Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Eigentlich ist Science Fiction so gar nicht mein Genre. Ich weiß nicht woran das liegt, aber irgendwie finde ich die Zukunftsvisionen immer irgendwie düster und wenig einladend. Der erste Band von Aposimz ist mir zufällig in die Hände gefallen und sollte eigentlich in die Kategorie fallen, die ich eigentlich gar nicht anschauen würde. Bei diesem Manga ist das aber anders, da habe ich mich einmal seit Langem auf ein fiktives Setting in einer wenig pittoresken Zukunft eingelassen und bin wirklich sehr begeistert. Für mich war klar, dass ich den zweiten Band auch brauche und nun ist auch der vor einiger Zeit erschienen und das ist eine gute Gelegenheit, einmal über einen Manga zu schreiben, der sich eindeutig an Erwachsene richtet und einfach eine Empfehlung ist.

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Stefan Zweig wurde mir in den letzten Jahren immer wieder empfohlen und natürlich bin ich immer wieder auf seine Bücher gestoßen. Es gibt einige schöne Prachtausgaben und auch seine Biographie über Balzac, die schon in meine nähere Auswahl gekommen sind. Schließlich habe ich mich aber für diese Sammlung von Novellen entschieden, denn ich liebe diese Novellensammlungen aus dem Manesse Verlag, die einfach hervorragend sind, um einen Autoren etwas näher kennenzulernen.

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Seit knapp vier Jahren betreibe und aktualisiere ich auf dieser Seite die Topliste der deutschen Buchblogger. Seitdem habe ich immer wieder die Buchblogosphäre analysiert und näher betrachtet. Bei meiner letzten Auswertung im Feburar des vergangenen Jahres bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass sowohl die Anzahl der neu gestarteten Blogs, als auch die Anzahl der Beiträge ab dem Jahr 2017 deutlich zurück gegangen sind. Nun habe ich mich gefragt, ob sich dieser Trend fortgesetzt hat. Ist das Bloggen über Bücher nun out? Der Hype vorbei? Oder ist das Buchbloggen angesagt wie nie? Ein Blick auf meine Topliste gibt Hinweise.

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Einige von euch wissen ja bereits, dass ich mich, neben dem Lesen, hin und wieder auch ganz gerne dem ein oder anderen Spiel hingebe. Oder anders ausgedrückt: Ich bin auch ein ordentlicher Gamingnerd. Angefangen hat das alles vor gefühlt hundert Jahren, mit einigen billigen Spielen auf unserem 2/86er und wurde ziemlich schnell von dem ersten Game Boy abgelöst. Seitdem habe ich zahlreiche große und aufwendige Triple-A Titel gezockt, die letzten Jahre primär auf meinem PC. Jetzt bin ich wieder beim Game Boy angekommen, allerdings nicht bei der ursprünglichen kleinen grauen Kiste der 90er, sondern einer gepimpten Version davon.

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Aktuell habe ich noch immer meinen Manesse-Russen-Lauf und gebe mich der Lektüre der Romane der russischen Autoren hin. Primär bin ich nun in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelandet, einer Zeit, in der sich die erzählerische Prosa Russlands maßgeblich entwickelt und die Grundlage für Romane wie Anna Karenina geschaffen wurde. Eine Zeit, in der Autoren wie Puschkin, Turgenjew oder Tschechow die moderne russische Literatur begründet haben. Vladimir Odoevskij ist einer der weniger bekannten Literaten und um so gespannter war ich auf dieses Buch, dass der Manesse Verlag vor einigen Jahren in sein Programm aufgenommen hat.

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Seit meiner Lektüre von Krieg und Frieden habe ich mich dem ein oder anderen seichten Liebesroman hingegeben. Gleichzeitig hat das dicke Meisterwerk von Tolstoi meine Lust auf weitere Romane dieser Zeit und aus russischer Feder geweckt, so dass ich doch wieder ziemlich schnell zu den Russen zurückgekehrt bin. Daraus ist ein kleiner Manesse-Russen-Marathon geworden und ich habe zahlreiche Romane russischer Autoren gelesen, die im Manesse Verlag erschienen sind. Einige sind leider schon vergriffen, aber Das Adelsgut von Iwan Turgenjew, dass ich euch hier vorstellen möchte, ist erst neu erschienen.

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das ist ein guter Zeitpunkt für einen kleinen Zwischenstand, was sich hier auf Lesestunden und bei mir so tut. Neue Beiträge kamen im Laufe des Jahres in eher unregelmäßigen Abständen, gerade so, wie es für mich gut gepasst hat. Insgesamt würde ich mir eine höhere Aktivität wünschen, aber natürlich muss sich alles auch zeitlich einfügen und ich ziehe es eher vor weniger Beiträge zu verfassen, dafür aber auch guten Inhalt zu bieten.

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Den Briefroman Gefährliche Liebschaften von Choderlos de Laclos habe ich vor wenigen Jahren gelesen und war sehr begeistert. Das war ein wirklich geniales Buch und als ich in der Vorschau vom Splitter Verlag auf diesen ersten Band einer neuen Serie gestoßen bin, war meine Neugierde natürlich gleich geweckt. Der Comic gibt nicht das Buch wieder, sondern stellt die Vorgeschichte davon dar und erzählt die Kindheit und Jugend vom Vicomte de Valmont. Die Idee fand ich spannend und die Gelegenheit das Setting des vorrevolutionären Frankreich visuell zu erleben ist ebenfalls ein sehr starkes Argument. Ob nun alle, welche die französischen Romane des 18. und 19. Jahrhunderts gerne mögen, zu dem Comic greifen sollten, erfahrt ihr hier.

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Nach einiger Zeit kommt nun einmal wieder eine Rezension zu einem echten Schwergewicht aus der Literaturwelt. In doppeldeutigen Sinne, denn Krieg und Frieden ist sehr umfangreich und hat auch inhaltlich eine ganze Menge zu bieten. Zuerst hatte ich nicht vor über das Buch zu schreiben, aber die Lektüre ist einfach zu genussvoll und das Buch so prachtvoll, dass ich einfach darüber bloggen muss. Auch wenn es sicher kein Geheimtipp ist und zu einem der bekanntesten Werken der Weltliteratur zählt. Aber ich lasse mich hier ganz von meinem Gusto leiten und schreibe einfach darüber, denn beim erneuten Lesen von Krieg und Frieden konnten mich die Charaktere, die Beschreibungen, der ganze Hintergrund wieder sehr begeistern und fesseln. Was das Buch zu so etwas Besonderem für mich macht, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Seit einiger Zeit greife ich ja immer mal wieder zum Comic, Graphic Novel oder Manga und habe die letzten Monate einige Reihen angetestet. Es sind nicht viele Comics, die bei mir im Raster hängen geblieben sind, aber die Serie Monstress ist eine der wenigen Comics, die für mich in die Sparte Meisterwerk fallen. Drei Bände sind derzeit erschienen und ich werde mir auch künftig alle weiteren Bände sofort ohne zu überlegen bestellen, denn die Geschichte um Maika Halbwolf mit den wundervollen und stilvollen Zeichnungen ist einfach wunderbar. Wer also glaubt, das Comics nur was für Kinder, Jugendliche oder Nerds sind, dem kann ich sagen, dass Monstress vielleicht auch Zweifler hinter den Ofen vorlocken könnte.

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