Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Nun habe ich in letzter Zeit einige Rezensionen und Beiträge veröffentlicht und jetzt wird es einmal wieder Zeit ein wenig über allgemeine Themen zu schreiben. Das mach ich ja nicht all zu oft, aber ab und an kann es nicht schaden, über Lesestunden und meinem Treiben in der Bücherwelt zu schreiben. So aktiv wie in der Anfangszeit bin ich nicht mehr, weil das von der Zeit her einfach nicht dauerhaft durchzuhalten ist, aber dennoch bin ich mit meiner Aktivität hier ganz zufrieden. Ich habe vor mich ein wenig intensiver in der Buchblogosphäre umzuschauen, das kam die letzten Wochen und Monate doch zu kurz.

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Henry James in meiner sehr geschätzten Mare Klassiker Reihe war für mich natürlich eine Pflichtanschaffung und selbstverständlich gibt es hier auf Lesestunden eine Besprechung dazu. Immer wieder habe ich in den letzten Jahren Bücher von Henry James gelesen und jedes Mal konnte er mich sehr schnell für seine Charaktere gewinnen. Vier Erzählungen hat Mirko Bonné zusammengetragen und neu übersetzt. Was den Leser hier erwartet, ob erlesene Geschichten in gewohnter Henry James Qualität oder schnöde Kost, darüber will ich heute berichten.

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Thomas Hardy ist ein Autor, auf den ich immer wieder gestoßen bin, der meine Aufmerksamkeit aber bisher nie so richtig gewinnen konnte. Zuletzt habe ich über ihn in meinem Literaturbuch gelesen, aber auch da habe ich eine Lektüre zugunsten meines hohen Stapels ungelesener Bücher verworfen. Als dann das Buch Jude Fawley, der Unbekannte in der Hanser Klassiker Vorschau aufgetaucht ist, ging es nicht anders. Die Reihe der schicken und hochwertigen Klassiker hat einfach zu viele hochkarätige und hervorragende Werke im Programm, wenn da ein Buch in den Fokus kommt und veröffentlicht wird, ist das zumeist die Lektüre wert. Also kam es ganz schnell auf die Liste und dann auf meinen Stapel.

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Manche Autoren können durchgängig überzeugen und mich völlig in ihren Bann ziehen und zu dieser Kategorie gehört Gaito Gasdanow ohne Einschränkung. Sein Buch Das Phantom des Alexander Wolf ist ein wunderbarer Klassiker, der für mich zu den ganz großen Titeln der Weltliteratur zählt. Als ich dann nach weiteren Büchern von ihm gesucht habe, musste ich leider feststellen, dass es da im deutschsprachigen Raum nicht sehr viele gibt. Glücklicherweise hat es sich der Hanser Verlag auf die Fahnen geschrieben nach und nach diese Schätze zu heben und neu zu übersetzen. Als ich Nächtliche Wege auf der Webseite des Hanser Verlags entdeckt habe, war die Freude natürlich sehr groß. Ein Buch, dass nicht lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher warten musste.

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In meinem letzten Beitrag habe eine Auswertung zum Inhalt der Buchblogs veröffentlicht. Basis für diese Analyse ist ein Programm, dessen Quelltext ich nun öffentlich zur Verfügung stelle. Jeder kann damit die Ergebnisse validieren, auf meine Auswertung aufbauend selbst eine Studie erstellen (beispielsweise im Rahmen einer Studienarbeit). Oder weiterführend ein Tool oder WebService entwickeln. Oder sich einfach ansehen, wie ich vorgegangen bin. Ich freue mich auf jeden Fall sehr über Feedback und Hinweise, besonders auch wenn jemand Fehler oder Unstimmigkeiten findet. Die Implementierung ist doch ganz schön komplex geworden, allerdings sind alle einzelnen Verarbeitungsschritte ganz nette Programmieraufgaben, die zu lösen doch sehr unterhaltsam war und irgendwann konnte ich dann einfach nicht mehr die Finger davon lassen. Dieser Beitrag ist also primär für Softwareentwickler gedacht, die eine gewisse Erfahrung und bereits Kenntnisse in der Programmierung mitbringen. Wer sich dafür interessiert, wie die Auswertung im Detail erstellt wurde, der kann die spezifischen Details überlesen und aus den einzelnen Verarbeitungsschritten gut die Vorgehensweise herauslesen.

