Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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Von schönen Büchern war ich immer schon fasziniert und in letzter Zeit habe ich gezielt nach solchen Ausschau gehalten. Natürlich müssen auch die inneren Werte überzeugen, weshalb es gar nicht so leicht ist auf die Kombination aus optischer Eleganz und fesselndem Inhalt zu stoßen. Irgendwie bin ich auf einem Blogbeitrag zu diesem Thema gestoßen und bin dort in den Kommentaren auf eine Buchempfehlung von Ulrike Sokul gestoßen, die das Buch Die Spieluhr von Ulrich Tukur auf ihrem Blog rezensiert hat.

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Von Paulo Coelho habe ich bereits Der Alchimist gelesen und fand das Buch ganz unterhaltsam und auch sehr märchenhaft. Um so gespannter war ich auf eine Geschichte von ihm, die im Hier und Jetzt spielt. Protagonistin ist die 31 jährige Linda, die in Genf lebt, gut betucht ist, glücklich verheiratet ist, einen guten Job als Journalistin hat und bei der eigentlich alles im grünen Bereich ist. Trotzdem ist sie unzufrieden und depressiv. Wieso wird erst gegen Ende des Buches klar. So lange widerspricht sie sich laufend, ist sich ihrem Glück sehr bewusst, aber trotzdem sucht sie nach irgendetwas. Was, das weiß niemand, nicht mal Coelho selbst, denn der Geschichte fehlt es an jeglicher Struktur und an einem nennenswerten Inhalt. Untreue ist ein Buch bei dem ich mich immer wieder gefragt habe, wieso es geschrieben wurde.

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In letzter Zeit habe ich echt wieder ein Händchen was Bücher angeht. Dunkelsprung hat einen Klappentext, da hätte alles drinnen sein können. Vom größten Mist bis zu einer echt gelungenen Geschichte. Letzteres ist der Fall und wieso das so ist, will ich hier berichten.

Einen für mich meist sehr deutlichen Unterschied zwischen Klassiker und aktueller Literatur ist das Bild, das vor dem geistigen Auge entsteht und der Prozess, wie dieses erschaffen wird. In Klassiker entsteht das irgendwie auf eine andere Weise, eher durch die Gedanken der Protagonisten, Handlungen und meist weniger durch eine detailgenaue Beschreibung einer Szene. Bei zeitgenössischer Literatur ist das oft anders, insbesondere bei Büchern aus dem Fantasy Genre (wozu ich Dunkelsprung nicht zähle, dazu aber weiter unten mehr). Ich glaube es ist dem Einfluss von Film und Fernsehen geschuldet, der sich hier ganz gravierend niederschlägt und so bedient sich auch Dunkelsprung einer sehr bunten, sehr beschreibenden und mit zahlreichen Adjektiven angereicherten Sprache. Als Leser sieht man die ganze Szene vor sich, sieht sich nicht mit einem abstraktes Bild konfrontiert, sondern die Geschichte läuft vor dem geistigen Auge ab wie ein Film. Leonie Swann schafft das meisterhaft und es ist ein wahres Vergnügen ein solches Buch zu lesen.

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Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mein erstes Buch von Lucien Deprijck gelesen. Die Inseln, auf denen ich strande ist im Mare Verlag erschienen und so war das ein Gütesiegel, dass das Buch sicherlich sehr gut ist. Das hatte sich auch bestätigt und so war ich neugierig Deprijcks neuesten Roman zu lesen, der diesmal im schweizer Unionsverlag erschienen ist. Und da ist der Roman auch gut aufgehoben, denn es geht darin um eine Lustfahrt auf dem Zürichsee.

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