Mein Buchblog und Fotografie, das gehört für mich mittlerweile fest zusammen. Nachdem ich gerne schöne Ausgaben vorstelle, ist es einfach ein fester Bestandteil von meinen Beiträgen auch das Buch zu zeigen. Die Bilder sollen Lust auf mehr machen und nicht nur in Form eines Textes, sondern auch visuell zeigen, was mir an den Büchern so gut gefällt. Zu einem neuen Beitrag gehört also nicht nur das Verfassen der eigentlichen Rezension, sondern auch immer eine kleine Fotosession und natürlich auch die Nachbearbeitung und Aufbereitung dieser Bilder.

Spricht man nun von Bildbearbeitung, so denkt jeder sofort an Photoshop von Adobe, das für den Otto Normalverbraucher sich preislich wenig lohnt. Zahlreiche kostenlose und Low-Budget-Lösungen versuchen die Lücke zu füllen, aber zumeist muss man hier viele Abstriche machen. Heute möchte ich euch Affinity Photo vorstellen. Eine Software, die ein echter Geheimtipp ist und von der ich schwer begeistert bin. Wieso der Umstieg lohnt, das erfahrt ihr hier.

Ich hab schon einige Bildbearbeitungstools durchprobiert. Einige Zeit habe ich das kostenlose OpenSource Programm gimp verwendet, das aber von der Bedienbarkeit nicht gerade ein großer Wurf ist und immer irgendwie hakelig und nervig ist. Es kann zwar alles, was ich so regelmäßig brauche, es ist aber nicht sonderlich komfortabel und man braucht für alles einen Klick mehr. Paint.Net fand ich immer zu reduziert, denn da gab es einfach zahlreiche Funktionen nicht und ganz ähnlich ist das auch bei PhotoScape. Einige Tools habe ich angetestet, aber bin dann doch immer zu meiner veralteten Photoshop Version zurück. Adobe Lightroom fand ich auch sehr interessant, das ist aber eher auf das Organisieren von Fotos ausgelegt und, zumindest damals in der ersten Version, hat es mir an Funktionalität zur Retusche gefehlt. Irgendwann habe ich dann aufgehört zu suchen. Die Macht der Gewohnheit siegt dann doch und es ist eben alles da, was ich so für die digitale Dunkelkammer brauche. Über meine Bildbearbeitungssoftware habe ich dann nicht mehr groß nachgedacht, bis mir ein Kollege Affinity Photo gezeigt hat, das mit Photoshop gut mithalten kann, aber mit einem einmaligen Preis von 55 Euro auch erschwinglich ist.

Funktionen

Wenn ich Fotos für meinen Beitrag mache, dann habe ich meistens eigentlich keine Zeit dafür. Die Family eiert um mich herum, ich hätte tausend andere Sachen zu tun, und wirklich zum bloggen komm ich erst spät am Abend, wenn es kein Tageslicht mehr gibt. Hinzu kommt oft schlechtes Licht oder kein gleichmäßiges Licht. Kurz: Meine Fotos entstehen immer recht schnell zwischen Tür und Angel und werden mit wenig Sorgfalt gemacht. Grundsätzlich stellt sich die Frage, was eine Bildbearbeitungssoftware also bieten muss, damit sie für einen Blogger geeignet ist. Die Anforderungen liegen wahrscheinlich nicht so weit von dem gängigen Nutzungsszenario weg. Für die Bildbearbeitung meiner Fotos nutze ich primär folgende Funktionen.

