Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

In letzter Zeit habe ich mich wieder ein wenig aktuellen Jugendbüchern zugewandt und das ein oder andere Buch von unserem hiesigen Bücherhändler erstanden, denn anders als das, was ich sonst so lese, gibt es ja die aktuellen Kommerztitel sehr praktisch zum sofort mitnehmen. Darunter auch Das Labyrinth des Fauns von Cornelia Funke, das hinsichtlich Marketing ganz gut durch sämtliche Medien gepeitscht wurde. Das Buch hat mich nun wieder ordentlich in die Spur gebracht und meine nächste Lektüre wird wieder ganz weit weg von jeglichen Bestsellerlisten sein.

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Wie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, liebe ich schöne Bücher. Ein kunstvoll und hochwertig gemachtes Buch in Händen zu halten, ist für mich ein ganz besonderer Genuss. Mit dieser Leidenschaft bin ich nicht alleine, dennoch ist die Liebe zu schön gestalteten Büchern nicht sonderlich weit verbreitet. Mir fällt es auf jeden Fall schwer neue schöne Bücher zu finden und deshalb starte ich mit diesem Beitrag die neue Reihe „Meine schönsten Bücher“. Ausgewählte Buchblogger und Buchmenschen sollen hier einige ihrer schönsten deutschsprachigen Bücher vorstellen und einen Blick auf ihre persönlichen Schätze und prachtvollsten Schmuckausgaben gewähren.

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Für schöne Illustrationen habe ich schon immer etwas übrig. Es beflügelt einfach die eigene Vorstellungskraft, wenn man phantasievoll gezeichnete Bilder betrachtet und in eine Welt eintaucht, die jemand visuell zum Leben erweckt hat. Genauso wie beim geschriebenen Wort hat der Betrachter sehr viel Spielraum, denn die Atmosphäre, die Geschichte und die eigene Interpretation erwachen erst durch die eigenen Erfahrungen und die ganz individuelle Persönlichkeit des Betrachters zu neuem Leben. Es gibt eine Reihe an Künstler, über die ich immer wieder gestolpert bin und John Howe ist einer davon. Das ist auch nicht schwer, denn er ist neben Alan Lee einer der großen Illustratoren, die bei Peter Jacksons Verfilmung von Der Herr der Ringe und Der Hobbit maßgeblich mitgewirkt hat. Seine schönen Zeichnungen habe ich immer wieder im Internet gesehen und hatte schon länger vor, mir einen schönen Bildband von ihm zu holen. Als ich dann Reise durch Mittelerde in der Vorschau vom Klett-Cotta Verlag gesehen habe, war ich gleich begeistert. Vor wenigen Tagen ist nun das ersehnte Buch bei mir angekommen und ich will es euch natürlich vorstellen.

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Ich habe ja schon ein paar Fragebögen in die Welt von euch Buchbloggern und Buchmenschen geschickt, die auch von vielen von euch aufgegriffen und beantwortet wurden. Mein letzter Beitrag liegt da schon einige Zeit zurück. Als ich zuletzt auf Instagram unterwegs war und ein wenig gestöbert habe, da bin ich natürlich auch auf zahlreiche Bücherschränke gestoßen. Ganz unterschiedlich bestückt, sortiert und verziert. Das ist immer eine schöne Inspiration. Aber ich habe mich auch gefragt, wie das mit euren Bücherregalen so läuft. Und daher wieder einen ganzen Sack an Fragen.

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Ich liebe die großen Romane der weltbekannten französischen Autoren, allen voran dem literarische Schwergewicht Victor Hugo, der alleine für Die Elenden (die ich hier rezensiert habe) schon auf ewig in meiner Erinnerung bleiben wird. Aus politischen Gründen musste Victor Hugo aus Frankreich fliehen und hat sich als Exil zuerst die Kanalinsel Jersey, später dann die benachbarte Insel Guernsey ausgesucht. Dort entstand dann auch das wunderbare Buch Die Arbeiter des Meeres, das auf Guernsey spielt, das mir richtig gut gefallen hat und ich ebenfalls auf lesestunden rezensiert habe. Als ich die Graphic Novel Victor Hugo: Im Exil im Programm des Splitter Verlags gefunden habe, war klar, dass ich sie unbedingt lesen muss. Was euch mit dieser Graphic Novel erwartet, könnt ihr euch entweder in der Vorschau mit meiner Splitter-Verlag App probelesen oder ihr lest diesen Beitrag weiter.

