Meine schönsten Bücher • Karin von little words

Wie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, liebe ich schöne Bücher. Ein kunstvoll und hochwertig gemachtes Buch in Händen zu halten, ist für mich ein ganz besonderer Genuss. Mit dieser Leidenschaft bin ich nicht alleine, dennoch ist die Liebe zu schön gestalteten Büchern nicht sonderlich weit verbreitet. Mir fällt es auf jeden Fall schwer neue schöne Bücher zu finden und deshalb starte ich mit diesem Beitrag die neue Reihe „Meine schönsten Bücher“. Ausgewählte Buchblogger und Buchmenschen sollen hier einige ihrer schönsten deutschsprachigen Bücher vorstellen und einen Blick auf ihre persönlichen Schätze und prachtvollsten Schmuckausgaben gewähren.

Ich freue mich sehr, dass ich Karin für den ersten Beitrag gewinnen konnte. Auf ihrem Buchblog little words (book-up-your-life.blogspot.com) stellt sie regelmäßig prächtige Bücher vor und setzt sie dabei fotografisch wunderbar in Szene. Ich stöbere gerne auf ihrem Blog und hab das ein oder andere lesenswerte und gleichzeitig schöne Buch bei ihr gefunden (beispielsweise das hier). Karins Blog bringe ich unmittelbar mit schöne Bücher in Verbindung und alleine daran, wie sie diese vorstellt, merkt man sofort, dass sie bibliophil ansprechende Ausgaben über alles liebt. Bei Karin findet man sehr viele hochwertige Klassiker und so sind die Bücher nicht nur hübsch anzusehen, sonder bieten auch hinsichtlich ihres Inhalts feinste Qualität. Für mich war klar, dass eine Beitragsreihe über schöne Bücher nur mit Karin beginnen kann. Aber nun will ich das Wort an Karin weitergeben und hoffe, es macht euch genauso viel Vergnügen wie mir, ihr auf einem Streifzug durch ihr Regal zu folgen.


Wenn ich auf meine Büchersammlung blicke, dann muss ich wohl zugeben, dass ich eine Schwäche für schöne Exemplare habe. Die sogenannten Schmuckausgaben glänzen dabei meist durch eine Goldprägung, besonders gelungene Illustrationen, ein schickes Lesebändchen oder andere Merkmale, die vor allem das Auge ansprechen. Tobi hat nach genau diesen Büchern gefragt  und ich habe gerne mal nachgeschaut, was sich bei mir zusammentragen lässt. Hier also einige Tipps für schöne deutschsprachige Schmuckausgaben.

Gelungene (Klassiker-)Schmuckausgaben für das kleine Budget findet man zum Beispiel im Nikol Verlag. „Oscar Wilde: Märchen und Erzählungen“ ist eine Ausgabe, die ich vor allem aufgrund ihrer äußeren Illustration, dem Halbleineneinband und der silbernen Schrift am Buchrücken mag. Zudem gibt es im Inneren schöne (Jugendstil-)Illustrationen, die das Büchlein zu einem Blickfang werden lassen. Diese Ausgabe ist mittlerweile leider vergriffen, aber der Verlag hält für September eine Neuerscheinung bereit, die alle Oscar Wilde Texte in einem Schuber versammelt. Ebenso sollte man sich unbedingt die neue „Leinen Deluxe“-Reihe des Verlags merken. Letzten Monat sind dort viele interessante Bücher schienen. Ich habe mich sofort für „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald in Weinrot entschieden! Erschienen sind dort aber unter anderem auch E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ oder Stefan Zweigs „Schachnovelle“.

Ebenfalls schöne, kompakte Klassikerausgaben findet man immer im Manesse Verlag. Besonders die neue „Manesse-Bibliothek“ hat es mir angetan. Die Farben sind kräftiger, das Lesebändchen farblich angepasst und das Vorsatzpapier besticht durch ein schönes Motiv, das sich auf den Text bezieht. Obwohl ich mich kaum für einen Liebling entscheiden kann, empfehle ich „Frankenstein“ und die Sinclair Lewis Romane immer sehr gerne weiter. Aber ich bin mir sicher, hier ist für jeden etwas dabei. Ein weiteres Schmuckstück aus dem Manesse Verlag, das nicht nur üblichen Manesse-Bibliothek gehört, ist für mich definitiv „Wein und Haschisch“ von Charles Baudelaire. Das Cover in weinroter Samtoptik und zusätzlicher Goldprägung ist mehr als geglückt. Die hier versammelten Essays überzeugen natürlich auch inhaltlich, auch wenn man die einen vielleicht mehr genießt als die anderen.