  • Die Beitragsbilder für mein aktuelles Theme haben immer die gleichen Abmessungen. Zuschneiden, Skalieren, Rotieren und Bildausschnitt wählen sind also schonmal Kernfunktionen.
  • Meine riesigen Digitalkamerafotos werden auf eine kleine Größe skaliert. Oft sind die Bilder auch nicht ganz scharf und so brauch ich eine Scharfzeichenfunktion. Allerdings sollte sie sich sehr fein justieren lassen, damit das Foto danach noch natürlich und ordentlich aussieht.
  • Ganz wichtig sind die Basisparameter wie Helligkei, Kontrast und Tonwertkorrektur.
  • Oft stimmt bei mir der Weißabgleich nicht. Daher brauche ich immer die Möglichkeit die Farbbalance anzupassen.
  • Manchmal sind störende kleine Elemente im Bild, dazu brauche ich den Klon-Stempel.
  • Es kommt immer wieder vor, dass das Bild nicht gleichmäßig beleuchtet ist. Dazu brauche ich Ebenenmasken, um beispielsweise nur einen Teil des Bildes von der Helligkeit wieder anzugleichen. Ebenso beim Schärfen: Oft soll nur der Holzhintergrund mehr Schärfe bekommen und nicht das Buch selbst. Oder der Hintergrund ist zu kräftig in der Farbe, dann möchte ich die Sättigung des Hintergrundes reduzieren. Für all das braucht es Ebenen mit einer passenden Maskierungsfunktion. Und als Kür möchte ich mit einem Pinsel auf diesen Ebenenmasken zeichnen können.
  • Das ganze Basic-Gedöns wie Auswahlrahmen, Ebenen, Tool zum Füllen usw. soll natürlich auch nicht fehlen.
  • Ein ordentlichen Exporter, der das Ergebnis als gut komprimiertes JPG ausspuckt.
  • Und ganz wichtig: Die Arbeit mit der Software soll geschmeidig von der Hand gehen. Kein großes Geklicke und Fenstergewechsle. Eine ordentliche Vorschau für Filter usw. Eben das was man sich hinsichtlich Usability mittlerweile erwarten kann.

Affinity Photo

All diese Funktionen erfüllt Affinity Photo und bietet damit alles, was ich mir von einer Bildbearbeitungssoftware wünsche. Affinity Photo gibt es für Windows, für den Mac und für das iPad. Meine Version läuft nun auf meinem Windows-Rechner. Nachdem ich auf meinem Windows-Gaming-Notebook einfach am schnellsten bin, habe ich mittlerweile kein Tablet mehr, denn das ist für einen Powernerd dann doch zu frickelig. Daher habe ich die iPad Version nicht getestet. Die Mac Version ist, soweit ich gesehen habe, mit der Windows Version identisch.

Affinity Photo kostet aktuell 54,99 Euro, aber es gibt immer wieder Aktionen und ist dann auch mal um die 10 Euro reduziert. Wer also etwas Geduld hat, kann da durchaus ein Schnäppchen machen. Für den Funktionsumfang ist das definitiv ein super Preis. Kaufen kann man die Software über https://affinity.serif.com/de/photo/ und kann sie dann dort auch direkt downloaden. Affinity bietet auch ein Zeichenprogramm für Vectorgrafiken an (Affinity Designer) der sozusagen das Pendant zum Adobe Illustrator ist. Mit den beiden Tools ist man als Softwareentwickler, der auch immer wieder was für eine Benutzeroberfläche macht (z.B. App Entwicklung) gut ausgestattet.

Wer sich das alles erst einmal anschauen möchte, bekommt auf der Seite von Affinity Photo auch eine 30 Tage Testversion. Auf dem Wege habe ich Affinity Photo erstmal abgeklopft und geschaut, ob das was für mich ist.

Beispiel

Um einmal den Funktionsumfang ein wenig zu skizzieren, möchte ich euch ein Beispiel zeigen. Das soll kein Tutorial sein, denn das würde den Rahmen sprengen. Diese gibt es übrigens auf der Affinity Seite und es gibt mittlerweile auch Literatur über das Programm. Wer allerdings wie ich von Photoshop kommt, dem fällt der Umstieg sehr leicht. Sogar zahlreiche Shortcuts sind mit denen von Photoshop identisch. Ich habe nicht lange gebraucht um mich neu zu orientieren und man findet alles dort, wo man es auch erwarten würde. Man merkt einfach, dass es ein primäres Ziel der Software ist ein günstiger Ersatz für Adobe Photoshop zu sein und dieses von der Benutzbarkeit noch ein Stück zu verbessern. Und das ist Affinity auf jeden Fall gelungen.

