Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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Honoré de Balzac ist auf diesem Blog immer wieder ein Thema, was daran liegt, dass er einer meiner liebsten Autoren ist und ich eigentlich immer wieder etwas von ihm lese. Sein Romanwerk, Die Menschliche Komödie besteht aus über 90 Romanen und unzähligen Figuren, die er immer wieder auftreten lässt und die zusammen ein Sittenbild der französischen Gesellschaft zur Zeit der Restauration gibt. Spannend und fesselnd sind seine Geschichten und alle einfach richtig gut erzählt. Von Balzac werde ich nie genug bekommen und als mir dieses Buch mit zwei kurzen Geschichten sozusagen zugeflogen kam, musste ich es einfach haben und lesen. Das besondere dabei ist, dass Balzac diese beiden Grotesken nicht in seine La Comédie humaine aufgenommen hat. Sie zählen zu seinem Frühwerk und was dem Leser hier in aller Kürze geboten wird, das erfährt der geneigte Balzac-Leser in den folgenden Zeilen.

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Vor ein paar Monaten habe ich von Jean Webster Lieber Daddy-Long-Legs gelesen und auch rezensiert. Das Buch ist im neuen Königskinder Verlag (eigentlich der Carlsen Verlag) erschienen, der leider nun sein letztes Programm vorgelegt hat und damit schon wieder aufhört. Als Fortsetzung zu Lieber Daddy-Long-Legs ist nun Lieber Feind erschienen. In dem Verlagsprogramm sind eigentlich primär schmucke Jugendbücher zu finden, aber eben auch ganz versteckt diese bibliophilen Klassiker, die 1912 und 1915 veröffentlicht wurden. Der erste Band hat mir sehr gut gefallen und tatsächlich steht dieser zweite Roman dem ersten in nichts nach. Aber erstmal der Reihe nach zum Inhalt.

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Henry James in meiner sehr geschätzten Mare Klassiker Reihe war für mich natürlich eine Pflichtanschaffung und selbstverständlich gibt es hier auf Lesestunden eine Besprechung dazu. Immer wieder habe ich in den letzten Jahren Bücher von Henry James gelesen und jedes Mal konnte er mich sehr schnell für seine Charaktere gewinnen. Vier Erzählungen hat Mirko Bonné zusammengetragen und neu übersetzt. Was den Leser hier erwartet, ob erlesene Geschichten in gewohnter Henry James Qualität oder schnöde Kost, darüber will ich heute berichten.

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Thomas Hardy ist ein Autor, auf den ich immer wieder gestoßen bin, der meine Aufmerksamkeit aber bisher nie so richtig gewinnen konnte. Zuletzt habe ich über ihn in meinem Literaturbuch gelesen, aber auch da habe ich eine Lektüre zugunsten meines hohen Stapels ungelesener Bücher verworfen. Als dann das Buch Jude Fawley, der Unbekannte in der Hanser Klassiker Vorschau aufgetaucht ist, ging es nicht anders. Die Reihe der schicken und hochwertigen Klassiker hat einfach zu viele hochkarätige und hervorragende Werke im Programm, wenn da ein Buch in den Fokus kommt und veröffentlicht wird, ist das zumeist die Lektüre wert. Also kam es ganz schnell auf die Liste und dann auf meinen Stapel.

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Manche Autoren können durchgängig überzeugen und mich völlig in ihren Bann ziehen und zu dieser Kategorie gehört Gaito Gasdanow ohne Einschränkung. Sein Buch Das Phantom des Alexander Wolf ist ein wunderbarer Klassiker, der für mich zu den ganz großen Titeln der Weltliteratur zählt. Als ich dann nach weiteren Büchern von ihm gesucht habe, musste ich leider feststellen, dass es da im deutschsprachigen Raum nicht sehr viele gibt. Glücklicherweise hat es sich der Hanser Verlag auf die Fahnen geschrieben nach und nach diese Schätze zu heben und neu zu übersetzen. Als ich Nächtliche Wege auf der Webseite des Hanser Verlags entdeckt habe, war die Freude natürlich sehr groß. Ein Buch, dass nicht lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher warten musste.