Ansprechende Geschenkbücher mit inspirierenden Zitaten berühmter Schriftsteller und Philosophen findet man in der „Ganz schön…“-Reihe des ArsEdition Verlags. Besonders die innere Gestaltung lädt zum Träumen, verweilen und ständigen Vor- und Zurückblättern ein. Sehr geeignet zum Verschenken! Derzeit gibt es sechs Varianten mit: Oscar Wilde, Ringelnatz, Jane Austen, Goethe, Konfuzius und Christian Morgenstern.
Ähnlich gestaltet sind auch die Ausgaben des Herder Verlags mit „Weisheiten“ bekannter Persönlichkeiten. Mich hat es auch hier zu Oscar Wilde gezogen und auch hier ist die Ausgabe bereits leider vergriffen (ich verweise aber gerne darauf, dass man sie gebraucht kaufen kann), die Edition mit Ringelnatz ist aber noch erhältlich. Hier macht die Knallfarbe sofort auf sich aufmerksam und auch das darunter durchblickende Gold des Buches selbst ist schön anzusehen.

Wem die üblichen Klassiker noch nicht weit genug zurückreichen, dem sei die Leinenausgabe aus dem Insel Verlag von „Tristan und Isolde“ empfohlen. Bestehend aus zwei Bänden, der eine umfasst die Geschichte selbst, der andere enthält einen Kommentar zum Werk, kann man sich hier durchaus lange mit der Mittelhochdeutschen Sprache (keine Sorge, die Neuhochdeutsche Übersetzung ist auch enthalten) und der Mittelhochdeutschen Stoffgeschichte auseinandersetzen. Ich muss zugeben, dass ich ohne mein Studium nie zu dem Buch gegriffen hätte. Nimmt man sich aber die Zeit, liest den Kommentarband und setzt sich mit der Zeit und den Motiven auseinander, so wird der / die eine oder andere sicherlich Gefallen daran finden. Und mit so einer schönen Ausgabe macht es deutlich mehr Spaß.

Zwei ganz neu bei mir eingezogene Ausgaben sind „Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke und Guillermo del Toro und „Das langweiligste Buch der Welt“. Ersteres ist die Romanausgabe des bekannten Filmklassikers und ist ein wahrer Blickfang. Egal, ob man gerade mit dem Lesen beginnt, den Schutzumschlag abnimmt oder sich mitten in der Geschichte befindet, überall gibt es Illustrationen zu entdecken, welche die Geschichte besonders machen (und ich habe noch nicht einmal mit dem Lesen begonnen). Das zweite Buch erschien Anfang September im Atlantik Verlag und ist, entgegen seines Titels, alles andere als langweilig, wenn es um die Gestaltung geht. Hier gibt es zwar keine typischen „schmuckhaften“ Elemente, wie Goldprägungen, aber man entdeckt viele Rate- und Vergleichsbilder sowie passende, kleine Schafe an den Seitenrändern. Was mich zudem immer überzeugt, ist eine interessante Gestaltung des Buchrückens. Sollte man also irgendwann mit dem Lesen fertig sein (es macht ja augenscheinlich schläfrig und man braucht etwas länger dafür), macht es sich danach ganz hervorragend im Bücherregal.

Natürlich muss ich hier auch die Büchergilde-Ausgaben erwähnen. Zwar sprechen mich nicht immer alle Cover an, aber dennoch findet man dort ganz besondere Exemplare. Zum Beispiel auch „Das hündische Herz“ von Michael Bulgakow. Die Geschichte selbst hat es ja schon in sich, die Gestaltung der Büchergilde setzt hier aber noch einen drauf. Es gibt unfassbar viele Illustrationen und kleine Details, die sich durch das ganze Buch hindurchziehen. Als kleines Highlight gibt es dann noch ein „interaktives Element“ (Vergleichbar mit den MinaLima-Ausgaben, die es mittlerweile auch in deutscher Ausführung gibt).