Ausgangsbild ist ein Foto von Über Bord, dass ich Anfang letztes Jahr rezensiert habe. In unbearbeiteter Fassung sieht es so aus:

Das Bild ist etwas dunkel und blass. Fotografiert habe ich es auf unserer Sitzbank im Esszimmer, wo das Fenster auf der linken Seite ist und somit das Foto nach rechts hin immer dunkler wird. Man sieht die Kante von der Bank und meinen Fuß. Leicht unscharf wirkt das alles auch noch. Also ein ganz typisches Foto von mir, dass ich mal so auf die Schnelle gemacht habe.

Mit Affinity Photo geöffnet und nachbearbeitet sieht es nun wie folgt aus:

Wenn ihr den Screenshot anklickt, dann sehr ihr ihn in voller Auflösung. Der Aufbau von Affinity Photo ähnelt allen Bildbearbeitungstools. Auf der linken Seite ist die Toolpalette mit den wenig überraschenden Funktionen, die man auch aus Photoshop so kennt. Hier kann man das Bild skalieren, Masken setzen, hat einen Pinsel zum retuschieren, den Klon-Stempel, Zoomwerkzeug usw.

Auf der rechten Seite ist oben das Histogram und die Farbauswahl. Gerade Letzteres ist natürlich wichtig, wieder mit einer Primär und Sekundärfarbe, die man mit dem Shortcut X wechseln kann (was für das Zeichnen auf den Ebenenmasken wichtig ist). Darunter ist die Ebenenübersicht. Im Tab Anpassung kann man schnell Effekte wählen, die dann nicht das Bild selbst verändert, sondern als neue Ebene über das eigentliche Foto gelegt wird. Die lässt sich dann nachträglich noch anpassen oder mit einer Ebenenmaske versehen. Das geht alles mit wenigen Klicks und ich habe das ganze Handling mit den Fenstern als komfortabler als Photoshop empfunden. Ganz unten ist dann das Protokoll, über den sich die einzelnen Schritte einfach wieder rückgängig machen lassen.

Was ich an dem obigen Beispielfoto gemacht habe, sieht man sehr schön an den Ebenen. Zuerst habe ich es zugeschnitten, so dass die Kante der Bank nicht mehr zu sehen ist. Dann habe ich erst einmal die Helligkeit und den Kontrast erhöht, so dass alles kräftiger ist und besser wirkt und nicht mehr so blass ist.

Mit der zweiten Ebene (von oben) habe ich ebenfalls die Helligkeit erhöht. Allerdings mit einer Ebenenmaske, die dafür sorgt, dass die Helligkeit von rechts nach links absteigend erhöht wird. Sozusagen um das nach rechts hin schwächer werdende Licht auszugleichen. Auf der Ebenenmaske kann man gewöhnlich zeichnen und mit dem Verlaufswerkzeug lässt sich dieser Effekt erzeugen.

Die dritte Ebene ist eine Kopie des Original-Bildes. Mit Filter -> Scharfzeichnen -> Unscharf maskieren habe ich dann den Holzhintergrund stark geschärft. Dieser verträgt immer etwas mehr Schärfe als das eigentliche Buch, das bei zu viel Scharfzeichner an den Kanten häßliche weiße Ränder oder Stufen bekommt. Daher habe ich hierfür eine Ebenenmaske erstellt, die das Buch ausblendet. Das darunter liegende Foto, von dem nur das Buch durchscheint, habe ich dann einen etwas schwächeren Scharfzeichnungsfilter angewendet.

