Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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Wenn ich so auf die letzten Jahre zurück schaue, dann haben die Bücher vom Manesse Verlag einen signifikanten Anteil an meinem Lesevergnügen. Die Auswahl des Traditionsverlages ist einfach so groß und die Ausgaben zumeist so schick, dass ich ihnen oft den Vorzug gebe. Daphnis und Chloe ist so ein Büchlein, dass ich in der Vorschau für dieses Frühjahr entdeckt habe und das sofort überzeugen konnte. Sowohl von der Aufmachung, als auch vom Inhalt, der eigentlich nicht so meinem Beuteschema entspricht. Aber was heißt das schon, denn ich probiere viel aus und lese gerne in alle Richtungen. Einen Roman, der etwa 1800 Jahre alt ist, kommt dennoch nicht so oft auf meine Leseliste. Dass Daphnis und Chloe kein sperriger alter Text ist und sich äußerst geschmeidig liest, ein wunderbares Setting hat und mentaler Urlaub ist, das hat mich dann aber doch sehr überrascht.

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Immer wieder hatte ich dieses Buch auf meiner Wunschliste und dann angesichts meines hohen Stapels ungelesener Bücher dann doch nie bestellt. Nun ist ebendieser Stapel ziemlich geschrumpft und nachdem ich momentan große Lust auf amerikanische und britische Autoren habe, ist mir dieses Buch schnell wieder in Erinnerung gekommen. Ich habe also zugeschlagen und Zeit der Unschuld gleich nachdem es angekommen ist auch gelesen. Noch während der Lektüre hat dieses Buch Lust auf einen anderen Autoren geweckt, den ich sehr schätze und gerne lese. Wer das ist und ob diese hübsche Manesse-Ausgabe sich lohnt, darüber schreibe ich in diesem Beitrag.

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Stefan Zweig wurde mir in den letzten Jahren immer wieder empfohlen und natürlich bin ich immer wieder auf seine Bücher gestoßen. Es gibt einige schöne Prachtausgaben und auch seine Biographie über Balzac, die schon in meine nähere Auswahl gekommen sind. Schließlich habe ich mich aber für diese Sammlung von Novellen entschieden, denn ich liebe diese Novellensammlungen aus dem Manesse Verlag, die einfach hervorragend sind, um einen Autoren etwas näher kennenzulernen.

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Aktuell habe ich noch immer meinen Manesse-Russen-Lauf und gebe mich der Lektüre der Romane der russischen Autoren hin. Primär bin ich nun in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelandet, einer Zeit, in der sich die erzählerische Prosa Russlands maßgeblich entwickelt und die Grundlage für Romane wie Anna Karenina geschaffen wurde. Eine Zeit, in der Autoren wie Puschkin, Turgenjew oder Tschechow die moderne russische Literatur begründet haben. Vladimir Odoevskij ist einer der weniger bekannten Literaten und um so gespannter war ich auf dieses Buch, dass der Manesse Verlag vor einigen Jahren in sein Programm aufgenommen hat.

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Seit meiner Lektüre von Krieg und Frieden habe ich mich dem ein oder anderen seichten Liebesroman hingegeben. Gleichzeitig hat das dicke Meisterwerk von Tolstoi meine Lust auf weitere Romane dieser Zeit und aus russischer Feder geweckt, so dass ich doch wieder ziemlich schnell zu den Russen zurückgekehrt bin. Daraus ist ein kleiner Manesse-Russen-Marathon geworden und ich habe zahlreiche Romane russischer Autoren gelesen, die im Manesse Verlag erschienen sind. Einige sind leider schon vergriffen, aber Das Adelsgut von Iwan Turgenjew, dass ich euch hier vorstellen möchte, ist erst neu erschienen.

