Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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Vor ein paar Monaten habe ich von Jean Webster Lieber Daddy-Long-Legs gelesen und auch rezensiert. Das Buch ist im neuen Königskinder Verlag (eigentlich der Carlsen Verlag) erschienen, der leider nun sein letztes Programm vorgelegt hat und damit schon wieder aufhört. Als Fortsetzung zu Lieber Daddy-Long-Legs ist nun Lieber Feind erschienen. In dem Verlagsprogramm sind eigentlich primär schmucke Jugendbücher zu finden, aber eben auch ganz versteckt diese bibliophilen Klassiker, die 1912 und 1915 veröffentlicht wurden. Der erste Band hat mir sehr gut gefallen und tatsächlich steht dieser zweite Roman dem ersten in nichts nach. Aber erstmal der Reihe nach zum Inhalt.

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Buchblogs sind immer wieder ein Quell für gute Büchertipps und so bin ich auf Karins Blog auf das Buch Lieber Daddy-Long-Legs gestoßen. Fotografisch von Karin immer sehr gut in Szene gesetzt, hat die schicke Aufmachung des Buches mein Interesse geweckt. Der Königskinder Verlag, ein Imprint des Carlsen Verlags, mit der Zielsetzung schmucke Jugendbücher an den Leser zu bekommen, ist bei mir auf jeden Fall bisher nicht gerade im Fokus gewesen. Aber es zeigt sich doch, dass es lohnt immer mal wieder abseits der üblichen Pfade zu wandeln und so verbirgt sich dort eine sehr gelungene Neuauflage von einem Klassiker, der ursprünglich bereits 1912 veröffentlicht wurde. Mich hat der Klappentext ein wenig an Große Erwartungen von Dickens erinnert und so war meine Neugierde gleich doppelt geweckt.

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Dieses Buch zu lesen hat mich sehr gefreut, denn bisher hatte ich Jugendbücher so gar nicht auf meiner Liste. Zu einem interessanten Beitrag zum Thema Bildungsroman im Bits Magazin von Arte habe ich in der Vergangenheit schon etwas geschrieben und auch wenn in der Diskussion die literaturwissenschaftliche Exaktheit bemängelt wurde, blieb die große Frage, was denn Jugendromanen so beliebt macht, ungeklärt. Für mich Motivation genug zu einem Buch dieser Art zu greifen und es war klar, dass es irgendetwas sehr kommerzielles und schmonzettiges sein muss.

Das Buch selbst ist ziemlich schnell gelesen und die rund 370 Seiten waren gefühlt nur halb so viele. Die Lektüre lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück und ich kann vorweg sagen: Teil zwei und drei sind ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste gelandet.

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