisschen Lovestory und eine sexy Protagonistin. Perfekt für einen entspannten Abend. Leider erscheint die Fortsetzung erst im Juli.

Buchinfos Leseprobe

Spice & Wolf von Isuna Hasekura und Keito Koume

Spice & Wolf ist eine scheinbar recht bekannte und gut abgehangene Reihe. Band 15 erschien im März. Der fahrende Kaufmann Lawrence schlägt etwas abseits von einem Dorf, das gerade eine Feier zugunsten einer Erntegottheit feiert, sein Lager auf. Ebendiese Erntegottheit, in Form eines zu Mensch gewordenen Wolfes, sitzt schließlich in seinem Wagen und entpuppt sich als sehr kokette junge Frau mit dem Namen Holo. Sie möchte mit ihm auf Reisen gehen und begleitet ihn fortan und zusammen kommen sie einem krummen Kaufmannsdeal auf die Schliche. Die Story ist ein echt seltsamer Mix. Hintergrund ist eine mittelalterliche Welt und im Zentrum steht Lawrence, der so viel Vermögen aufbauen möchte, um in einer Stadt sesshaft werden zu können. Es geht um die Handelsgeschäfte und bietet kaum Action. Zentrales Element ist hier Holo, die sehr sexy gezeichnet und von ihrem Wesen sehr schön charakterisiert wird. Das fand ich ganz nett, ob das aber für 15 Bände ausreicht ist die Frage, denn die Story fand ich nicht so spannend, die sich mehr oder weniger um betrügerische Devisengeschäfte dreht.

Buchinfos Leseprobe

Love Hotel Princess von Ema Toyama

Das Buch habe ich mir primär wegen seinem sehr kitschigen Inhalt und dem überzogenen Cover geholt. Sozusagen stellvertretend für eine ganze Reihe an Mangaserien, die scheinbar ganz ähnlich gelagert sind. Leila lebt in einem verruchten Liebeshotel, also einem gediegenen Puff, wovon keiner ihrer Mitschüler etwas ahnt. In der Schule mimt sie die perfekte, von allen bewunderte, erfolgreiche Schülerin, Schulsprecherin und Schulbeste. Bis ihr der Mitschüler Owaru auf die Schliche kommt und sie damit erpresst. Die ganze Geschichte ist eine Komödie und ich habe sie nicht als Romanze wahrgenommen. Immer wieder kommt es zu komischen Situationen, die ähnlich unterhaltsam sind, wie eine durchwachsene Sitcom. Das kann man lesen, muss man aber nicht. Das Buch ist definitiv für junge Mädels ausgelegt, denn Owaru kommt hier doch zu gut weg.

Buchinfos Trailer


Is it Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon von Fujino Oomori

Bei diesem Manga fand ich den langen Titel schon verrückt. Darin wird eine Welt vorgestellt, die wie ein Online Rollenspiel aufgebaut ist. Der Protagonist Bell ist sozusagen noch in einer frühen Stufe und lebt in einer Stadt die einen klassischen MMORPG Dungeon beherbergt. Jeder Mensch hat eine Göttin, die ihn unterstützt und jeder Abenteurer steigt auch Stufen auf und kann besondere Waffen und Skills erwerben. Das ist sozusagen alles komplett analog zu der Mechanik von Onlinespielen. Die Götter und Abenteurer stehen in einer ganz eigenartigen Beziehung zueinander, genauso wie die Götter teilweise untereinander in Konkurrenz stehen. Also sehr abgedreht das Ganze. Bell verliebt sich in eine Schwertkämpferin, die einige Stufen höher ist als er und so versucht er ebenfalls im Level aufzusteigen, um irgendwie an sie heran zu kommen. So eine abgedrehte Story und Welt kann glaub ich nur als Manga funktionieren. Das ist definitiv ein Manga für Gamer, dass auch eher humorvoll ausgelegt ist. Insgesamt sehr unterhaltsam und ich glaub da werde ich mir auch noch weitere Teile holen.

