VokabelWunder • Geheimtipp für einen hervorragenden kostenlosen Vokabeltrainer

Vokabelwunder

Seit Jahren lese ich englische Bücher und stolpere ständig über neue Wörter. Ich habe viele Vokabeltrainer ausprobiert, aber keiner passte wirklich zu meinem Leseverhalten. Also habe ich meinen eigenen entwickelt: VokabelWunder. Den will ich euch heute vorstellen. VokabelWunder hat die besten und nützlichsten Funktionen vereint in einer App. Natürlich auch mit Künstlicher Intelligenz, weil ohne KI geht es dieser Tage nicht mehr. Und das alles kostenlos und für jeden frei verfügbar.

VokabelWunder Screenshot

Es gibt zahlreiche Vokabeltrainer, aber wer Bücher liest, der hat ein paar zusätzliche Anforderungen. Zudem waren mir viele der etablierten Vokabeltrainer zu unpraktisch und zum Teil auch viel zu buggy. Ich habe mir die nützlichsten Features herausgepickt und wollte auch ein Phasensystem, um so effizient und zeitschonend wie möglich zu lernen. In meinem Trainer habe ich für jedes Buch eine Vokabelsammlung angelegt. Während des Lesens kann ich einfach in einem Wörterbuch unbekannte Wörter nachschlagen und mit einem Klick zu meiner Vokabelsammlung hinzufügen. Aber neben diesen Basic-Funktionen habe ich noch zahlreiche andere Features eingebaut. Der Trainer ist auch für Schulkinder hervorragend geeignet.

Der Vokabeltrainer ist als Android App und als Webanwendung verfügbar. Die Webanwendung ist ganz komfortabel, wenn man am Notebook ist und mehrere Vokabeln eintragen oder auch von einem Schulbuch abtippen muss. Man kann damit natürlich auch üben und die Webanwendung ist auch für Smartphones geeignet. Die Android App ist dann für die tägliche Wiederholung hervorragend geeignet, oder wenn man gerade ein Buch liest und Vokabeln nachschlagen und mit einem Klick in die Lernliste übernehmen möchte.

Googleplay

Phasen

Vokabelwunder phases

Ein Phasensystem ist für mich eines der wichtigsten Features. Ich möchte nicht jedes Mal alle Vokabeln wiederholen. Wörter, die man gut kann, sollen seltener abgefragt werden, Wörter, die man sich noch nicht gut eingeprägt hat, sollen öfters wiederholt werden. Für jede einzelne Vokabel wird das also von der App mitgeführt. Man nennt das auch auch Leitner-System oder Spaced Repetition. Das entspricht dem Prinzip von Karteikarten, die man in die nächst höhere Box für seltenere Wiederholung verschiebt.

Das Prinzip ist einfach: Weiß man eine Vokabel, dann kommt sie in die nächste Phase. Weiß man sie nicht, dann wird sie wieder heruntergestuft und wird damit wieder öfter abgefragt. Ist die Vokabel neu, wird sie nach einem Tag abgefragt. Wusste man sie am nächsten Tag, dann kommt sie in die Phase 2 und wird nach drei Tagen wieder abgefragt. Dann nach 7, 16, 35 und schließlich nach 75 Tagen wieder. Hat man die Vokabel in Phase 6 (also nach 75 Tagen Wartezeit) gewusst, dann gilt sie als abgeschlossen und gelernt. In der App wird das für jede Vokabelsammlung visualisiert, sodass man seinen Fortschritt sofort sieht.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass nicht jedes Mal alle Vokabeln wiederholt werden müssen. Sobald eine Vokabel im Umlauf ist, wird sie über die Phasen verwaltet und nicht bei jedem Übungslauf präsentiert. Dieses System ist in beide Richtungen umgesetzt, also von der eigenen Sprache in die Fremdsprache und zurück.

Sprachausgabe

Beim Lernen hilft es ungemein, wenn man mit möglichst vielen Sinnen lernt und die zu lernende Vokabel auch immer hört. Zudem hilft es, wenn man sich mit der Aussprache unsicher ist. Daher habe ich eine Sprachausgabe eingebaut, welche die Vokabel dann auch immer nochmal vorliest. Ich finde das sehr angenehm. Mit einem Button kann man sich die Vokabel auch immer wieder vorlesen lassen.

