Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Im Augenblick bin ich dabei, meinen Stapel ungelesener Bücher komplett auszulesen und komme nun auch zu Bücher, die bisher weiter unten rangiert sind. Von Hermann Hesse habe ich schon das ein oder andere gelesen, er konnte mich bisher aber nur mäßig begeistern. Der Steppenwolf habe ich als sehr gelungen in Erinnerung, insgesamt kann ich aber mit dem spirituellen Anteil seiner Werke nicht viel anfangen. Narziß und Goldmund hat mich trotzdem gelockt. Nicht zuletzt wegen Hesses schöner Sprache, denn seine Sätze zu lesen, ist etwas sehr Angenehmes.

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Vor einiger Zeit habe ich Graphic Novels für mich entdeckt und bin dabei mir einen Überblick zu verschaffen und die vielversprechendsten Titel zu holen. Brodecks Bericht ist ein solches Buch, dass vom Inhalt eigentlich gar nicht mein Beuteschema ist, aber das mich von der ganzen Aufmachung und den ausdrucksstarken Bildern überzeugen konnte. Besonders die Kulisse einer unberührt wirkenden Wildnis ist ein Element, das mich restlos überzeugt hat. Hier erfahrt ihr, ob sich der Kauf lohnt und was euch bei Brodecks Bericht erwartet.

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Graphic Novels und Comics habe ich die letzten Jahre sträflich vernachlässigt und sie haben es bisher nicht geschafft meine Aufmerksamkeit zu wecken. Die Zeit ist einfach begrenzt und da muss man doch selektieren. Die Lust auf diese Sparte ist nun aber bei mir geweckt und nun habe ich einige Zeit damit verbracht mich durch Comics und Graphic Novels zu stöbern. Der Splitter Verlag hat eine hervorragende Webseite und recht schnell bin ich da auf Der Seewolf von Riff Reb’s gestoßen. Ich bin echt zimperlich und wählerisch. Ein Comic muss schon schick aussehen, schön gezeichnet sein, eine ansprechende Geschichte haben, darf nicht zu minimalistisch und nicht zu übertrieben künstlerisch sein. Bei Der Seewolf war nach der Leseprobe klar, dass er allen Ansprüchen gerecht wird. Nachdem ich das Buch Der Seewolf von Jack London vor wenigen Monaten erst gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie gut die Story in ein Comic gegossen wurde.

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Mein Leserherz schlägt für sowohl inhaltlich als auch optisch ansprechende und hochwertige Klassiker. Das hält mich aber nicht davon ab, mich auch immer wieder abseits dieses ausgetretenen Pfades umzusehen und andere Genres und Formate auszutesten. Alles andere wäre auch zu langweilig. Sehr lange schon habe ich Mangas ins Auge gefasst und vor einige Zeit habe ich mich dann dazu hinreißen lassen, mich der Lektüre derselbigen hinzugeben. Von meinen ersten Eindrücken möchte ich euch berichten und gerade all jene dazu einladen, diesen Beitrag zu lesen, die wie ich mit den großäugigen Figuren bisher nur wenig am Hut hatten. Mitunter bieten diese scheinbar in einer ganz anderen Ecke verorteten Büchlein einige Überraschungen.

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Honoré de Balzac ist auf diesem Blog immer wieder ein Thema, was daran liegt, dass er einer meiner liebsten Autoren ist und ich eigentlich immer wieder etwas von ihm lese. Sein Romanwerk, Die Menschliche Komödie besteht aus über 90 Romanen und unzähligen Figuren, die er immer wieder auftreten lässt und die zusammen ein Sittenbild der französischen Gesellschaft zur Zeit der Restauration gibt. Spannend und fesselnd sind seine Geschichten und alle einfach richtig gut erzählt. Von Balzac werde ich nie genug bekommen und als mir dieses Buch mit zwei kurzen Geschichten sozusagen zugeflogen kam, musste ich es einfach haben und lesen. Das besondere dabei ist, dass Balzac diese beiden Grotesken nicht in seine La Comédie humaine aufgenommen hat. Sie zählen zu seinem Frühwerk und was dem Leser hier in aller Kürze geboten wird, das erfährt der geneigte Balzac-Leser in den folgenden Zeilen.