All die Anpassungen sind mit wenigen Klicks durchgeführt. Das Bearbeiten nimmt also nicht viel Zeit in Anspruch und ist schnell passiert. Ich habe mir dazu einige Shortcuts eingeprägt, so spart man sich noch mehr Klicks und hat so ein Bild in wenigen Minuten nachbearbeitet. Auch die Vorschau ist sehr genial gelöst. Wendet man beispielsweise den Scharfzeichnungsfilter an, so steht ein verschiebbarer Splitscreen zur Verfügung, der eine Hälfte des Bildes unbearbeitet und die zweite mit dem Filter geschärft darstellt. So lässt sich der Effekt sehr gut abschätzen.

Das Gesamtergebnis sieht dann wie folgt aus.

Natürlich könnten die Fotos auf meinem Blog hier noch besser sein. Für mich ist das aber ein Tradeoff zwischen Zeit und Nutzen. Ich habe auch zwei Studioleuchten im Keller, aber bis ich die angesteckt und aufgebaut habe, schnappe ich mir lieber das Buch und gehe ins Freie hinaus. Unser Nachbar hat ein kleines Gartenhäuschen und vor ein paar Jahren die Holzplanken vor dem Schuppen erneuert. Die sind mittlerweile aber durch die Feuchtigkeit schon wieder ziemlich morsch und verwittert. Im Schatten der Bäume ist das aber die perfekte Kulisse für Nahaufnahmen von den Büchern. Nur die Schrauben stechen manchmal unangenehm hervor, aber dafür gibt es ja den Klon-Stempel.

Fazit

Affinity Photo ist eine super Bildbearbeitungssoftware, die für mich keine Wünsche offen lässt. Damit lässt sich problemlos unter Windows und auch auf dem Mac Adobe Photoshop ersetzen. Es ist angenehm zu benutzen und bietet alles, was man braucht um als Buchblogger seine Fotos aufzubessern. Selbst fortgeschrittene Retuschemöglichkeiten mit Ebenenmasken stehen zur Verfügung. Für alle, die erst einmal die Basisanpassungen wie Helligkeit, Kontrast, Tonwertkorrektur, Farben usw. anpassen möchten bekommen hier eine angenehm bedienbare Software geboten. Dank passender Literatur und Tutorials kann man sich, sofern man das benötigt, auch fortgeschrittene Methoden der Bildbearbeitung aneignen. Der Umstieg von Adobe Photoshop ist mir sehr leicht gefallen. Das Preis- Leistungsverhältnis ist auf jeden Fall top. So eine Ausstattung für den Preis ist ein Kaufargument und so hat Affinity Photo bei mir Adobe Photoshop abgelöst. Sowohl für die Bildbearbeitung im Hausgebrauch, als auch für das Bloggen und die Softwareentwicklung.

verfasst von Tobi

    14 Kommentare

  1. Tanja 22. September 2017 at 21:07 Antworten

    Hallo Tobi,
    danke für diesen Tipp. Ich hatte bis vor ein paar Jahren ein tolles Bildprogramm, das dann aber nicht mehr weiter entwickelt wurde (ist über zehn Jahr her, ich weiß leider den Namen nicht mehr, es war auf alle Fälle gekauft). Seit dem „eiere“ ich herum. Eine Kollegin hat mir Gimp empfohlen, sie hat da ganz tolle Comics-Karten gestaltet etc. und ich dachte, wow. Aber irgendwie lief es bei mir auf Windows nicht. Ein paar Jahre später, der zweite Versuch mit gimp, lief zwar jetzt aber ich bin mit der Bedienung nicht zurecht gekommen. Funktionen die ich mit meinem alten Programm hatte, gab es da nicht. Zwischendurch mal über chip.de nach anderen Programmen gesucht und ausprobiert, mich hat nichts überzeugt. Dann mal immer wieder gehofft, dass die VHS einen Foto-Kurs anbietet, egal welchen, Hauptsache ich hätte können mal reinschnuppern. Wir wohnen auf dem Land, da war ich wohl zu fortschrittlich und erst vor kurzem habe ich einen entsprechenden Kurs (Photoshop) gesehen, die Termine passten nicht .. . Dann mich immer wieder am Standart-Paint gequält und schließlich ganz aufgegeben. Außer zuschneiden habe ich nichts mehr gemacht.
    Deinen Beitrag finde ich gut, vielleicht probiere ich Affinity Photo mal aus …
    Viele Grüße
    Tanja

