Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Manche Autoren können durchgängig überzeugen und mich völlig in ihren Bann ziehen und zu dieser Kategorie gehört Gaito Gasdanow ohne Einschränkung. Sein Buch Das Phantom des Alexander Wolf ist ein wunderbarer Klassiker, der für mich zu den ganz großen Titeln der Weltliteratur zählt. Als ich dann nach weiteren Büchern von ihm gesucht habe, musste ich leider feststellen, dass es da im deutschsprachigen Raum nicht sehr viele gibt. Glücklicherweise hat es sich der Hanser Verlag auf die Fahnen geschrieben nach und nach diese Schätze zu heben und neu zu übersetzen. Als ich Nächtliche Wege auf der Webseite des Hanser Verlags entdeckt habe, war die Freude natürlich sehr groß. Ein Buch, dass nicht lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher warten musste.

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In meinem letzten Beitrag habe eine Auswertung zum Inhalt der Buchblogs veröffentlicht. Basis für diese Analyse ist ein Programm, dessen Quelltext ich nun öffentlich zur Verfügung stelle. Jeder kann damit die Ergebnisse validieren, auf meine Auswertung aufbauend selbst eine Studie erstellen (beispielsweise im Rahmen einer Studienarbeit). Oder weiterführend ein Tool oder WebService entwickeln. Oder sich einfach ansehen, wie ich vorgegangen bin. Ich freue mich auf jeden Fall sehr über Feedback und Hinweise, besonders auch wenn jemand Fehler oder Unstimmigkeiten findet. Die Implementierung ist doch ganz schön komplex geworden, allerdings sind alle einzelnen Verarbeitungsschritte ganz nette Programmieraufgaben, die zu lösen doch sehr unterhaltsam war und irgendwann konnte ich dann einfach nicht mehr die Finger davon lassen. Dieser Beitrag ist also primär für Softwareentwickler gedacht, die eine gewisse Erfahrung und bereits Kenntnisse in der Programmierung mitbringen. Wer sich dafür interessiert, wie die Auswertung im Detail erstellt wurde, der kann die spezifischen Details überlesen und aus den einzelnen Verarbeitungsschritten gut die Vorgehensweise herauslesen.

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Seit ich diesen Blog habe, analysiere ich auch immer wieder die Blogosphäre der Buchblogger und veröffentliche dazu Beiträge mit detaillierten Statistiken und Visualisierungen. Die Vernetzung, die Herkunft der Blogger und was Buchblogger lesen habe ich bereits betrachtet. In diesem Beitrag geht es nun um das interessanteste und gleichzeitig zentralste Thema dieses erlauchten kleinen Kreises: Worüber schreiben Buchblogger? Diese Auswertung ist mit Abstand die aufwendigste und hinsichtlich der Datenbasis die umfangreichste Analyse, die ich bisher gemacht habe. Grundlage ist nichts anderes, als eine vollständige Kopie aller bisher veröffentlichten Artikel aller Buchblogs. Besonderer Fokus sind diesmal auch die Verlage und die Frage, wie erfolgreich deren Marketingarbeit ist. Und natürlich beinhaltet dieser Beitrag auch einige spannende allgemeine Einblicke in die Welt der Buchblogger.

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Zum perfekten Leseerlebnis gehört für mich auch immer eine schöne Ausgabe, die gut in der Hand liegt und ansprechend gestaltet ist. Eigentlich gebe ich schicken Hardcoverausgaben immer den Vorzug und mache einen recht großen Bogen um schlatzrige, alte oder schmucklose Bücher. Leider lässt es sich aber oft nicht vermeiden, dass auch weniger schöne Bücher auf den Stapel ungelesener Bücher landen, denn ausschlaggebend für eine Lektüre ist immernoch der Inhalt. Meine zwölfbändige Gesamtausgabe von Honoré de Balzac, herausgegeben von Ernst Sander, ist ein grenzwertiger Fall. Wie ich die Bücher mit geringem Budget wieder auf Vordermann gebracht habe, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Als ich letztes Jahr auf das Buch Sister Carrie aufmerksam geworden bin, hat es mich von seinem Klappentext, aber auch der gesamten Ausstattung sofort angesprochen. Unmittelbar ist es auf meiner Wunschliste gelandet, aber angesichts meines üppigen Büchervorrats habe ich dann bisher doch darauf verzichtet. Mit dem verlockenden Hintergrund von Chicago und New York der Jahrhundertwende, aber auch mit dem Wissen, dass die Bücher aus dem Hause von Die Andere Bibliothek immer echte Prachtstücke sind, bin ich dann doch nicht daran vorbei gekommen. Und ich muss sagen, dass ich darüber sehr froh bin. Über diesen Premiumtitel erfahrt ihr hier nun mehr.

