Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Seit einiger Zeit lote ich auch ein wenig die Welt von Graphic Novels, Comics und Mangas aus und auch wenn mein primärer Fokus noch immer auf Klassiker liegt (wie könnte es auch jemals anders sein), habe ich in letzter Zeit auch viel abseits gelesen. Das kann ich auch immer nur empfehlen, denn dadurch findet man sehr spannende Inhalte und auch Darstellungsformen. Eine davon möchte ich euch heute vorstellen. Ich habe nämlich meine erste Buchrolle gelesen und wer sich fragt, was das nun wieder für ein neuer Trend ist, der sollte diesen Beitrag nicht verpassen.

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Seit ich mein erstes Buch von Henry James, Die Gesandten gelesen habe, bin ich irgendwie immer wieder auf den amerikanisch-britischen Autoren zurück gekommen und ohne mir darüber bewusst zu sein, habe ich seit diesem ersten Buch immer wieder etwas von ihm gelesen. Wahrscheinlich liegt es an seinem Stil, der unaufgeregt und entspannt ist. Ein Roman von Balzac knallt einfach rein, das ist wie eine Bombe, die explodiert. Henry James hingegen ist zurückhalten, gediegen, ganz entspannt und kommt ohne steile Spannungskurve aus. Dennoch liebe ich seine Bücher, denn in den feinsinnigen Beobachtungen und den wunderbaren Dialogen, finden sich so viele subtile, ganz menschliche Eigenheiten, die zu lesen ein richtig großes Vergnügen ist. Seine Novelle Daisy Miller ist 25 Jahre vor Die Gesandten entstanden und nachdem ich schon mehrmals über das Buch gestolpert bin und sie zu seinen bekannteren Werken zählt, war ich gespannt wie sie wohl ist.

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Die letzten Wochen war ich immer wieder in der Welt der Graphic Novels, Comics und Mangas unterwegs. Zwar nicht ausschließlich, mein Hauptlesestoff sind immer noch Klassiker und es wird auch bald weitere Rezensionen zu diesen geben. Die Abende verbringe ich momentan doch immer mal wieder ganz gerne mit einem gepflegten Comic. Das Angebot ist recht groß, aber ich bin ziemlich zimperlich und brauche immer einige Zeit, bis ich etwas finde, das mir wirklich zusagt. Der Splitter Verlag hat sich dabei als eine sehr hochwertige Quelle hervorgetan und wartet mit richtig schönen Ausgaben auf. Es gibt viele Reihen, die aus zahlreichen Einzelbänden bestehen, aber eine schmucke vollständige Sonderausgabe ist sowohl aus bibliophiler Sicht, als auch hinsichtlich eines längeren Lesevergnügens etwas, das mir wesentlich besser gefällt. Der Splitter Verlag erweitert, seit seinem zehnten Verlagsjubiläum, jedes Jahr das Verlagsprogramm um eine Geburtstagsedition eines zeitlosen Comicklassikers. Mittlerweile ist die Reihe auf zwölf Bücher angewachsen und die Gesamtausgabe von Die Chroniken von Legion konnte meine Neugierde recht schnell wecken.

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Im Augenblick bin ich dabei, meinen Stapel ungelesener Bücher komplett auszulesen und komme nun auch zu Bücher, die bisher weiter unten rangiert sind. Von Hermann Hesse habe ich schon das ein oder andere gelesen, er konnte mich bisher aber nur mäßig begeistern. Der Steppenwolf habe ich als sehr gelungen in Erinnerung, insgesamt kann ich aber mit dem spirituellen Anteil seiner Werke nicht viel anfangen. Narziß und Goldmund hat mich trotzdem gelockt. Nicht zuletzt wegen Hesses schöner Sprache, denn seine Sätze zu lesen, ist etwas sehr Angenehmes.

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Vor einiger Zeit habe ich Graphic Novels für mich entdeckt und bin dabei mir einen Überblick zu verschaffen und die vielversprechendsten Titel zu holen. Brodecks Bericht ist ein solches Buch, dass vom Inhalt eigentlich gar nicht mein Beuteschema ist, aber das mich von der ganzen Aufmachung und den ausdrucksstarken Bildern überzeugen konnte. Besonders die Kulisse einer unberührt wirkenden Wildnis ist ein Element, das mich restlos überzeugt hat. Hier erfahrt ihr, ob sich der Kauf lohnt und was euch bei Brodecks Bericht erwartet.