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Als ich letztes Jahr auf das Buch Sister Carrie aufmerksam geworden bin, hat es mich von seinem Klappentext, aber auch der gesamten Ausstattung sofort angesprochen. Unmittelbar ist es auf meiner Wunschliste gelandet, aber angesichts meines üppigen Büchervorrats habe ich dann bisher doch darauf verzichtet. Mit dem verlockenden Hintergrund von Chicago und New York der Jahrhundertwende, aber auch mit dem Wissen, dass die Bücher aus dem Hause von Die Andere Bibliothek immer echte Prachtstücke sind, bin ich dann doch nicht daran vorbei gekommen. Und ich muss sagen, dass ich darüber sehr froh bin. Über diesen Premiumtitel erfahrt ihr hier nun mehr.

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Als ich vor zwei Jahren In einem Monat, in einem Jahr von Françoise Sagan gelesen habe, war mir klar, dass das nicht das letzte Buch der Autorin war, dass ich mir zu Gemüte führen würde. Bonjour tristesse lag als bekanntestes ihrer Werke als nachfolgende Lektüre recht nahe, gab es damals allerdings nur in einer nicht gerade ansprechenden Ausgabe. Irgendwie war mein Stapel ungelesener Bücher auch so hoch, dass ich Sagan dann doch wieder aus den Augen verloren habe. Bis ich dieses Jahr dann auf die Neuauflage vom Ullstein Verlag aufmerksam geworden bin. Ich konnte nicht widerstehen und musste mir das Buch einfach holen, zumal es mit seinen 176 Seiten nur einen Leseabend in Anspruch nimmt.

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Buchblogs sind immer wieder ein Quell für gute Büchertipps und so bin ich auf Karins Blog auf das Buch Lieber Daddy-Long-Legs gestoßen. Fotografisch von Karin immer sehr gut in Szene gesetzt, hat die schicke Aufmachung des Buches mein Interesse geweckt. Der Königskinder Verlag, ein Imprint des Carlsen Verlags, mit der Zielsetzung schmucke Jugendbücher an den Leser zu bekommen, ist bei mir auf jeden Fall bisher nicht gerade im Fokus gewesen. Aber es zeigt sich doch, dass es lohnt immer mal wieder abseits der üblichen Pfade zu wandeln und so verbirgt sich dort eine sehr gelungene Neuauflage von einem Klassiker, der ursprünglich bereits 1912 veröffentlicht wurde. Mich hat der Klappentext ein wenig an Große Erwartungen von Dickens erinnert und so war meine Neugierde gleich doppelt geweckt.

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Nachdem ich in meinem Beitrag über den Manesse Relaunch schon einen Blick auf die Neuauflage des Klassikers Frankenstein von Mary Shelly riskieren konnte, möchte ich euch diesmal eine ausführliche Rezension zu dem Roman geben. Der Titel ist ja gemeinhin bekannt und ich kannte diese Gruselgeschichte primär aus Film und Fernsehen, wo sie einem in Auszügen immer mal wieder begegnet. Zumeist als schlechte Adaption und sehr klischeehaft in Zeichentrickfilmen oder ähnlich infantilen Formaten. Die Erzählung aus dem Jahre 1818 hat aber durchaus mehr zu bieten und wirft moralische Fragen auf, die auch nach mehr als zweihundert Jahren durchaus noch Relevanz haben.

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In jedem Jahr erscheinen zwei neue Bücher im Programm der mare Klassiker. Und jedes Mal warte ich gespannt, was mich diesmal in der Reihe der sehr schmucken Ausgaben erwartet. Von Die Arbeiter des Meeres von Victor Hugo, dass Anfang des Jahres erschien, war ich sehr begeistert. Was sich hinter John Steinbecks Logbuch des Lebens verbirgt, dass ist wieder ein ganz typisches Buch im Stile des mare Verlags. Ein Lesevergnügen mit viel Meer und Natur natürlich, aber auch wieder mit dem besonderem Etwas.

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