Bilder

Vokabelwunder images

Was die Effizienz beim Lernen extrem erhöht, ist wenn neben der Sprachausgabe auch zusätzlich ein Bild zu der Vokabel angezeigt wird. So ein visueller Anker hilft extrem. Diese Funktion habe ich erst recht spät eingebaut, jetzt möchte ich sie aber nicht mehr missen. Der Babbel-Vokabeltrainer hat das, aber Babbel ist ja eine Lernsoftware und kein klassischer Vokabeltrainer.

Ich habe auch damit experimentiert mit KI mir passende Bilder erzeugen zu lassen, aber das hat nicht gut funktioniert. Daher ist es nun so gelöst, dass man die Bilder selbst auswählen und setzen muss. Damit das schön geschmeidig funktioniert, sind mehrere kostenlose Stock-Foto-Datenbanken angebunden. Natürlich platziere ich auch immer einen Quellverweis auf das Original.

Es kostet also auch immer ein bisschen Zeit die passenden Bilder zu suchen und zu setzen. Aber der Aufwand lohnt sich und ich mache das mittlerweile bei jeder Vokabel.

Wörterbuch

VokabelWunder Screenshot

Während ich lese, habe ich immer mein Smartphone griffbereit. Für jede Vokabelsammlung hat man einen Button, um das Wörterbuch zu öffnen. Wenn ich ein Wort nicht weiß, schlage ich direkt nach. Mit einem Button kann man die Vokabel dann sofort in die Lernliste übernehmen. Das ist natürlich sehr komfortabel, weil man die Vokabeln nicht extra irgendwie markieren und dann nachträglich eintragen muss. Nachschlagen, verstehen und in den Trainer übernehmen ist einfach ein einziger Schritt.

Ursprünglich hatte ich einen Drittservice als Wörterbuch angebunden. Das hatte den Nachteil, dass diese beschränkt und auch offline nicht verfügbar war. Daher habe ich gleich zwei Offline-Wörterbücher direkt in die App integriert. Auf die Weise kann man jederzeit Wörter übersetzen und in die eigene Vokabelsammlung aufnehmen.

Das Wörterbuch wird nur für Deutsch nach Englisch und umgekehrt angeboten.

Beispielsatz und Score

VokabelWunder Screenshot

Natürlich lese ich auch im Englischen primär Klassiker. Das hat aber auch dazu geführt, dass ich Wörter und Redewendungen gelernt habe, die heute niemand mehr nutzt. Das ist mir beispielsweise bei der Lektüre von Robin Hood so gegangen. Wenn ich dann mit Native Speaker geredet habe, wurde ich oft komisch angeschaut. Woher soll ich auch wissen, dass man dieser Tage nicht mehr „Hey wench, bring me another beer“ sagt. Okay, das hab ich nicht wirklich gesagt, aber über das Wort „wench“ bin ich wirklich gestolpert. Die Frage für mich ist aber, ob es sich lohnt, ein Wort zu lernen oder nicht. Manche sind höchst selten und man braucht es nie wieder, manche sind hingegen sehr nützlich.

Um das Problem zu lösen, ermittle ich zu jedem Wort einen Score. Einen Wert zwischen 0 und 10, wobei 0 unnütz und extrem selten oder veraltet ist und 10 super nützlich ist. Diese Bewertung übernimmt unter der Haube ein KI Sprachmodell. Daran kann man sich gut orientieren, ob es sich lohnt, ein Wort wirklich zu lernen.

Darüber hinaus finde ich es sehr hilfreich auch einen Beispielsatz zu einem Wort zu haben. Um zu sehen, wie es sich in einem Satz anhört. Beim Wiederholen und Einprägen ist das sehr hilfreich. Auch diesen Beispielsatz erzeuge ich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz.

Suche

Vokabelwunder suche

Es kommt immer wieder vor, dass man ein Wort doch wieder vergisst, sich aber erinnern kann, dass man es schonmal gelernt hat. Daher habe ich eine übergreifende Suche nach Vokabeln gemacht. Wer oben auf die Lupe klickt, der kann alle eigenen Vokabeln durchsuchen. Dort kann man auch nach Phasen und anderen Kriterien filtern.

Man kann jederzeit die aktuelle Auswahl üben (ohne die Phasen zu beeinflussen, also freies Üben sozusagen). So kann man beispielsweise alle Vokabeln mit Phase 1 und 2 auswählen und in einen Rutsch wiederholen.

Story

VokabelWunder Screenshot

Manche Vokabeln sind einfach schwer zu lernen oder machen erst in einem Kontext so richtig Sinn. Ich habe mich gefragt, wie man solche Vokabeln trotzdem gut lernen kann. Dazu habe ich eine Story Funktion implementiert. Über die Suche filtert man nach Vokabeln, die schwer zu lernen sind. Aus diesen Wörtern wird dann eine kurze Geschichte erzeugt.