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Graphic Novels und Comics habe ich die letzten Jahre sträflich vernachlässigt und sie haben es bisher nicht geschafft meine Aufmerksamkeit zu wecken. Die Zeit ist einfach begrenzt und da muss man doch selektieren. Die Lust auf diese Sparte ist nun aber bei mir geweckt und nun habe ich einige Zeit damit verbracht mich durch Comics und Graphic Novels zu stöbern. Der Splitter Verlag hat eine hervorragende Webseite und recht schnell bin ich da auf Der Seewolf von Riff Reb’s gestoßen. Ich bin echt zimperlich und wählerisch. Ein Comic muss schon schick aussehen, schön gezeichnet sein, eine ansprechende Geschichte haben, darf nicht zu minimalistisch und nicht zu übertrieben künstlerisch sein. Bei Der Seewolf war nach der Leseprobe klar, dass er allen Ansprüchen gerecht wird. Nachdem ich das Buch Der Seewolf von Jack London vor wenigen Monaten erst gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie gut die Story in ein Comic gegossen wurde.

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Mein Leserherz schlägt für sowohl inhaltlich als auch optisch ansprechende und hochwertige Klassiker. Das hält mich aber nicht davon ab, mich auch immer wieder abseits dieses ausgetretenen Pfades umzusehen und andere Genres und Formate auszutesten. Alles andere wäre auch zu langweilig. Sehr lange schon habe ich Mangas ins Auge gefasst und vor einige Zeit habe ich mich dann dazu hinreißen lassen, mich der Lektüre derselbigen hinzugeben. Von meinen ersten Eindrücken möchte ich euch berichten und gerade all jene dazu einladen, diesen Beitrag zu lesen, die wie ich mit den großäugigen Figuren bisher nur wenig am Hut hatten. Mitunter bieten diese scheinbar in einer ganz anderen Ecke verorteten Büchlein einige Überraschungen.

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Honoré de Balzac ist auf diesem Blog immer wieder ein Thema, was daran liegt, dass er einer meiner liebsten Autoren ist und ich eigentlich immer wieder etwas von ihm lese. Sein Romanwerk, Die Menschliche Komödie besteht aus über 90 Romanen und unzähligen Figuren, die er immer wieder auftreten lässt und die zusammen ein Sittenbild der französischen Gesellschaft zur Zeit der Restauration gibt. Spannend und fesselnd sind seine Geschichten und alle einfach richtig gut erzählt. Von Balzac werde ich nie genug bekommen und als mir dieses Buch mit zwei kurzen Geschichten sozusagen zugeflogen kam, musste ich es einfach haben und lesen. Das besondere dabei ist, dass Balzac diese beiden Grotesken nicht in seine La Comédie humaine aufgenommen hat. Sie zählen zu seinem Frühwerk und was dem Leser hier in aller Kürze geboten wird, das erfährt der geneigte Balzac-Leser in den folgenden Zeilen.

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Wie viele von euch Leser bestimmt schon wissen, habe ich eine Schwäche für schöne Bücher. Vor etwa zwei Jahren habe ich dieser nachgegeben und mir ein sehr schmuckes Unikat von „Der Herr der Ringe“ von Anna zugelegt. Nun habe ich bei ihr erneut zugeschlagen und bin nun stolzer Besitzer einer Prunkausgabe von Der Graf von Monte Christo. Natürlich will ich es nicht versäumen euch dieses sowohl inhaltlich nun aber auch optisch hervorragende Meisterwerk vorzustellen.

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Vor ein paar Monaten habe ich von Jean Webster Lieber Daddy-Long-Legs gelesen und auch rezensiert. Das Buch ist im neuen Königskinder Verlag (eigentlich der Carlsen Verlag) erschienen, der leider nun sein letztes Programm vorgelegt hat und damit schon wieder aufhört. Als Fortsetzung zu Lieber Daddy-Long-Legs ist nun Lieber Feind erschienen. In dem Verlagsprogramm sind eigentlich primär schmucke Jugendbücher zu finden, aber eben auch ganz versteckt diese bibliophilen Klassiker, die 1912 und 1915 veröffentlicht wurden. Der erste Band hat mir sehr gut gefallen und tatsächlich steht dieser zweite Roman dem ersten in nichts nach. Aber erstmal der Reihe nach zum Inhalt.

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