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Sword Art Online Aincrad von Tamako Nakamura und Reki Kawahara

Von diesem Manga habe ich mir die ersten beiden Bände geholt, welche die Geschichte abschließen. Allerdings gibt es noch zwei weitere Serien mit dem ähnlichen Inhalt. Hier fand ich die Idee sehr nett und tatsächlich ist sie hervorragend umgesetzt. Kazuto ist ein begeisterter Onlinespieler und macht sofort beim Start des ersten VRMMORPG mit. Einem Online Rollenspiel, bei dem die Spieler, ganz ähnlich wie mit den aktuellen Virtual Reality Brillen, sich einen Helm aufsetzen, der ihr Gehirn so manipuliert, dass sie komplett mit dem Spiel verschmelzen. Nach dem Start mit 10.000 Spielern stellen sie allerdings fest, dass sie sich nicht mehr ausloggen und auch von außen nicht mehr aus dem Spiel geholt werden können (andernfalls wird ihr Gehirn von dem Helm gegrillt). Sie müssen das komplette Spiel durchzocken und wenn sie im Spiel sterben, dann sterben sie auch in der echten Welt (wieder der eingebaute Grill im Helm).

Die beiden Bände bieten eine runde Story, die ganz ähnlich zu dem Film Matrix auch ein paar philosophische Fragen aufwerfen. Natürlich ist auch eine Lovestory mit dabei und einige Actionszenen. Zudem zahlreiche Elemente aus MMORPGs. Eine sehr nett gemachte Geschichte von der ich mir die anderen beiden Reihen ebenfalls noch holen werde.

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All You Need Is Kill von Takeshi Obata, Hiroshi Sakurazaka und Ryosuke Takeshi

Dieses Buch konnte mich vom Klappentext überzeugen: Keiji Kiriyas ist ein Rekrut und steht kurz vor seinen ersten Einsatz gegen außerirdische Monster, welche die Erde bedrohen. In seinem ersten Kampf stirbt er und erwacht wieder zwei Tage vor seinem Tod. Alles passiert wie zuvor und er ist in einer Zeitschleife gefangen. Das ist Und täglich grüßt das Murmeltier vom Feinsten und etwas, das einfach immer wieder gut funktioniert. Man ersetzt Bill Murray durch einen jungen und tapferen Kämpfer und das verschlafene Nest mit dem Murmeltier durch ein Science Fiction Setting und hat eine neue Geschichte die trotz alter Elemente doch eine ganz gute Spannungskurve bietet. Das Ende vom ersten Buch hat einen Cliffhanger, aber es konnte mich dann doch nicht so vom Hocker hauen, dass ich mir sofort den zweiten Band holen werde. Da haben mir andere Bücher besser gefallen.

Buchinfos Leseprobe

Ich habe gemerkt, dass analog zu gewöhnlichen Büchern, durchaus der Verlag entscheidend ist. Es gibt einige wenige Verlage, die zum großen Teil den Markt für Mangas unter sich aufteilen. TOKYOPOP und KAZÉ haben mir vom Programm her am besten gefallen. Sie haben einige Titel, die mir gut gefallen haben und noch einige, die sich sehr vielversprechend anhören. Egmont Manga und Carlsen richten sich meines Erachtens eher an ein jüngeres Publikum, hier habe ich eher wenig im Programm für mich entdecken können. Bei Cross-Cult hatte ich den Eindruck, dass sie sich eher an ein älteres Publikum richten und primär auf Klasse statt Masse setzen. Zumindest ist die Auswahl hier sehr klein. Panini Manga kann ich im Moment noch schwer einordnen, vom ersten Blick würde ich sagen, dass hier eher die erotisch angehauchten Mangas zu finden sind.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich auch in Zukunft ganz sicher noch einige Mangas lesen werde. Sie werden natürlich weder meine Bücher ablösen, noch auf einen gleichwertigen Rang kommen, aber als entspannte Lektüre für entspannte Abendstunden werden sie bei mir auf jeden Fall ein fester Bestandteil werden. Es gibt noch zahlreiche Titel die sich sehr gut anhören und ich habe bereits eine recht umfangreiche Wunschliste mit zahlreichen Mangas, die ich mir in den nächsten Wochen bestellen werde. Das ist wieder eine komplett neue Welt, die es zu entdecken gilt und die eine Menge Abenteuer und viel Lesespaß zu bieten hat.