Die Geschichten sollen kurze unterhaltsame Stories sein, die mit den Wörtern einen sinnvollen Text ergeben. Die Wörter kann man antippen, dann sieht man nochmal die Übersetzung.

Ich finde die Funktion ganz witzig, hab sie aber tatsächlich nur sehr selten benutzt. Aber die Idee mit Künstlicher Intelligenz sich eine kurze Story erzeugen zu lassen ist vielleicht für den ein oder anderen hilfreich und unterhaltsam.

Vokabeln hinzufügen und verwalten

Vokabelwunder import

Gerade wenn Kinder für die Schule Vokabeln lernen müssen, hat man immer wieder größere Mengen an Vokabeln, die in den Vokabeltrainer importiert werden müssen. Um das nicht alles abschreiben zu müssen, habe ich eine Funktion eingebaut, die das deutlich erleichtert. Man wählt eine Vokabelsammlung aus, klickt oben auf das Foto Icon und kann dann einfach die Buchseite aus dem Schulbuch mit den Vokabeln abfotografieren. Eine Künstliche Intelligenz erkennt dann die Wörter und zeigt eine Liste mit den erkannten Begriffen. Die kann nochmal überarbeitet werden. Wobei das selten nötig ist, bei mir funktioniert das ziemlich gut. Dort könnte man auch einzelne Vokabeln wieder entfernen. Mit einem Klick auf „hinzufügen“ werden dann alle Vokabeln übernommen. Im Hintergrund wird dann für alle Vokabeln der Score und ein Beispielsatz von einer künstlichen Intelligenz erzeugt.

Auf der Webseite lassen sich größere Mengen von Vokabeln ganz gut abtippen. So habe ich das früher immer mal wieder mit den Vokabeln aus den Schulbüchern meiner Kinder gemacht. Das war bei anderen Vokabeltrainer immer ein Elend von der Usability. Bei VokabelWunder kann man einfach das deutsche Wort eingeben, dann das englische Wort und einfach Enter drücken und zur nächsten Vokabel übergehen. Nachdem ich mit zehn Fingern ziemlich flink beim Tippen bin, dauert es nicht lange und ich habe alle Vokabeln vom Schulbuch übertragen. Vielleicht kein Killer-Feature, aber doch wichtig, dass die Vokabelverwaltung schön smooth von der Hand geht.

Vokabelwunder manage

Widget: Vokabel des Tages

Vokabelwunder widget

Sehr schnell vergisst man es die Vokabeln zu wiederholen. Und das ganze Prinzip macht nur Sinn, wenn man wirklich jeden Tag die Vokabeln wiederholt. Nachdem mir das ein paar Mal passiert ist, habe ich ein Widget ergänzt. Das ist auf meiner Startseite und zeigt mir an, ob ich Vokabeln wiederholen muss. Wenn es Vokabeln zum Wiederholen gibt, ist das Widget rot.

Zusätzlich ist auf dem Widget die Vokabel des Tages zu sehen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das eine Vokabel, die man noch nicht so gut kann. Also aus den unteren Phasen. Ein Tap auf das Widget öffnet die VokabelWunder App.

Datenschutz

Mir ist Datenschutz immer sehr wichtig und nachdem die App auch für Kinder ist, soll da nicht herumgeschnüffelt oder Daten verkauft werden. Bei VokabelWunder ist hier alles so datensparsam wie möglich:

  • Der Login läuft über Google. Wenn er erfolgreich ist, dann speichere ich nur die Emailadresse (und die Google Nutzer ID).
  • Ihr könnt jederzeit euren Account und alle Vokabeln wieder löschen. Da wird dann auch alles aus der Datenbank gelöscht. Da gibt es dann kein Zurück mehr, also überlegt es euch gut.
  • Für die Webseite verwende ich Matomo. Wenn ihr darauf keine Lust habt, einfach den Cookie Dialog ablehnen. Aber da ziehe ich nicht so viele Informationen heraus. Für mich ist da nur interessant, wie viele Besucher ich so habe.
  • Die Seite und das Backend ist bei All-Inkl gehosted. Die werden schon auch Server Logs haben. Wo ich die Möglichkeit habe, habe ich alles deaktiviert.

Kurzum: Ich schnüffel nicht herum, ich speichere nichts für mich, kein GPS, kein Tracking oder sonstwas. Nur Vokabeln und Vokabeln lernen.