Ein Roman, der zwar keine unfassbar speziellen Illustrationen oder „Specials“ aufweist, aber dennoch durch eine schöne Gestaltung besticht, ist „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Marquez. Mir gefällt diese Ausgabe besonders gut, da Cover und Buchrücken überzeugen und das Vorsatzpapier ebenfalls schön anzusehen ist. Manchmal machen auch einfach kleine Details das Buch zu einem Schmuckstück.

Zwei Ausgaben von Stefan Zweig zähle ich ebenfalls zu meinen Lieblingen. In der sehr besonders aufwendig gestalteten Ausgabe des Topalian & Milani Verlags sind zwei Erzählungen zu finden, nämlich „Buchmendel“ und „Die unsichtbare Sammlung“. Dies waren die ersten Texte, die ich von Zweig gelesen habe und ich war sofort von der Sprachgewalt fasziniert. Umso erfreulicher war es dann, dass das Buch ebenfalls mit zahlreichen Illustrationen geschmückt wurde, die das Lesen zu einem besonderen Erlebnis machen. Sie gehen vielleicht etwas in die düstere Richtung, aber für alle, die die Erzählungen des Autors mögen, kann ich das Buch nur empfehlen. Die zweite Schmuckausgabe stammt aus dem S. Fischer Verlag, heißt „Sternstunden der Menschheit“ und ist wohl eines der bekanntesten Texte von Stefan Zweig. Auch hier lassen sich wunderschöne Illustrationen finden, vielleicht etwas „verträumter“, als beim vorher genannten Buch.

Drei Schmuckausgaben, die sich noch etwas stärker auf die bildliche Gestaltung fokussieren sind „Der Fuchs und der Stern“ von Coralie Blickford-Smith, „Der kleine Prinz“ von Antoine Saint-Exupéry und „Östlich der Sonne und westlich des Mondes“ illustriert von Kay Nielsen. Hier kommt jeder auf seine Kosten, der gerne Märchen liest und seine Gedanken etwas abschweifen lässt, denn hier umspielen die Illustrationen den Text so stark, dass man sich wirklich in die Geschichten fallen lässt. Besonders bei Kay Nielsens Arbeiten spürt man die Kälte der Landschaften und die Sehnsüchte der Figuren, welche die skandinavischen Märchen in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Eine weitere schöne Ausgabe, die in eine etwas andere Richtung geht, als die bisher genannten Bücher ist „Was im Leben wichtig ist“ von Richard Reed. Hier kommen bekannte und inspirierende Persönlichkeiten zu Wort, die versuchen, dem Leser / der Leserin einige Ratschläge für das Leben zu geben ohne (!) aufdringlich zu sein. Was hat sie motiviert? Woraus haben sie gelernt? Zusätzlich zu wirklich schönen Zitaten findet man zu jedem Menschen eine Illustration. Der Buchschnitt ist in einem kräftigen Orange und sorgt für einen schnellen Erkennungswert.

Wenn man über Schmuckausgaben spricht, kommt man auch nicht um die Bücher aus dem Mare Verlag herum. Hier kommen vor allem Leser / Leserinnen auf ihre Kosten, die sich für Geschichten interessieren, die von dem / über das Meer erzählen. Ich persönlich mag die neue Ausgabe zu Herman Melvilles „Typee“ sehr gerne! Man muss aber grundsätzlich sagen, dass die Bücher, wenn man sie nebeneinander im Regal stehen hat, wie ein kleiner Regenbogen aussehen und das macht natürlich ebenfalls einen besonderen Reiz aus. Die Ausgaben sind in Leinen gebunden und kommen eigentlich alle in einem passenden Schuber daher. Sehr ansprechend und qualitativ hochwertig, daher auch wunderbar als Geschenk für bibliophile Menschen geeignet.