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Als ich vor zwei Jahren In einem Monat, in einem Jahr von Françoise Sagan gelesen habe, war mir klar, dass das nicht das letzte Buch der Autorin war, dass ich mir zu Gemüte führen würde. Bonjour tristesse lag als bekanntestes ihrer Werke als nachfolgende Lektüre recht nahe, gab es damals allerdings nur in einer nicht gerade ansprechenden Ausgabe. Irgendwie war mein Stapel ungelesener Bücher auch so hoch, dass ich Sagan dann doch wieder aus den Augen verloren habe. Bis ich dieses Jahr dann auf die Neuauflage vom Ullstein Verlag aufmerksam geworden bin. Ich konnte nicht widerstehen und musste mir das Buch einfach holen, zumal es mit seinen 176 Seiten nur einen Leseabend in Anspruch nimmt.

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Regelmäßig stöber ich unter den Neuerscheinungen der Kategorie Klassiker und manchmal tauchen dort auch neben Neuauflagen andere Bücher auf, mit denen man erst einmal nicht rechnet. Das Sachbuch Das Literatur-Buch, das mir auf diese Weise untergekommen ist, möchte ich euch heute vorstellen. Ein Zufallsfund, der wahrscheinlich auch beim Besuch der gepflegten Buchhandlung ins Auge fallen dürfte und für jeden Liebhaber guter Literatur ein perfektes Weihnachtsgeschenk sein sollte. Was euch in dem Buch erwartet, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Buchblogs sind immer wieder ein Quell für gute Büchertipps und so bin ich auf Karins Blog auf das Buch Lieber Daddy-Long-Legs gestoßen. Fotografisch von Karin immer sehr gut in Szene gesetzt, hat die schicke Aufmachung des Buches mein Interesse geweckt. Der Königskinder Verlag, ein Imprint des Carlsen Verlags, mit der Zielsetzung schmucke Jugendbücher an den Leser zu bekommen, ist bei mir auf jeden Fall bisher nicht gerade im Fokus gewesen. Aber es zeigt sich doch, dass es lohnt immer mal wieder abseits der üblichen Pfade zu wandeln und so verbirgt sich dort eine sehr gelungene Neuauflage von einem Klassiker, der ursprünglich bereits 1912 veröffentlicht wurde. Mich hat der Klappentext ein wenig an Große Erwartungen von Dickens erinnert und so war meine Neugierde gleich doppelt geweckt.

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Nachdem ich in meinem Beitrag über den Manesse Relaunch schon einen Blick auf die Neuauflage des Klassikers Frankenstein von Mary Shelly riskieren konnte, möchte ich euch diesmal eine ausführliche Rezension zu dem Roman geben. Der Titel ist ja gemeinhin bekannt und ich kannte diese Gruselgeschichte primär aus Film und Fernsehen, wo sie einem in Auszügen immer mal wieder begegnet. Zumeist als schlechte Adaption und sehr klischeehaft in Zeichentrickfilmen oder ähnlich infantilen Formaten. Die Erzählung aus dem Jahre 1818 hat aber durchaus mehr zu bieten und wirft moralische Fragen auf, die auch nach mehr als zweihundert Jahren durchaus noch Relevanz haben.

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Fantasy Romane sind immer ein sehr schöne Abwechslung und kommen bei mir immer wieder auf den Stapel ungelesener Bücher. Die Messlatte liegt bei mir mittlerweile recht hoch und so ist das Programm der Hobbit Presse vom Klett Cotta Verlag mein absoluter Favorit. Von Tad Williams bis Tolkien sind dort die großen Titel im Programm und so habe ich auch diesmal ein Buch aus diesem Hause gelesen. Das Lied des Blutes wird ziemlich groß beworben und hat durchweg sehr gute Bewertungen bekommen. Es ist der erste Band der Rabenschatten Trilogie und ob sich die Lektüre lohnt und der zweite und dritte Band bereits in meinem Regal stehen erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

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