Welche Mangas könnt ihr mir empfehlen? Was sollte ich unbedingt lesen? Was haltet ihr von Mangas? Gibt es echte Geheimtipps?

Rezensionsexemplare für Mangas sind auf jeden Fall sehr willkommen, denn momentan bin ich noch am Austesten und lese in alle Richtungen.

verfasst von Tobi

    18 Kommentare

  1. Ikarus 22. April 2018 at 23:20 Antworten

    Nimm es bitte nicht persönlich, aber es gibt nicht gerade viele Literaturblogs, die sich mit klassischer Literatur beschäftigen. Wäre schade, wenn deiner jetzt auch noch wegfällt. Mit Mangas kann ich leider so gar nix anfangen.

    • Tobi 23. April 2018 at 6:21 Antworten

      Lieber Ikarus,

      na da mach Dir mal keine Sorgen. Mit Klassikern, schönen schmucken Ausgaben und wunderbaren Prunkbüchern geht es hier natürlich weiter. Und darauf bleibt auch primär der Fokus. Aber es kann durchaus sein, dass hier nun auch mal eine Comic- oder Mangaempfehlung ums Eck kommt 😉

      Liebe Grüße
      Tobi

      • Ikarus 23. April 2018 at 23:15 Antworten

        Dann ist ja alles gut. 😉

        Gerade dein bibliophiler Ansatz gefällt mir übrigens sehr gut! Wir teilen da auch so ziemlich den gleichen Geschmack (mare, Hanser Klassiker), wobei ich auch noch besonderes Augenmerk auf die „Andere Bibliothek“ lege. Vielleicht ist die frage etwas frech, aber kannst du mir vielleicht noch ein paar blogs empfehlen, die sich mit Bibliophilie und Klassikern beschäftigen? Du scheinst dich in der Bloggerszene doch deutlich besser auszukennen als ich.

        Beste Grüße

        Simon

        • Tobi 25. April 2018 at 9:00 Antworten

          Lieber Simon,

          ich habe immer wieder nach Blogs und Seiten über schöne Bücher gesucht, aber habe da kaum etwas finden können. Da sieht es sehr mau aus. Empfehlen kann ich
          https://phileablog.wordpress.com: Petra hat keinen Schwerpunkt auf schöne Bücher, aber sie hat immer wieder sehr interessante Beiträge und gute Empfehlungen zu Klassiker und stellt auch immer wieder mal schöne Bücher vor.
          : Blog über Klassiker und auch immer mal wieder über schöne Ausgaben.
          https://book-up-your-life.blogspot.de: Beiträge über sehr schöne Bücher, hat aber mittlerweile den Fokus stark auf englischsprachige Literatur.
          http://www.stiftung-buchkunst.de: Die Stiftung Buchkunst prämiert jährlich die schönsten Bücher. Das ist immer wieder interessant um zu stöbern.

          Dann gibt es eine Reihe von Blogs, die leider mittlerweile inaktiv sind, was sehr schade ist. Aber zum Stöbern im Archiv vielleicht ganz interessant:
          http://www.phantasienreisen.de
          http://www.besondersbuch.de
          http://schoenebuecher.uberfalk.de

          Schöne Bücher, Klassiker und Bloggen sind eine sehr seltene Kombination. Überhaupt ist glaub ich hierzulande das Verlangen nach hochwertigen und schönen Bücher eher gering. Vom Volk von Dichter und Denker ist nicht mehr viel übrig.

          Herzliche Grüße
          Tobi

          • Ikarus 26. April 2018 at 12:22

            Lieber Tobi,

            Da hast du vollkommen Recht! Wenn ich sehe, was es im englischsprachigen oder französischsprachigen Raum für schöne Ausgaben gibt (z.B. Folio Society), werde ich regelrecht sauer. Ich habe den Eindruck, dass selbst die bibliophilen Ausgaben von Hanser, Mare und Suhrkamp dagegen eher einfach sind. Nehmen wir mal die Büchergilde: Wofür ist dieser Verein eigentlich da? Die sagen, dass sie besonders an der Buchkunst interessiert sind und geben dann nur lizensierte Bücher heraus, die vom Design oft noch hässlicher als das Original sind. Gleichzeitig bieten sie aber die Ausgaben der Folio Society auch in ihrem shop an (scheint eine Kooperation zu sein). Warum orientieren sie sich nicht gleich an eben dieser, was das Design angeht? Ich bin sicher es gibt diesen Markt für z.B. schöne Lederausgaben auch in Deutschland. Der einzige Lichtblick in dieser Sicht ist z.T. die WBG und eben die „Andere Bibliothek“.

