Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Eine von mir heiß ersehnte Neuerscheinung dieses Jahr war Drei Geschichten von Gustave Flaubert. Sein Meisterwerk Madame Bovary ist mir noch sehr positiv in Erinnerung. Darüber hinaus liebe ich die Reihe der Hanser Klassiker, die mit ihren hochwertigen Neuübersetzungen, dem umfangreichen ergänzenden Material und der bibliophilen Verarbeitung einfach immer perfekt sind. Wer also meine Rezensionen durchstöbert, der wird dort zahlreiche Beiträge zu diesen Klassikern finden. Ob Drei Geschichten wie die anderen Bücher ebenfalls eine klare Kaufempfehlung ist, erfahrt ihr in dieser Rezension.

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In letzter Zeit ist die Frequenz meiner Beiträge etwas gesunken und ich glaube es ist an der Zeit ein wenig über Lesestunden und darüber was ich so in nächster Zeit vor habe zu schreiben. Aber zuerst will ich auf den ersten Buchblog Award hinweisen, der von NetGalley und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels ins Leben gerufen wurde. Ich finde die Idee sehr schön und diese Aktion zeigt, dass Buchblogs sowohl wahrgenommen, als auch wertgeschätzt werden. Den August hatten Buchblogger Zeit, sich für den Award zu bewerben und diesen September kann für Buchblogs abgestimmt werden. Die sieben Buchblogger mit den meisten Stimmen kommen auf die Shortlist aus denen dann eine Jury den Gewinner wählt. Natürlich bin ich auch mit dabei, ist ja klar. Lesestunden hat zwar mittlerweile eine ganz gute Bekanntheit erreicht, aber eine wirkliche Chancen habe ich glaub ich nicht, denn dazu bin ich dann doch zu inaktiv was das persönliche Vernetzen angeht. Trotzdem finde ich die Aktion sehr schön und will nicht darauf verzichten das Projekt zu unterstützen und natürlich auch ein wenig Lesestunden zu promoten.

Wer für mich abstimmen möchte, kann das hier tun (unten auf den Gefällt mir Daumen klicken). Ich freu mich über jede Stimme: http://www.buchblog-award.de/news/portfolio/lesestunden/

Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, da habe ich es einige Zeit geschafft alle vier Tage einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Es war klar, dass ich das nicht auf Dauer halten kann. Die letzten Wochen standen natürlich völlig im Zeichen des Sommers und schönen Wetters. Zudem blogge ich nicht über alle Bücher und habe die letzten Wochen verstärkt solche gelesen, über die ich nicht schreiben möchte. Im Herbst erscheinen aber wieder einige hervorragende Bücher, über die ich auf jeden Fall berichten werde. Im September könnt ihr also wieder mit einigen Rezensionen rechnen.

Von Social Media bin ich immernoch ziemlich genervt. Zu viele nichtssagende Beiträge, zu viel politisches und flaches Geschwurbel. Da ist momentan die Zeit einfach zu wertvoll, um sie mit einer Timeline zu verbringen, die nur sehr wenig Inhalte bietet. Wenn ich an die kommende Bundestagswahl denke, dann werde ich wohl auch definitiv den September über weitgehend einen Bogen um Twitter, Facebook und Co. machen. Hin und wieder schaue ich vorbei, Nachrichten und Tweets kommen also auf jeden Fall bei mir an.

Ansonsten habe ich wieder eine ganz gute Idee für ein kleines buchiges Programmierprojekt. Damit habe ich schon angefangen und glaube, dass könnte was für alle sein, die in der Buchwelt nichts versäumen möchten. Auf jeden Fall soll es wieder ein schönes nützliches Tool sein. Die Programmiererei braucht dann doch immer seine Zeit, also wird es noch ein wenig dauern bis es was zu sehen gibt. Aber mehr sage ich nicht, lasst euch überraschen.

Was meine Buchauswahl angeht, habe ich mich die letzten Wochen ausschließlich auf Klassiker konzentriert. Seit ziemlich langer Zeit stehen aber nun einige hervorragende Fantasy-Bücher im Regal und heute werde ich wohl mit einem ziemlich kommerziellen Titel aus einem Triple-A Verlag beginnen. Behaltet Lesestunden im Auge, dann erfahrt ihr mehr.

Mein Stapel ungelesener Bücher ist momentan wieder ziemlich im Schrumpfen begriffen. Es kommen zwar ständig neue Bücher ums Eck, aber gekauft habe ich schon einige Zeit kein Buch mehr. Trotz einigen Besuchen in Buchhandlungen, die mich mittlerweile gar nicht mehr verführen können, weil ich einfach zu gut informiert bin und doch immer ganz gezielt auf bestimmte Bücher scharf bin. Nur unser Bücherschrank ist eine Sache, die meinem Stapel ungelesener Bücher nicht gut tut. Daher habe ich sozusagen einen Zweitstapel mit den Büchern, die so ums Eck kommen, aber erstmal nicht gelesen werden. Wahrscheinlich ist es eine ziemlich schlechte Idee so einen Stapel anzulegen, aber bisher ist er noch überschaubar.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr beim Buchblog Award dabei? Wie findet ihr die Idee und welche Blogs sind eure Favoriten?