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Seit ich diesen Blog habe, analysiere ich auch immer wieder die Blogosphäre der Buchblogger und veröffentliche dazu Beiträge mit detaillierten Statistiken und Visualisierungen. Die Vernetzung, die Herkunft der Blogger und was Buchblogger lesen habe ich bereits betrachtet. In diesem Beitrag geht es nun um das interessanteste und gleichzeitig zentralste Thema dieses erlauchten kleinen Kreises: Worüber schreiben Buchblogger? Diese Auswertung ist mit Abstand die aufwendigste und hinsichtlich der Datenbasis die umfangreichste Analyse, die ich bisher gemacht habe. Grundlage ist nichts anderes, als eine vollständige Kopie aller bisher veröffentlichten Artikel aller Buchblogs. Besonderer Fokus sind diesmal auch die Verlage und die Frage, wie erfolgreich deren Marketingarbeit ist. Und natürlich beinhaltet dieser Beitrag auch einige spannende allgemeine Einblicke in die Welt der Buchblogger.

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Zum perfekten Leseerlebnis gehört für mich auch immer eine schöne Ausgabe, die gut in der Hand liegt und ansprechend gestaltet ist. Eigentlich gebe ich schicken Hardcoverausgaben immer den Vorzug und mache einen recht großen Bogen um schlatzrige, alte oder schmucklose Bücher. Leider lässt es sich aber oft nicht vermeiden, dass auch weniger schöne Bücher auf den Stapel ungelesener Bücher landen, denn ausschlaggebend für eine Lektüre ist immernoch der Inhalt. Meine zwölfbändige Gesamtausgabe von Honoré de Balzac, herausgegeben von Ernst Sander, ist ein grenzwertiger Fall. Wie ich die Bücher mit geringem Budget wieder auf Vordermann gebracht habe, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Als ich letztes Jahr auf das Buch Sister Carrie aufmerksam geworden bin, hat es mich von seinem Klappentext, aber auch der gesamten Ausstattung sofort angesprochen. Unmittelbar ist es auf meiner Wunschliste gelandet, aber angesichts meines üppigen Büchervorrats habe ich dann bisher doch darauf verzichtet. Mit dem verlockenden Hintergrund von Chicago und New York der Jahrhundertwende, aber auch mit dem Wissen, dass die Bücher aus dem Hause von Die Andere Bibliothek immer echte Prachtstücke sind, bin ich dann doch nicht daran vorbei gekommen. Und ich muss sagen, dass ich darüber sehr froh bin. Über diesen Premiumtitel erfahrt ihr hier nun mehr.

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Als ich vor zwei Jahren In einem Monat, in einem Jahr von Françoise Sagan gelesen habe, war mir klar, dass das nicht das letzte Buch der Autorin war, dass ich mir zu Gemüte führen würde. Bonjour tristesse lag als bekanntestes ihrer Werke als nachfolgende Lektüre recht nahe, gab es damals allerdings nur in einer nicht gerade ansprechenden Ausgabe. Irgendwie war mein Stapel ungelesener Bücher auch so hoch, dass ich Sagan dann doch wieder aus den Augen verloren habe. Bis ich dieses Jahr dann auf die Neuauflage vom Ullstein Verlag aufmerksam geworden bin. Ich konnte nicht widerstehen und musste mir das Buch einfach holen, zumal es mit seinen 176 Seiten nur einen Leseabend in Anspruch nimmt.

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Regelmäßig stöber ich unter den Neuerscheinungen der Kategorie Klassiker und manchmal tauchen dort auch neben Neuauflagen andere Bücher auf, mit denen man erst einmal nicht rechnet. Das Sachbuch Das Literatur-Buch, das mir auf diese Weise untergekommen ist, möchte ich euch heute vorstellen. Ein Zufallsfund, der wahrscheinlich auch beim Besuch der gepflegten Buchhandlung ins Auge fallen dürfte und für jeden Liebhaber guter Literatur ein perfektes Weihnachtsgeschenk sein sollte. Was euch in dem Buch erwartet, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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