    • Tobi 25. September 2017 at 9:00 Antworten

      Liebe Tanja,

      ich habe das Gefühl, dass es vielen wie mir geht und jeder irgendwie etwas ausgetestet hat, aber nie so richtig das Richtige gefunden hat. Für Affinity Photo gibt es mittlerweile auch ein paar Bücher und auch einen Videokurs. Mit den Büchern vom Rheinwerk Verlag habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich glaube, damit kommt man schon sehr weit. Dank der Testversion kannst Du ja schon vorher ein ganz gutes Bild von der Software machen. Also wenn du unsicher bist, dann schau dir das mal an, ich kann Affinity Photo nur empfehlen.

      Liebe Grüße
      Tobi

  2. Verena 22. September 2017 at 21:58 Antworten

    Mein Vater verwendet, neben Photoshop Elements, Affinity Photo auf seinem Mac. Ich selber verwende nur Pixelmator (gibt’s nur für Mac), liebäugle aber auch mit Affinity Photo, was wohl einiges mehr kann, als Pixelmator, aber preislich immer noch vollkommen im Rahmen ist.
    Ich finde, es muss nicht immer Photoshop sein.

    • Tobi 25. September 2017 at 9:04 Antworten

      Liebe Verena,

      auf dem Mac gibt es Affinity Photo schon etwas länger und dafür hat mir mein Kollege das einmal gezeigt. Als dann die Windows Version veröffentlicht wurde, hatte ich das dann doch recht bald auf dem Schirm. Für Photoshop bekommt man mittlerweile ziemlich viele Tutorials und Bücher, da hat man eine gute Auswahl. Aber Photoshop muss es definitiv nicht sein, wenn es so eine hervorragende Alternative gibt.

      Herzliche Grüße
      Tobi

  3. Marc Richter 23. September 2017 at 6:24 Antworten

    Hi Tobi,

    ein sehr schönes Beispiel einer Bearbeitungssoftware, werde ich mir mal vormerken.
    Bei mir ist es zeitlich auch nicht gut bestellt, weshalb ich das von dir schon erwähnte lightroom nutze. Es hat zwar keine Ebenen- oder Maskenfunktion, lässt sich aber auf dem Tablet wunderbar einfach bedienen. Dafür mache ich die Bilder nicht zwischen Tür und Angel 😉 Da ich ab und zu auch mit Gimp arbeite, kann ich den Frust nachvollziehen, den dieses Programm erzeugt. Es hat zwar eine enorme Fülle an Funktionen, jedoch ist es mir zu frickelig.

    Liebe Grüße
    Marc

  4. Jochen Kienbaum 23. September 2017 at 7:58 Antworten

    Das Programm kenne/kannte ich tatsächlich noch nicht. Danke für den Hinweis. Sieht sehr interessant aus, weil es auch RAWs verarbeiten kann. Sollte ich mein „gutmütiges, altes Arbeitstier“ PS CS5 je über Bord werfen, dann kommt Affinity auf die Platte. lg_jochen

    • Tobi 25. September 2017 at 9:08 Antworten

      Lieber Jochen,

      ich kann dir nur empfehlen Affinity Photo mal auszutesten. Gerade wenn du von Photoshop kommst, findest du dich da schnell zurecht. Und ich finde es schon eine Nummer komfortabler. Aber „gutmütiges, altes Arbeitstier“ trifft es gut, irgendwann hat man eine Software gut abgesteckt und nutzt in alter Gewohnheit die bekannten Funktionen. So geht es mir mit einigen Tools.