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Als ich auf Typee dem Buch in der Mare Klassikerreihe gestoßen bin, war ich erst einmal skeptisch. Vor etwa drei Jahren habe ich von Herman Melville seinen bekanntesten Roman Moby Dick gelesen und war nur begrenzt begeistert (ihr findet meine Rezension zu dem Buch hier). Der Inhalt und natürlich die Aufmachung waren aber verheißungsvoll. Nach der Lektüre war ich sehr positiv überrascht und hatte wieder einmal die Bestätigung, dass man nie einen Autoren nach seinem bekanntesten Werk beurteilen sollte.

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Der Ort, an dem ich mich primär den Genüssen der Literatur hingebe ist, ganz gegenteilig zu den Vergnügungen des Lesens, ein ganz profaner Platz: Die S-Bahn. Nachdem ich dem Bewegtbild so ziemlich den Rücken gekehrt habe, greife ich auch Abends oft zum gepflegten Buch. Da bin ich eigentlich immer recht anspruchslos und sitze meistens bei uns auf der Bank am Esstisch. Aber irgendwie wurde mir das auch zu spartanisch und nun habe ich aufgerüstet und mir direkt neben dem Bücherregal einen hübschen Sessel beim hiesigen schwedischen Möbelhaus besorgt. Das ist wirklich sehr angenehm und mir fällt erst jetzt auf, welcher abendlicher Askese ich mich da ausgesetzt habe. Und weil die Ecke nun so pittoresk ist, hier gleich noch ein Bild davon.

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[Werbung] Seit Jahren bin ich mit meiner Spiegelreflexkamera unterwegs und damit eigentlich auch ganz zufrieden. Was Qualität und Fotografiergefühl angeht ist sie eigentlich unübertroffen. Aber sie ist auch ein ordentlich schwerer Prügel und ich habe festgestellt, dass ich sie in letzter Zeit ungern mitnehme. Denn selbst mit meinem Sling-Kameragurt schleppt man da schon ganz schön etwas mit sich herum. Daher habe ich mich umgesehen, ob es nicht etwas Handlicheres gibt, das aber genauso gute Qualität liefert. Nach langem Suchen habe ich mich für die Olympus PEN E-PL8 entschieden und will nun ein wenig über die Kamera berichten, nachdem ich sehr zufrieden bin und das gute Stück durchaus empfehlen kann. Besonders auch für Buchblogger, denn ich benutze sie mittlerweile auch für die Fotos auf Lesestunden.de. Wer also selbst auf der Suche nach einer guten Cam ist, der sollte hier unbedingt weiterlesen.

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Dieses Buch habe ich auf Karins Blog entdeckt und nachdem ich so richtig Lust auf Geschichten aus den 20ern hatte und dieses kleine Büchlein wirklich sehr hübsch ist, konnte ich nicht widerstehen. Von Fitzgerald habe ich den großen Gatsby gelesen, mein Eindruck davon war allerdings damals eher durchwachsen. Um so überraschter war ich dann von dieser wunderbaren Sammlung von kurzen Erzählungen, die bei mir voll ins Schwarze getroffen hat.

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In den letzten Monaten habe ich immer wieder Comics gelesen und auch ordentlich gestöbert, denn ich bin ziemlich zimperlich bei der Wahl meiner illustrierten Lektüre. Dabei habe ich festgestellt, dass ich primär beim Splitter-Verlag hängen geblieben bin. Dort gibt es genau die richtige Mischung im Programm und Comics wie Lady Mechanika, SHI, Undertaker, Gefährliche Liebschaften oder Graphic Novels wie der Seewolf sind einfach klasse Ausgaben, die genau meinen Geschmack treffen. Die Webseite vom Splitter-Verlag finde ich optisch ganz gut und sie bietet zahlreiche Vorschauen, so dass man im Vorhinein einen ganz guten Eindruck von den Comics bekommt. Allerdings ist die Seite etwas behäbig und überhaupt fände ich es praktischer ganz entspannt auf dem Sofa auf dem Tablet durch das Programm zu stöbern und in die Leseproben der Comics reinlesen kann. Deshalb habe ich eine App entwickelt, die mir genau das ermöglicht. Sozusagen eine inoffizielle Splitter-App. Nachdem es den ein oder anderen Comic-Leser da draußen gibt, dem es vielleicht genauso geht, habe ich die App nun öffentlich zur Verfügung gestellt.

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