Zum Schluss komme ich noch einmal auf „S – Das Schiff des Theseus“ von J. J. Abrams / Doug Dorst und die „Klassiker im neuen Gewand“-Reihe des Coppenrath Verlags zu sprechen. Der Roman im Roman sozusagen von Abrams und Dorst ist einer meiner absoluten Favoriten unter den Schmuckausgaben. Es sieht aus wie ein altes Bibliotheksbuch, das mit vielen Zusätzen (Zeitungsartikel, Postkarten, Briefen etc.) gefüllt ist. Viele können mit der Geschichte selbst wenig anfangen, aber ich war von der Idee und der Umsetzung ebenfalls sehr angetan. Es hat mich ein wenig an Marisha Pessls „Die amerikanische Nacht“ erinnert und spielt mit dem Geheimnisvollen. (Die deutschen Ausgaben gab es im Kiepenheuer & Witsch Verlag in limitierter Stückzahl, die englische Ausgabe ist aber weiterhin erhältlich.)

In ähnlichem Stil, das heißt mit zehn herausnehmbaren Zusätzen (Steckbrief, Stammbaum, Postkarte etc.), aber mit deutlich floralerem Muster, kommen die Coppenrath Ausgaben um die Ecke, veröffentlicht sind bereits einige Romane von Jane Austen und „Jane Eyre“ von Charlotte Bronte (weitere sind in Planung). Ich finde sie sehr gelungen, weil sie den jungen Lesern / Leserinnen die klassischen Texte wieder näherbringen und das verstaubte Image sozusagen ablegen.


Ich hoffe euch hat der erste Beitrag dieser Reihe gefallen und ihr habt viele Tipps für gute Bücher mitnehmen können. Wer noch nicht genug hat, dem empfehle ich ein Besuch auf Karins Blog little words.

Was sind eure schönsten Schmuckstücke im Regal? Habt ihr bereits einige der hier vorgestellten Bücher? Soll es mit dieser Reihe weiter gehen? Wer sollte hier unbedingt ebenfalls seine schönsten Bücher vorstellen?

16 Kommentare

  1. Die Coppenrath-Reihe besitze ich auch, und hier möchte ich die MinaLima Reihe aus dem Coppenrath Verlag noch empfehlen (Das Dschungelbuch, Der geheime Garten, Peter Pan, Die kleine Meerjungfrau und Die Schöne und das Biest ). Ebenfalls wunderschöne Bücher findet man bei Jacoby & Stuart, Bohem und dem Kindermann Verlag

    1. Das stimmt, die MinaLima-Reihe muss eigentlich auch genannt werden. Habe die Bücher nur auf englisch, daher habe ich sie lieber rausgelassen. 🙂
      Jacoby & Stuart hat die schöne „Alice im Wunderland“ & „Der Zauberer von Oz“ Ausgabe veröffentlicht, oder? Die sehen wirklich traumhaft aus. Müsste ich vielleicht mal auf die Weihnachtswunschliste setzen.

      Der Bohem und Kindermann Verlag hat mir jetzt tatsächlich nicht so viel gesagt. Danke für den Tipp, da gehe ich direkt mal Stöbern!

      Liebe Grüße
      Karin

  2. Ja, „Alice im Wunderland“ ist bei Jacoby & Stuart erschienen, und ein ganz besonderes Buch aus diesem Verlag ist „Madame Butterfly“ – grandios.
    Bei Bohem sind die „Dschungelbücher“ erschienen und die Geschichte von „Flocke“ und „Tropfen“. Ebenso gibt es zwei wunderschöne Bücher vom Prestel Verlag: „Unter meinen Füßen“ und „Der weite Himmel über mir“. Und Prestel hat Künstler-Bücher für Kinder herausgebracht.

  3. Ein ganz besonderes Kunst-Werk ist „1001 Nights“ von Kay Nielsen illustriert. Sicherlich – es hat seinen ( zugegeben nicht gerade geringen ) Preis, allerdings befinden sich in der Schmuck- Kassette zusätzlich zum Buch 21 Druckgraphiken.

  4. Moin,
    tatsächlich habe ich auch noch ein paar reale Bücher 🙂 Drunter die Werke von Shakespeare, aber auch Schiler, Poe und Heine. Und noch eine Handvoll, die nicht äusserlich hübsch sind, aber inhaltlich. Und natütlich meine ganz besondere Ausgabe des Herr der Ringe von Anna.

