Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Wenn ich so auf die letzten Jahre zurück schaue, dann haben die Bücher vom Manesse Verlag einen signifikanten Anteil an meinem Lesevergnügen. Die Auswahl des Traditionsverlages ist einfach so groß und die Ausgaben zumeist so schick, dass ich ihnen oft den Vorzug gebe. Daphnis und Chloe ist so ein Büchlein, dass ich in der Vorschau für dieses Frühjahr entdeckt habe und das sofort überzeugen konnte. Sowohl von der Aufmachung, als auch vom Inhalt, der eigentlich nicht so meinem Beuteschema entspricht. Aber was heißt das schon, denn ich probiere viel aus und lese gerne in alle Richtungen. Einen Roman, der etwa 1800 Jahre alt ist, kommt dennoch nicht so oft auf meine Leseliste. Dass Daphnis und Chloe kein sperriger alter Text ist und sich äußerst geschmeidig liest, ein wunderbares Setting hat und mentaler Urlaub ist, das hat mich dann aber doch sehr überrascht.

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Immer wieder hatte ich dieses Buch auf meiner Wunschliste und dann angesichts meines hohen Stapels ungelesener Bücher dann doch nie bestellt. Nun ist ebendieser Stapel ziemlich geschrumpft und nachdem ich momentan große Lust auf amerikanische und britische Autoren habe, ist mir dieses Buch schnell wieder in Erinnerung gekommen. Ich habe also zugeschlagen und Zeit der Unschuld gleich nachdem es angekommen ist auch gelesen. Noch während der Lektüre hat dieses Buch Lust auf einen anderen Autoren geweckt, den ich sehr schätze und gerne lese. Wer das ist und ob diese hübsche Manesse-Ausgabe sich lohnt, darüber schreibe ich in diesem Beitrag.

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Nach langer Zeit habe ich wieder einmal zu einem aktuellen Buch gegriffen und mal wieder etwas aus diesem Jahrtausend gelesen, was insgesamt nicht sonderlich oft vorkommt. Paul Austers letzter Roman 4 3 2 1 wurde ja 2017, kurz nach seinem Erscheinen, ordentlich durch das Buchbloggerdorf getrieben. Ein Umstand, der eigentlich nicht ausreicht, um mich hinter den Ofen vor zu locken. Aber in diesem Fall fand ich das Konzept des Buches sehr einfallsreich und interessant. Ob sich die Lektüre gelohnt hat, oder ob mich Auster wieder in die Arme der prächtigen Autoren der letzten Jahrhunderte getrieben hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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In meinem letzten Beitrag hatte ich bereits angekündigt, dass ich das ein oder andere Abenteuer-Spielbuch vorstellen möchte und mit Das Feuer des Mondes starte ich mit einem neueren Buch dieses Genres, wobei neuer etwas übertrieben ist, denn es erschien bereit vor fünf Jahren. Viele aktuelle Spielbücher sind aber Neuauflagen der populären Bücher aus den 80er Jahren und so war ich gespannt, wie wohl ein aktuelleres Werk sich liest. Was euch in diesem Buch für ein Abenteuer erwartet und ob es sich lohnt es zu lesen, das erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Mein letzter Beitrag liegt nun schon wieder einige Wochen zurück und es wird mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen. Dieser Tage glänzt dieser Blog nicht gerade mit Aktivität, aber das liegt auch daran, dass ich aktuell einfach nicht viele Themen habe, über die ich bloggen möchte. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich nicht genauso viel wie üblich lesen würde, aber nicht jedes Buch ist geeignet, um darüber zu schreiben. Aber natürlich will ich es nicht versäumen ein bisschen darüber zu erzählen, was bei mir so los ist.

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Eigentlich ist Science Fiction so gar nicht mein Genre. Ich weiß nicht woran das liegt, aber irgendwie finde ich die Zukunftsvisionen immer irgendwie düster und wenig einladend. Der erste Band von Aposimz ist mir zufällig in die Hände gefallen und sollte eigentlich in die Kategorie fallen, die ich eigentlich gar nicht anschauen würde. Bei diesem Manga ist das aber anders, da habe ich mich einmal seit Langem auf ein fiktives Setting in einer wenig pittoresken Zukunft eingelassen und bin wirklich sehr begeistert. Für mich war klar, dass ich den zweiten Band auch brauche und nun ist auch der vor einiger Zeit erschienen und das ist eine gute Gelegenheit, einmal über einen Manga zu schreiben, der sich eindeutig an Erwachsene richtet und einfach eine Empfehlung ist.

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Stefan Zweig wurde mir in den letzten Jahren immer wieder empfohlen und natürlich bin ich immer wieder auf seine Bücher gestoßen. Es gibt einige schöne Prachtausgaben und auch seine Biographie über Balzac, die schon in meine nähere Auswahl gekommen sind. Schließlich habe ich mich aber für diese Sammlung von Novellen entschieden, denn ich liebe diese Novellensammlungen aus dem Manesse Verlag, die einfach hervorragend sind, um einen Autoren etwas näher kennenzulernen.

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Seit knapp vier Jahren betreibe und aktualisiere ich auf dieser Seite die Topliste der deutschen Buchblogger. Seitdem habe ich immer wieder die Buchblogosphäre analysiert und näher betrachtet. Bei meiner letzten Auswertung im Feburar des vergangenen Jahres bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass sowohl die Anzahl der neu gestarteten Blogs, als auch die Anzahl der Beiträge ab dem Jahr 2017 deutlich zurück gegangen sind. Nun habe ich mich gefragt, ob sich dieser Trend fortgesetzt hat. Ist das Bloggen über Bücher nun out? Der Hype vorbei? Oder ist das Buchbloggen angesagt wie nie? Ein Blick auf meine Topliste gibt Hinweise.

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Einige von euch wissen ja bereits, dass ich mich, neben dem Lesen, hin und wieder auch ganz gerne dem ein oder anderen Spiel hingebe. Oder anders ausgedrückt: Ich bin auch ein ordentlicher Gamingnerd. Angefangen hat das alles vor gefühlt hundert Jahren, mit einigen billigen Spielen auf unserem 2/86er und wurde ziemlich schnell von dem ersten Game Boy abgelöst. Seitdem habe ich zahlreiche große und aufwendige Triple-A Titel gezockt, die letzten Jahre primär auf meinem PC. Jetzt bin ich wieder beim Game Boy angekommen, allerdings nicht bei der ursprünglichen kleinen grauen Kiste der 90er, sondern einer gepimpten Version davon.

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Aktuell habe ich noch immer meinen Manesse-Russen-Lauf und gebe mich der Lektüre der Romane der russischen Autoren hin. Primär bin ich nun in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelandet, einer Zeit, in der sich die erzählerische Prosa Russlands maßgeblich entwickelt und die Grundlage für Romane wie Anna Karenina geschaffen wurde. Eine Zeit, in der Autoren wie Puschkin, Turgenjew oder Tschechow die moderne russische Literatur begründet haben. Vladimir Odoevskij ist einer der weniger bekannten Literaten und um so gespannter war ich auf dieses Buch, dass der Manesse Verlag vor einigen Jahren in sein Programm aufgenommen hat.

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