Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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Als ich auf Typee dem Buch in der Mare Klassikerreihe gestoßen bin, war ich erst einmal skeptisch. Vor etwa drei Jahren habe ich von Herman Melville seinen bekanntesten Roman Moby Dick gelesen und war nur begrenzt begeistert (ihr findet meine Rezension zu dem Buch hier). Der Inhalt und natürlich die Aufmachung waren aber verheißungsvoll. Nach der Lektüre war ich sehr positiv überrascht und hatte wieder einmal die Bestätigung, dass man nie einen Autoren nach seinem bekanntesten Werk beurteilen sollte.

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Dieses Buch habe ich auf Karins Blog entdeckt und nachdem ich so richtig Lust auf Geschichten aus den 20ern hatte und dieses kleine Büchlein wirklich sehr hübsch ist, konnte ich nicht widerstehen. Von Fitzgerald habe ich den großen Gatsby gelesen, mein Eindruck davon war allerdings damals eher durchwachsen. Um so überraschter war ich dann von dieser wunderbaren Sammlung von kurzen Erzählungen, die bei mir voll ins Schwarze getroffen hat.

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Jeder der über Bücher bloggt kann bestätigen, dass man darüber ganz sicher Kontakt zu wunderbaren Büchermenschen findet. Eine solche Bekanntschaft ist mittlerweile zu einer echt guten und sehr geschätzten Emailbrieffreundin von mir geworden. Immer wieder hat sie mir Victoria von Knut Hamsun empfohlen. Ihre Ausgabe von der kurzen Erzählung ist wenig ansehnlich und so habe ich mich auf die Suche gemacht und doch tatsächlich eine sehr hübsche, wenn auch alte Ausgabe gefunden. Victoria trägt auch den Untertitel Die Geschichte einer Liebe. Und eine alte und wenig bekannte Liebesgeschichte die geht eigentlich immer.

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Mit der Wahl meiner Urlaubslektüre bin ich eigentlich immer etwas wählerisch. Dieses Jahr habe ich hingegen einfach ein paar Bücher von meinem aktuell recht übersichtlichen Stapel genommen und in die Strandtasche gepackt. Eines davon war ein Abenteuerroman von Jack London und es gibt nichts Besseres als das Meer und eine ordentliche Geschichte im kalten Alaska, um sich in der sommerlichen Hitze abzukühlen.

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Ich verfolge ja die Neuerscheinungen von einigen bei mir sehr beliebten Verlagen immer mit viel Aufmerksamkeit und schreibe hier auch sehr gerne bevorzugt über deren schönen Neuauflagen. Natürlich lese ich auch sehr viele Bücher abseits von diesen schmucken aktuellen Büchern und nachdem ich darauf hingewiesen wurde, dass ich dieser Lektüre hier nicht genug Aufmerksamkeit schenke, möchte ich das natürlich ändern. Es gibt ja zahlreiche Geheimtipps, wunderbare Bücher, die absolut low budget sind, schon angestaubt erscheinen und alt und abgegriffen sind, aber dennoch ihren ganz eigenen Charme versprühen. Meine Ausgabe von Erwachende Herzen von Colette ist so ein Buch, das ich euch heute vorstellen will. Wieder mit einem interessanten Video, denn ich liebe die Kombination aus Buch und Arte Doku und über beides will ich heute schreiben.

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Wenn ich so auf die letzten Jahre zurück schaue, dann haben die Bücher vom Manesse Verlag einen signifikanten Anteil an meinem Lesevergnügen. Die Auswahl des Traditionsverlages ist einfach so groß und die Ausgaben zumeist so schick, dass ich ihnen oft den Vorzug gebe. Daphnis und Chloe ist so ein Büchlein, dass ich in der Vorschau für dieses Frühjahr entdeckt habe und das sofort überzeugen konnte. Sowohl von der Aufmachung, als auch vom Inhalt, der eigentlich nicht so meinem Beuteschema entspricht. Aber was heißt das schon, denn ich probiere viel aus und lese gerne in alle Richtungen. Einen Roman, der etwa 1800 Jahre alt ist, kommt dennoch nicht so oft auf meine Leseliste. Dass Daphnis und Chloe kein sperriger alter Text ist und sich äußerst geschmeidig liest, ein wunderbares Setting hat und mentaler Urlaub ist, das hat mich dann aber doch sehr überrascht.

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Immer wieder hatte ich dieses Buch auf meiner Wunschliste und dann angesichts meines hohen Stapels ungelesener Bücher dann doch nie bestellt. Nun ist ebendieser Stapel ziemlich geschrumpft und nachdem ich momentan große Lust auf amerikanische und britische Autoren habe, ist mir dieses Buch schnell wieder in Erinnerung gekommen. Ich habe also zugeschlagen und Zeit der Unschuld gleich nachdem es angekommen ist auch gelesen. Noch während der Lektüre hat dieses Buch Lust auf einen anderen Autoren geweckt, den ich sehr schätze und gerne lese. Wer das ist und ob diese hübsche Manesse-Ausgabe sich lohnt, darüber schreibe ich in diesem Beitrag.

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Stefan Zweig wurde mir in den letzten Jahren immer wieder empfohlen und natürlich bin ich immer wieder auf seine Bücher gestoßen. Es gibt einige schöne Prachtausgaben und auch seine Biographie über Balzac, die schon in meine nähere Auswahl gekommen sind. Schließlich habe ich mich aber für diese Sammlung von Novellen entschieden, denn ich liebe diese Novellensammlungen aus dem Manesse Verlag, die einfach hervorragend sind, um einen Autoren etwas näher kennenzulernen.

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Aktuell habe ich noch immer meinen Manesse-Russen-Lauf und gebe mich der Lektüre der Romane der russischen Autoren hin. Primär bin ich nun in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelandet, einer Zeit, in der sich die erzählerische Prosa Russlands maßgeblich entwickelt und die Grundlage für Romane wie Anna Karenina geschaffen wurde. Eine Zeit, in der Autoren wie Puschkin, Turgenjew oder Tschechow die moderne russische Literatur begründet haben. Vladimir Odoevskij ist einer der weniger bekannten Literaten und um so gespannter war ich auf dieses Buch, dass der Manesse Verlag vor einigen Jahren in sein Programm aufgenommen hat.

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Seit meiner Lektüre von Krieg und Frieden habe ich mich dem ein oder anderen seichten Liebesroman hingegeben. Gleichzeitig hat das dicke Meisterwerk von Tolstoi meine Lust auf weitere Romane dieser Zeit und aus russischer Feder geweckt, so dass ich doch wieder ziemlich schnell zu den Russen zurückgekehrt bin. Daraus ist ein kleiner Manesse-Russen-Marathon geworden und ich habe zahlreiche Romane russischer Autoren gelesen, die im Manesse Verlag erschienen sind. Einige sind leider schon vergriffen, aber Das Adelsgut von Iwan Turgenjew, dass ich euch hier vorstellen möchte, ist erst neu erschienen.

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