    Und man mag es nicht glauben, es gibt ach „Prunkausgaben“ unter eBooks 🙂 Tatsächlich schafft es kein Buch auf meinen Reader ohne nicht durch meine pimp-up Mühle gelaufen zu sein. Da gibt es Cover die verzerrt dargestellt werden, dazu noch in grottiger Auflösung- Daneben gibt es aber die Cover im Pressebereich der Verlag in hoher Auflösung und guter Qualität für umme zum Herunterladen. Wie man Metadaten korrekt aufsetzt scheinen auch die wenigsten Verlage zu wissen, ind die IDPF Norm für epub2 ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Vermutlich um Lizenzkosten zu sparen werden dann nicht dir Fonts aus dem Buch hergenomen, sondern die ausgelutschten frei verfügbaren LinLibertine und DejaVu. Die werden dann gleich in voller Pracht mit allen Glyphen und Schnitten, damit das Buch auch ja schön fett aussieht beim Download.

    So pimpe ich erstmal jedes Buch auf, bevor ich es mir zu Gemte führe, und ich denke dass meine Versionenen viele von den Verlagseditionen in den Schatten stellen. Nichtsdestotrotz liebe ich meinen Reader, ein wesentliches Merkmal ist das jedes Buch nur 200 gr wiegt, egal ob es sich um Shakespears gesammelte Werke, eine Schwarte von Tad Williams oder ein Büchlein von Tania Blixen. Es lümmelt sich einfach besser, auch im Urlaub 🙂

    Mit der Erwähnung von Karins Blog hast du dir jetzt aber selbst ins Knie geschossen, Tobi. Denn bisher habe ich nur zwei Blogs aktiv verfolgt, eines über Bücher und eines übers Kochen. Nun könnte ein dritter Blog Einzug in die Bookmarks finden. Und ich hab auch schon zwei Bücher aus ihrem Blog auf meine Merkliste gesetzt.

    Das ist aber auch einer der größten Nachteile: Man verliert die Übersicht über seinen SuB.

    Das Schiff des Theseus wäre noch ein Buch für mich, das ist als elektronische Varinate wohl nur als PDF umzusetzen und das hat keine Hand und keinen Fuss. Leider ist das Buch nur noch zu absurden Preisen erhätlich.

    //Huebi

    1. Lieber Huebi,

      das kann ich gut verstehen, dass du die ebooks nochmal ordentlich nachbearbeitest. Für eine ordentliche Sammlung und Lesegenuss, muss das schon stimmen. Problem ist ja immer eher die Zeit und wenn man sich die nimmt um ein gutes Buch zu lesen, dann soll da auch alles stimmen. Da bist du ja schon ziemlich ein Profi, wenn du das alles selbst aufbereitest.

      Na Karins Blog ist auch top, also ist das völlig ok, wenn du ihren Blog auch noch liest. So lange du ab und zu noch bei mir vorbei schaust 😉

      Herzliche Grüße
      Tobi

  5. Wie schön! Eine wunderbare Idee für eine Serie, an schönen Büchern kann ich mich – wie viele andere Bücherliebhaber*innen – ja nicht sattsehen.
    Danke für die Einblicke, ich freue mich auf weitere Beiträge!
    Liebe Grüße
    Petra

    1. Liebe Petra,

      vielen Dank für Dein Feedback. Also mit der Serie geht es ganz sicher weiter, allerdings in zeitlich etwas größeren Abständen. Ich bin mir sicher, dass es da noch einige Prachtstücke gibt, die der ein oder andere im Schrank hat. Ich finde ja Karins Auswahl top und hab da das ein oder andere Buch noch gefunden, obwohl ich da schon ziemlich gut informiert bin 🙂

      Herzliche Grüße
      Tobi

  6. Hallo,

    ach, das sind wirklich Schmuckstücke! Die Manesse-Bibliothek würde ich gerne komplett im Regal stehen haben – aber da ist kein Platz mehr!

    Die meisten Schmuckausgaben, die ich besitze (und das sind leider nicht viele) sind englische Ausgaben, wie zum Beispiel Shakespeare oder Sherlock Holmes. Im Moment liebäugele ich ja mit der neuen Büchergilde-Abobox. [ Kurze Werbepause ] Ach, was soll’s, sich hab sie gerade abonniert.