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Wie viele von euch Leser bestimmt schon wissen, habe ich eine Schwäche für schöne Bücher. Vor etwa zwei Jahren habe ich dieser nachgegeben und mir ein sehr schmuckes Unikat von „Der Herr der Ringe“ von Anna zugelegt. Nun habe ich bei ihr erneut zugeschlagen und bin nun stolzer Besitzer einer Prunkausgabe von Der Graf von Monte Christo. Natürlich will ich es nicht versäumen euch dieses sowohl inhaltlich nun aber auch optisch hervorragende Meisterwerk vorzustellen.

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Vor ein paar Monaten habe ich von Jean Webster Lieber Daddy-Long-Legs gelesen und auch rezensiert. Das Buch ist im neuen Königskinder Verlag (eigentlich der Carlsen Verlag) erschienen, der leider nun sein letztes Programm vorgelegt hat und damit schon wieder aufhört. Als Fortsetzung zu Lieber Daddy-Long-Legs ist nun Lieber Feind erschienen. In dem Verlagsprogramm sind eigentlich primär schmucke Jugendbücher zu finden, aber eben auch ganz versteckt diese bibliophilen Klassiker, die 1912 und 1915 veröffentlicht wurden. Der erste Band hat mir sehr gut gefallen und tatsächlich steht dieser zweite Roman dem ersten in nichts nach. Aber erstmal der Reihe nach zum Inhalt.

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Nun habe ich in letzter Zeit einige Rezensionen und Beiträge veröffentlicht und jetzt wird es einmal wieder Zeit ein wenig über allgemeine Themen zu schreiben. Das mach ich ja nicht all zu oft, aber ab und an kann es nicht schaden, über Lesestunden und meinem Treiben in der Bücherwelt zu schreiben. So aktiv wie in der Anfangszeit bin ich nicht mehr, weil das von der Zeit her einfach nicht dauerhaft durchzuhalten ist, aber dennoch bin ich mit meiner Aktivität hier ganz zufrieden. Ich habe vor mich ein wenig intensiver in der Buchblogosphäre umzuschauen, das kam die letzten Wochen und Monate doch zu kurz.

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Henry James in meiner sehr geschätzten Mare Klassiker Reihe war für mich natürlich eine Pflichtanschaffung und selbstverständlich gibt es hier auf Lesestunden eine Besprechung dazu. Immer wieder habe ich in den letzten Jahren Bücher von Henry James gelesen und jedes Mal konnte er mich sehr schnell für seine Charaktere gewinnen. Vier Erzählungen hat Mirko Bonné zusammengetragen und neu übersetzt. Was den Leser hier erwartet, ob erlesene Geschichten in gewohnter Henry James Qualität oder schnöde Kost, darüber will ich heute berichten.

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Thomas Hardy ist ein Autor, auf den ich immer wieder gestoßen bin, der meine Aufmerksamkeit aber bisher nie so richtig gewinnen konnte. Zuletzt habe ich über ihn in meinem Literaturbuch gelesen, aber auch da habe ich eine Lektüre zugunsten meines hohen Stapels ungelesener Bücher verworfen. Als dann das Buch Jude Fawley, der Unbekannte in der Hanser Klassiker Vorschau aufgetaucht ist, ging es nicht anders. Die Reihe der schicken und hochwertigen Klassiker hat einfach zu viele hochkarätige und hervorragende Werke im Programm, wenn da ein Buch in den Fokus kommt und veröffentlicht wird, ist das zumeist die Lektüre wert. Also kam es ganz schnell auf die Liste und dann auf meinen Stapel.

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