      Liebe Grüße
      Tobi

  5. Harald 23. September 2017 at 13:23 Antworten

    Dafür, dass Du eigentlich keine Zeit dafür hast, sehen Deine Fotos immer sehr ästhetisch und gut vorbereitet aus. Ich glaube Du hast einfach ein gutes Händchen dafür Dinge schön in Szene zu setzen. Die Nachbearbeitung ist dann wohl nur noch das i-Tüpfelchen. Danke für den Tip -> Affinity -> Schaut wirklich interessant aus, vor allem weil es auch für den Mac verfügbar ist 😉 …

  6. Julia 23. September 2017 at 14:03 Antworten

    Hi Tobi,
    ein sehr schöner Beitrag, dem ich voll und ganz zustimmen kann. Ich habe Affinity Photo vor zwei Jahren entdeckt, damals mit der Testversion für Mac und bin sehr begeistert von dem Programm. Der Einstieg ist, gerade für Photoshop-Nutzer, sehr einfach – anders als bei Gimp. Da es Affinity Photo ja mittlerweile auch für Windows und für kleines Geld gibt, liebäugel ich schon eine ganze Zeit mit dem Programm.

    Liebe Grüße
    Julia

  7. Leselaunen 23. September 2017 at 15:51 Antworten

    Auf genau solch einen Beitrag wartete ich! Ich bin leidenschaftliche Hobby-Fotografin und finde es auch wahnsinnig wichtig, meine Bücher bestmöglich zu präsentieren. Denn das ist es, was auch auf einem Buchblog zuerst ins Auge fällt. Unter- oder überbelichtete Fotos, genauso wie unscharfe oder verwackelte Fotos oder solche mit wenig ansprechendem Hintergrund wirken einfach nicht attraktiv auf den Besucher.

    Neri, Leselaunen

  8. Lady Libri 25. September 2017 at 14:10 Antworten

    Hallo Tobi,
    danke für den Tipp. Ich überlege schon länger, mir wieder Photoshop zuzulegen, aber der preis schreckt doch sehr ab. Mit Gimp komme ich einfach nicht zurecht, so oft ich es auch versuche. ich vergesse ständig die simpelsten Dinge, weil das Programm einfach nicht logisch aufgebaut ist. Im Moment benutze ich sehr oft mein Handy um Fotos zu machen und zu bearbeiten, aber das ist auch keine Dauerlösung.

    LG, die Lady

  9. huebi 4. Oktober 2017 at 12:25 Antworten

    Hi,

    hast du die Lizenz direkt auf der Webseite bestellt? Dr preis dort wird nur in Pfund angezeigt, war das bei dir auch so?

    //Huebi

    • Tobi 8. Oktober 2017 at 15:19 Antworten

      Hallo Huebi,

      ich habe die Lizenz auf der Webseite bestellt und bekomme den Preis auch in Euro angezeigt. Bist du irgendwie über ein VPN oder so online? Oder mit einem Browser, der eine andere Lokalization mitschickt? Die Seite von denen hat eigentlich ganz gut funktioniert.

      Aber sehr cool, dass ich Dich von der Software überzeugen kann. Muss aber sagen, dass ich immernoch sehr begeistert davon bin.

      Herzliche Grüße
      Tobi

  10. Anja 4. Oktober 2017 at 12:30 Antworten

    Hallo in die Runde,
    Ich erstelle selber Photobooks für meinen Kunstbuchverlag, der mich unterstützt. Ich mache vor allem Buchstrecken über Urban Art also die Schönheit der Städte. Für diese Bücher nehme ich tatsächlich Affinity, darum musste ich hier schreiben… Das ist wirklich super und auch für mich als Computer Abstinenzlerin verständlich…Qualitativ wirklich für meine Fotografie Kunst zu gebrauchen!
    LG, Anja

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