            Danke für die Blogstips ich schaue da bestimmt mal rein.

            Beste Grüße

            Simon

  2. Huebi 23. April 2018 at 21:05 Antworten

    Moin,
    alsi ich hab mit Mangas ja gar nichts am Hut. Aber genau das gefällt mir, dass du auch mal über den Tellerrand schaust oder auf Neudeutsch die Filterblase platzen läßt. Meine Anfänge in die Anime waren übrigens nicht Sabre Rider, Brave Starr oder Dragonballz, sondern ganz klassisch Biene Maja, Heidi und Captain Future 🙂 Auch alles japanische Produktionen. Zu den Manga Comics hats mich aber nie hingezogen, nur Sohnemann hatte mal eine Phase damit. Ich mag da eher die Klassiker wie Tim und Struppi, Luc Orient, Michel Vaillant, Mick Tangy oder Buck Danny. Auch alles Sachen, die meine Eltern als minderwertig abgetan haben. Dabei bin ich schon damals mit der Sporttasche nicht in den Fussbalverein sondern in die Stadtbibliothek getigert und hab mir da die Bücher dutzendweise ausgeliehen, was natürlich über die Osterferien nie ausgereicht hat und ich nochmals lostigern durfte. Und das war gar nicht so einfach in die Stadt zu kommen damals…
    Von daher kann ich dir Manga mässig so gar nichts an Herz legen. Zumindest von den oben erwähnten Franko-belgischen Comics gibt es wahre Prunkbände mit viel Nebenmaterial. Diese Gesamtausgaben kommen aber auch auf ~ 30€. Geht also auch gut ins Geld wenn man die Vollständig haben will. Dafür hält der Lesespass auch etwas länger an.
    Angefixt hast du mich mit Mangas nun aber nicht – sorry 🙂 Ich bin jetzt gerade kurz vor der Hälfte des Grafen von Monte Christo und mein SuB ist noch sooooooo hoch – und daran bist du nun ja nicht gerade unschuldig.

    //Huebi

    • Tobi 25. April 2018 at 9:06 Antworten

      Lieber Huebi,

      mal sehen, wie nachhaltig mein Ausflug in die Welt der Mangas und Comics sein wird. Für mich waren damals die Comic Klassiker in der Bücherei auch ein regelmäßiger Lesestoff. Da war bei uns die Auswahl echt top und von Tim und Struppi bis Asterix habe ich da auch so ziemlich alles durch, was damals im Regal stand. Mangas finde ich ganz schön, weil es mal etwas komplett anderes ist, was ich bisher noch gar nicht gelesen habe. Auch im Comic Bereich gibt es einige echt interessante Ausgaben, wo ich mir noch einiges holen werde.

      Ich glaube von den Lesern dieses Blogs werde ich mit Mangas kaum jemanden hinter dem Ofen vorlocken können. Aber das ist auch nachvollziehbar, das war ja bisher so gar nicht meine Richtung und wird es auch nicht werden.