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Nach einiger Zeit kommt nun einmal wieder eine Rezension zu einem echten Schwergewicht aus der Literaturwelt. In doppeldeutigen Sinne, denn Krieg und Frieden ist sehr umfangreich und hat auch inhaltlich eine ganze Menge zu bieten. Zuerst hatte ich nicht vor über das Buch zu schreiben, aber die Lektüre ist einfach zu genussvoll und das Buch so prachtvoll, dass ich einfach darüber bloggen muss. Auch wenn es sicher kein Geheimtipp ist und zu einem der bekanntesten Werken der Weltliteratur zählt. Aber ich lasse mich hier ganz von meinem Gusto leiten und schreibe einfach darüber, denn beim erneuten Lesen von Krieg und Frieden konnten mich die Charaktere, die Beschreibungen, der ganze Hintergrund wieder sehr begeistern und fesseln. Was das Buch zu so etwas Besonderem für mich macht, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Wer meinen Blog schon länger verfolgt weiß, dass ich mir keinen mare-Klassiker entgehen lasse und so natürlich auch nicht das neueste Buch Das Haus am Rand der Welt von Henry Beston, das vor ein paar Tagen erst erschienen ist. Bisher besticht die Reihe mit einer gewissen Vielfalt, bleibt sich aber vom Konzept her immer treu. Eher unbekannte Reiseberichte, Tagebücher und Romane von renommierten Autoren werden hier neu verlegt und punkten immer mit einer mittlerweile seltenen sehr hochwertigen Verarbeitung mit Schuber, schicken Leineneinband und Fadenbindung. Was euch mit dem neuesten Buch erwartet, das werde ich euch in diesem Beitrag genauer vorstellen, denn auch diesmal gibt es ein hierzulande unbekanntes Werk neu zu entdecken.

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Schon seit einigen Jahren bin ich ein begeisterter Leser und Sammler der mare Klassiker, die meines Erachtens eines der schönsten Bücher sind, die dieser Tage auf dem hiesigen Buchmarkt erscheinen. Gefühlt werden schöne und hochwertige Neuerscheinungen von Klassikern immer seltener. Wer die entsprechenden Filter in der Buchsuche setzt, der wird feststellen, dass es zum Erkunden von gebundenen Klassikern, die in Kürze erscheinen, nicht einmal zehn Minuten zum Durchsuchen der gesamten Liste benötigt. Der mare Verlag ist einer der wenigen Verlage, die hier wirklich ganze Arbeit leisten und immer wieder wunderbare Bücher veröffentlichen.

Die mare Klassiker Reihe gibt es ja schon etwas länger. Sehr gespannt war ich aber auf das Buch Der Pavillon in den Dünen denn mit dem Buch geht eine neue Reihe an den Start, die ein kleineres Format, als die bereits bestehende mare Klassiker Bücher hat. Seitdem der Manesse Verlag seine Bibliothek der Weltliteratur eine Neugestaltung hat angedeihen lassen, habe ich mich gefragt, ob hier der mare Verlag nicht die damit entstandene Lücke füllt, denn kleine Büchlein mit Leineneinband und bibliophilen Schnickschnack gibt es nicht gerade viele.

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Die Wahl der passenden Urlaubslektüre treffe ich immer mit viel Sorgfalt und meistens ändert sich diese auch mehrmals, bis ich die perfekte Auswahl getroffen habe. So natürlich auch in diesem Jahr und nachdem ich mehrmals meine Pläne über den Haufen geworfen habe, ist mein Entschluss auf Eduard von Keyserling gefallen. Auf ihn bin ich immer wieder gestoßen, habe ihn auch von anderen Buchbloggern immer mal wieder empfohlen bekommen und nun hatte ich mir ein kleines Bücherpaket von ihm in den Koffer gepackt. Im Manesse Verlag ist ein wunderbarer Schuber mit drei Romanen von Eduard von Keyserling erschienen. Perfekte kleine aber bibliophile Büchlein für die Reise und vom Thema auch eine sehr passende Lektüre für den Strand. Ob die Wahl gut war, das erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Seit ich mein erstes Buch von Henry James, Die Gesandten gelesen habe, bin ich irgendwie immer wieder auf den amerikanisch-britischen Autoren zurück gekommen und ohne mir darüber bewusst zu sein, habe ich seit diesem ersten Buch immer wieder etwas von ihm gelesen. Wahrscheinlich liegt es an seinem Stil, der unaufgeregt und entspannt ist. Ein Roman von Balzac knallt einfach rein, das ist wie eine Bombe, die explodiert. Henry James hingegen ist zurückhalten, gediegen, ganz entspannt und kommt ohne steile Spannungskurve aus. Dennoch liebe ich seine Bücher, denn in den feinsinnigen Beobachtungen und den wunderbaren Dialogen, finden sich so viele subtile, ganz menschliche Eigenheiten, die zu lesen ein richtig großes Vergnügen ist. Seine Novelle Daisy Miller ist 25 Jahre vor Die Gesandten entstanden und nachdem ich schon mehrmals über das Buch gestolpert bin und sie zu seinen bekannteren Werken zählt, war ich gespannt wie sie wohl ist.

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