    „Typee“ werde ich mir mit Sicherheit noch anschaffen, allerdings ist mein Buch-Budget für diesen Monat mit der Büchergilde-Abobox schon ausgereizt. 😉

    LG,
    Mikka

    1. Liebe Mikka,

      ui die Büchergilde-Abobox kannte ich noch gar nicht. Allerdings gefallen mir nur wenige Bücher der Büchergilde, also so eine Box würde sich für mich nicht lohnen. Seit ein paar Monaten bin ich aber auch bei der Büchergilde und die haben schon ein paar echt hübsche Ausgaben. Darüber werde ich auf jeden Fall noch bloggen.

      Die Manesse Bücher finde ich auch sehr schick, mir gefallen aber auch da nicht alle Bücher. Also zum Sammeln wäre das nichts. Platz im Regal hab ich auch nicht mehr viel, also das Problem kenn ich 😉

      Bei Typee kannst du mit gutem Gewissen zugreifen, das Buch ist echt top. Low budget ist das Buch auf jeden Fall nicht, hat aber eine top Qualität und Verarbeitung. Aus meiner Sicht um ein Vielfaches besser wie die Bücher der Büchergilde. Es lohnt sich also, das Budget da ein bisschen auszureizen . Schöne Bücher ziehen mir auch immer ganz schön die Kohle aus der Tasche. 😉

      Herzliche Grüße
      Tobi

  7. also – für schöne Bücher gebe ich schon eine Menge Geld aus. Gerade bei den Kinderbüchern gibt es auch wunderschöne Ausgaben. Ich habe mir gerade „Die unendliche Geschichte“ ( neue Ausgabe von Thienemann ) zugelegt. Oder Tolkien – auch da gibt es richtige Kunstwerke.
    Einen e-Book-Reader besitze ich zwar, benutze ihn aber so gut wie nie. Ich habe einige Monumental-Werke aus dem Ullmann Verlag. Dazu ein Lesepult. Das musste ich mir einfach zulegen.

    1. Liebe Cläre,

      von der Coppenrath-Reihe habe ich auch einige Ausgaben. Die sind sehr hübsch, das stimmt und die sind auf jeden Fall ein Tipp. Die Bücher von Lacombe im Jacoby & Stuart kenne ich auch. Der Bohem und dem Kindermann Verlag sagt mir auch nichts, da muss ich auch mal stöbern. Wobei bei Kinderbücher muss das auch immer passen und man sozusagen das passende Publikum auch bei der Hand haben 😉 Meine absoluten Favoriten sind hier ja die Bücher von Benji Davies und Aaron Becker, die hab ich hier auch schon rezensiert, weil die Bücher einfach so hübsch sind.

      Von Tolkien gibt es echt viele richtig schöne Ausgaben. Ich ärger mich aber auch immer ein bisschen, denn von Herr der Ringe kommt gefühlt jedes Jahr eine Prachtausgabe heraus und sonst siehts im Fantasybereich ja nicht so bombig aus. Das scheint sich nur bei den richtig bekannten Werken zu lohnen.

      Wir haben auch einen E-Book Reader und ich hab mal ein paar Bücher damit gelesen. Aber so wirklich konnte mich das nicht überzeugen. Da sind richtige Bücher einfach ein viel zu großer Genuss.

      Du hast einen Lesepult? Was ist das denn für ein Teil? Ich hab sowas mal gesehen, was man am Regal einhängen kann. Das sieht natürlich schon cool aus, wenn man da ein aufgeschlagenes Buch hat, aber auch wieder irgendwie schon verrückt.

      Liebe Grüße
      Tobi

      1. Hallo Tobi,
        hier ist der Link zu meinen Bibliothek-Fotos. Das sind aber längst nicht alle Bücher. Regale sind im ganzen Haus verteilt. Ich habe mir extra eine Software zum Katalogisieren zugelegt. Das Erfassen ist aber dennoch mühsam und geht nur langsam voran.
        https://www.facebook.com/clare.jung.1/media_set?set=a.10204780336814652&type=3 .
        Normalerweise sind die Fotos nicht öffentlich, aber hier kannst Du auch das Lesepult entdecken.
        Liebe Grüße
        Cläre

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