Der Überblick über meine Rezensionen zeigt, dass ich den Manesse Verlag sehr schätze und regelmäßig zu den Büchern aus der Reihe Klassiker der Weltliteratur greife. Sowohl von der inhaltlichen Qualität, als auch von der bibliophilen Ausstattung her konnten mich die Bücher einfach überzeugen. Nun wurde aber unter dem Dach der Random House Gruppe der neue Penguin Hardcover Verlag angekündigt, der im Herbst 2018 starten wird. Die Vermutung, dass die Verlagsgruppe sich nun ausschließlich auf den neuen Penguin Classics Hardcover Verlag konzentriert, wurde aber recht schnell dementiert. Nun macht der Manesse Verlag ernst und erneuert seine bekannteste Reihe und veröffentlicht ab dem 2. Oktober Klassiker in neuem Gewand. Ich habe mir das alles mal genauer angesehen und will ein wenig darüber berichten.

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Diesmal stelle ich einen kleinen Novellenband vor, der aus meiner Sicht durchaus ein kleiner Geheimtipp ist. Regelmäßig durchstöbere ich die verschiedenen Verlagsprogramme und bin so auf dieses Büchlein aus meinem hoch geschätzten Manesse Verlag gestoßen. Ich kannte Prosper Mérimée vorher nicht und habe erst im Nachhinein gesehen, dass die Geschichte der Oper Carmen von Georges Bizet auf eine seiner Novellen basiert. Diese ist auch in diesem Band enthalten. Eine Lektüre lohnt sich allerdings nicht nur für Opernfans.

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Aktuell greife ich eher selten zu einem Fantasy Buch und tendiere eher zu einem der klassischen Romane, wenn es darum geht ein Abenteuer zu erleben. Trotzdem zieht es mich immer wieder in die schön ausgestalteten Welten und bei den großen Namen der Fantasyliteratur bin ich schnell verführt. Genau so ist es bei der Neuausgabe von Beren und Lúthien von Tolkien passiert, welches im Juni diesen Jahres im Klett-Cotta Verlag erschienen ist. Den Ausschlag haben die schönen Illustrationen von Alan Lee gegeben, die das Buch als etwas sehr Stimmiges erscheinen lässt. Ob das tatsächlich so ist, erfahrt ihr in dieser Rezension.

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Der Manesse Verlag ist mir primär aufgrund seiner Bibliothek der Weltliteratur ans Herz gewachsen. Neben diesem riesigen und unerschöpflichen Quell von hervorragenden Büchern gibt es aber auch immer wieder Neuerscheinungen, um die ich nicht herum komme. Zumeist schön gestaltete Bücher oder neu entdeckte Schätze vergangener Tage. So auch Wein und Haschisch von Charles Baudelaire, das mir immer wieder unter gekommen ist, bis ich nicht mehr widerstehen konnte. Der Autor war mir bisher nur in Zusammenhang mit Gustave Flaubert ein Begriff. Ein schönes Büchlein, ein vielversprechender Autor und der Manesse Verlag: eine gute Kombination.

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Einer der besten, einflussreichsten und obendrein meiner liebsten Autoren ist Honoré de Balzac. Sein Lebenswerk ist unübertroffen, sein Einfluss auf die Literatur, die Autoren seiner Zeit, aber auch der folgenden Literaturepochen bis in die Gegenwart ist unbestreitbar. Sein Lebenswerk ist gigantisch, seine Romane damals wie heute faszinieren, unterhalten und sind voll mit philosophischer Weisheit. Einem Weitblick und einer Aktualität, die in seiner Zeit, die der französischen Restauration, aber auch in die Gegenwart passt und das menschliche Denken und Handeln auf eine abstrahierende Art porträtiert, das etwas Allgemeingültiges und Universelles hat. Als absoluter Balzac Fan stelle ich euch heute etwas ganz Besonderes vor. Heute würde man sagen, eine sehr schicke Infographik, ein Addon für sein Gesamtwerk, etwas, dass man aus einer Vorbesteller-Collectors-Edition, neben einer kleinen Balzac Sammlerfigur, fischen würde.

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Vor zwei Wochen habe ich eine App und Webseite für das Auffinden von öffentlichen Bücherschränken veröffentlicht. Seitdem können mit einer Android App oder mit der Karte auf dieser Seite öffentliche Bücherschränke im deutschsprachigen Raum gefunden werden. Besitzer eines iPhones mussten sich bisher mit der Web Version begnügen. Innerhalb der kurzen Zeit hat sich aber einiges getan und was das ist erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

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Eigentlich lese ich die Verlagsvorschauen gerne und auch sobald sie erscheinen, aber dieses Buch ist mir irgendwie entgangen. Weder vom Titel, noch vom Autoren hat mir dieser Klassiker aus dem Jahre 1883 etwas gesagt, aber der Werbetext hat dann bei mir gezogen:

„Eine vergleichbare Frauenfigur findet sich kaum in der Literatur. Effi Briest und Anna Karenina sind Lämmlein gegen diese wölfische Italienerin.“

Klar, dass ich diese kurze Novelle haben und lesen musste, denn die Ehebrecherromane des 19. Jahrhunderts sind Premiumkost. Ich war also sehr gespannt, ob diese kurze Novelle hier mithalten kann. Ob das wirklich so ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

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„Weil käufliche oder liederliche Lippen ihm dieselben Worte zugeflüstert hatten, glaubte er nur mäßig an die Unschuld dieser hier; da musste man wohl Abstriche machen, dachte er, übersteigerte Reden verbergen oft mittelmäßige Gefühle; als ergieße eine übervolle Seele sich nicht zuweilen in leeren Bildern, denn niemand kann seine Bedürfnisse oder seine Vorstellungen oder seine Schmerzen jemals angemessen ausdrücken, und die menschliche Sprache ist wie ein gesprungener Kessel, auf dem wir Melodien für Tanzbären trommeln, erweichen möchten wir eigentlich die Sterne.“
Gustave Flaubert ~ „Madame Bovary“

Gustave Flaubert, Madame Bovary