      Wie gefällt dir der Graf? Das ist doch ein genialer Roman oder? 😉

      Herzliche Grüße
      Tobi

      • Huebi 30. April 2018 at 7:57 Antworten

        Den Graf habe ich jetzt fertig, war ein echt guter Tipp. Nicht dass ich den nicht schon kannte, inbesonders durch die zahlreichen Verfilmungen. Aber auch hier offenbart sich ein bibliophiles Problem, wenn ich das mal so nennen darf. denn von diesem Buch variieren zahllose (kostenfreie) Varianten. Vieles davon ist nicht gut gemacht und wenn man mal ein wenig rungoogelt findet man zahlreiche Variationen. Gekürzte und laut Rezensionen auch Verkrüppelte. Es ist eben nur ein Teil, ein Buch von der Papierversion in das ePub Format zu übertragen. Die Wahl des geeigneten Ausgangsmaterials ist teilweise wohl schon ein Problem, den viele „Umsetzter“ nicht gehen. Und auch die Übersetzung spielt massgeblich eine Rolle, gefolgt von einem modernen Deutsch. Ich selbst mag die alten Übersetzungen so gar nicht. Cigaretten statt Zigaretten liesse ich mir ja noch gefallen, aber das „th“ (Thal, Thür) geht bei mir gar nicht, das reisst mich immer aus dem Lesefluss heraus. Ich bastel zwar immer in den ePubs herum bevor ich sie mir auf den Reader kopiere, aber das wäre mir dann doch zuviel Arbeit. Aber anscheinend sind hochwertige ePubs kein Thema bei den Verlagen, und hochwertige Klassiker schon gar nicht. Da nimt man dann ein schlechtes Konvertierungsprogramm, rührt noch die beiden freien Schriftarten Libertine und DejaVu hinzu und fertig ist der Salat. Dabei sind diese beiden Schriften für eReader reichlich ungeeignet 🙁 Zum Glück gabs erine recht gute Version vom Aufbau Digital Verlag. Zwar auch noch verbesserungswürdig, aber im Prinzip schon recht gut. Ich hab halt auch Ansaprüche an ein eBook 🙂

        • Tobi 3. Mai 2018 at 21:08 Antworten

          Lieber Huebi,

          das Buch vom Graf ist durch die ganzen Verfilmungen auch ein bisschen ins Hintertreffen geraten. Nachdem die Story ungefähr bekannt ist, ist auch die Motivation meistens dahin, das Buch zur Hand zu nehmen. Was echt schade ist.

          Also mit den Ebooks glaube ich dir das sofort, dass das nicht leicht ist, ordentlich digitalisierte Inhalte zu finden. Es wird ja immer mit den Low-Budget-Ebooksammlungen geworben. Balzacs größte Romane für 99 Cent. Da frag ich mich schon, was man da bekommt. Verglichen mit meiner Gesamtausgabe von Ernst Sander wird das echt schwer mitzuhalten.

          Ich glaube, dass hochwertige Klassiker für Ebook Reader nochmal eine richtig krasse Nische sind. Ich mein das Publikum, dass die Klassiker in gedruckter Form liest, das ist auch schon echt klein und besteht primär aus eher älteren Semester. Da ist die Affinität zu Ebooks bestimmt nicht groß, besonders wenn man schicke gebundene Ausgaben gewohnt ist. Für die anspruchslose Masse reicht ein kostenloses Kindle Ebook für die durchgelutschten Klassikertitel (Stolz und Vorurteil, blablabla).

          Du musst doch wieder auf gebundene Schmuckausgaben umsteigen 😉

          Liebe Grüße
          Tobi

          • Huebi 4. Mai 2018 at 17:27

            Hmm, du meinst ich bin so ziemlich alleine mit „klassischen, hochwertigen EBooks“? Und: ich habe mir doch vor einem Jahr schon eine Schmuckausgabe gekauft….

  3. horatio 24. April 2018 at 6:48 Antworten

    Lieber Tobi,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Wie immer sehr detailliert und spannend recherchiert. Leider liegt das Thema Mangas gerade 180 Grad entgegengesetzt zu meinen Neigungen und Interessen. Bei den Klassiker bin ich aber, wie du weisst, voll auf deiner Linie 🙂

    Herzlich, Horatio

  4. Friedelchen 24. April 2018 at 15:27 Antworten

    Ich muss mir deine Empfehlungen gleich mal genauer anschauen. Als Teenie habe ich auch recht viele Mangas verschlungen, mittlerweile eigentlich gar nicht mehr, ich glaube, mich zieht es eher zu den Graphic Novels hin (der SPLITTER-Verlag lässt grüßen :-D). Empfehlen möchte ich dir noch „Angel Sanctuary“ von Kaori Yuki, die Reihe fand ich genial. So herrlich düster und mit komplexen Charakteren und einer vielschichtigen Handlung.

    • Tobi 25. April 2018 at 9:09 Antworten

      Liebe Friedelchen,

      der Splitter Verlag ist mir auch schon positiv aufgefallen. Die haben echt eine ganze Menge und auch echt schön gemachte Bücher. Da werde ich in Kürze eines vorstellen. Graphic Novels sind einfach viel schöner gemacht und wesentlich aufwendiger illustriert. Das gefällt mir schon auch echt gut. Da können Mangas nicht mithalten. Die fühlen sich eher wie seichte Lektüre für zwischendurch an. Der Vergleich mit einer Sitcom trifft mein Empfinden ganz gut: Das ist nichts für eine intensive Beschäftigung aber zur Zerstreuung sehr angenehm.

      Liebe Grüße
      Tobi

  5. xannder13 3. Mai 2018 at 16:02 Antworten

    man merkt, dass du dich noch nicht viel mit der Manga-Welt beschäftigt hast, leider ist die Auswahl deutschsprachiger Mangas ja auch nicht so vielfältig. Ich denke, das Manga in Japan so beliebt sind, liegt vorallem an der komplexen Japanischen Sprache. Ein Bild sagt eben manchmal mehr als 1000 Worte.

    Mir gefallen neben dem üblichen Teenie-stil vorallem eher anspruchsvolle oder schön gezeichnete Mangas. Schau dir mal Ikigami an, der ist in 10 Bänden abgeschlossen und eher sozialkritisch. Fand ich sehr interessant.

    • Tobi 3. Mai 2018 at 20:53 Antworten

      Woran würdest Du das festmachen, dass ich ein Manga Newbie bin? Die Auswahl fand ich auf den ersten Blick schon sehr gut. Aber an die Vielfalt in Japan kommt das ganz sicher nicht heran, da ist der Markt hierzulande zu klein. Aber es gibt trotzdem noch einige Reihen, die mich sehr interessieren. Aber aktuell ist mein Comic-Stapel ganz gut gefüllt 😉 Und das Manga-Lesevergnügen ist auch nicht ganz günstig.

      Ich bin ja immer ein wenig hin und hergerissen. Auf der einen Seite sind anspruchsvolle Inhalte natürlich verlockend, auf der anderen Seite habe ich dann beim entspannten Mangalesen am Abend nur wenig Lust auf schwermütige Kost. Eine Grahic Novel habe ich erst gelesen, die echt genial ist. Vom Zeichenstil, von der Geschichte, von der ganzen Aufmachung. Aber das war stellenweise echt anstrengend das zu lesen.

      Herzliche Grüße
      Tobi

  6. Andrea 6. Mai 2018 at 11:48 Antworten

    Ich muss gestehen, dass ich mit Mangas auch kaum Berührung hatte, tatsächlich finde ich auch die Übersetzungen eher komisch, manchmal passt es eigentlich nicht. Am liebsten würde ich was auf Japanisch lesen, aber dafür kann ich die Sprache noch zu schlecht. Animes dagegen finde ich klasse, da kann man immerhin Untertitel einblenden. 🙂
    Ansonsten greife ich auch lieber zu Graphic Novels, die haben aus meiner Sicht nicht diese Teenie-Geschichten für die ich mich nicht mehr interessiere. Ich könnte „Die Sicht der Dinge“ von Jiro Tanichui empfehlen

  7. Stephie 14. Juni 2018 at 0:29 Antworten

    Mittlerweile gibt es tatsächlich auch ein paar Mangas in Hardcover, die aber natürlich entsprechend teurer sind. Und ein paar farbige Mangas hatte ich früher auf jeden Fall auch im Regal.

    Inhaltlich kann ich dir „Daisy aus Fukushima“ sehr empfehlen. Das ist ein Manga, der einen etwas ernsteren Ton anschlägt und sich, wie der Titel schon sagt, mit Fukushima (nach der Nuklearkatastrophe) beschäftigt. Der Manga ist auf Deutsch als Sammelband erschienen, sodass er deutlich dicker (vom Format zudem größer) und daher etwas teurer ist. Ich war von der Geschichte jedenfalls sehr beeindruckt und habe auch mehrere Stunden gebraucht, um den Manga zu lesen, weil er mich wirklich beschäftigt hat.

  8. Pingback: Tokyopop 7. Juli 2018 at 15:37

    […] einiger Zeit habe ich über meine ersten Schritte in der Welt der Mangas geschrieben. Seitdem habe ich einige Mangas und Comics ausgetestet und auch über ein paar hier […]

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