Ausblick

Ich bin mir sicher, VokabelWunder ist für alle, die eine Sprache lernen wollen, eine nützliche App. Für alle die einfach nur Bücher lesen und ihren Wortschatz dabei erweitern möchten. Oder für Kinder, die regelmäßig in der Schule gegrillt werden und sich deshalb gut vorbereiten müssen. VokabelWunder ist für jeden geeignet. Ich benutze die App selbst für mich jeden Tag. Und auch meine Kinder verwenden sie regelmäßig. VokabelWunder wird also auch in Zukunft gut gehegt und gepflegt werden. Zudem werde ich weiter überlegen, welche Erweiterungen und neue Features noch Sinn machen.

Die App zu bauen und bereitzustellen hat schon Zeit gekostet. Trotzdem ist die App erstmal kostenlos. Mal sehen, wie viele sie nutzen werden. Natürlich habe ich gerade auch wegen der KI Features Kosten, aber so lange alles im Rahmen bleibt, möchte ich die App frei anbieten. So dass nicht nur meine Kinder und ich davon profitieren, sondern als Geschenk an alle, die gerne eine Sprache lernen und sich darin verbessern wollen.

Schreibt mir gerne Feedback. Es klappt etwas nicht? Ihr habt einen Fehler gefunden? Euch fehlt eine Funktion? Schreibt mir gerne. Hier als Kommentar oder als Email. Ich freue mich über Rückmeldungen.

Und jetzt schnell www.vokabelwunder.de besuchen und neue Wörter lernen.

9 Kommentare

  1. Alle Achtung, das klingt nach einer hervorragenden App, die ich direkt mal testen werde.

    Allerdings bin ich als eingefleischter Anki-Nutzer immer etwas hin- und hergerissen, was neue Vokabeltrainer angeht, denn Anki ist da bekanntlich seit Jahren Goldstandard, was die Konfigurierbarkeit angeht. Anki ist ja für alle Lerninhalte geeignet.

    Wunderbar wäre es natürlich, wenn man seine Vokabeln aus dem Vokabelwunder auch für Anki exportieren könnte (.txt., .csv), aber ich weiß, dass die meisten Apps das nicht zulassen. Andererseits macht es wenig Sinn, mit mehreren Vokabeltrainern zu lernen…

    Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf deine App!

    1. Lieber Marcel,

      Anki ist vom Umfang ja etwas weiter gefasst. Ich hatte es mal vor längerer Zeit angetestet, aber fand es von der Oberfläche schon echt speckig. Der Anwendungsfall Vokabeln zu lernen, ist schon nochmal etwas enger gefasst. Das Tool ist aber über Jahre sehr beliebt und man stolpert immer wieder darüber.

      Einen Export könnte ich gerne mal bauen. Das ist ja nicht sehr aufwändig. Aber wie Du sagst, es macht nicht so viel Sinn mehrere Trainer parallel zu haben. Zumal man ja auch den Status immer mitführen müsste.

      Ich hoffe VokabelWunder gefällt Dir. Wenn etwas fehlt, gerne mir Feedback geben. Das soll vom Funktionsumfang schon in Zukunft wachsen und gute und hilfreiche Ideen baue ich dann gerne mit ein.

      Liebe Grüße
      Tobi

  2. Schönen guten Morgen!

    Da hast du dir ja ganz schön viel Arbeit gemacht und die App klingt echt interessant! Ich lese ja seit einiger Zeit in englisch und übersetze mir das auf dem Kindle direkt (was dort ja möglich ist, bzw. kann man zumindest das englische Wörterbuch dazu holen) und bei Büchern schaue ich extern nach. Allerdings eher seltener, da ich sich die Wörter meist aus dem Kontext ergeben.
    Ich glaube allerdings, dass ich tatsächlich zu faul wäre, immer alles einzutragen :D Das lernen kommt durch das lesen mehr oder weniger von selber, aber ich werde mir die App demnächst gerne mal anschauen :)

    Deinen Beitrag hab ich heute in meiner Stöberrunde verlinkt.

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Liebe Aleshanee,

      ich lese nur selten auf dem Kindle. Dann ist das natürlich mit dem Wörterbuch da praktischer. Natürlich gebe ich immer schönen Ausgaben den Vorzug und dann habe ich beim Lesen mein Smartphone griffbereit. Da schlage ich das Wort dann nach und kann es mit einem Klick zur Vokabelsammlung hinzufügen. Dann entfällt also der zusätzliche Schritt das manuell irgendwie eingeben zu müssen.

      Herzlichen Dank für die Erwähnung in Deiner Stöberrunde! Das freut mich wirklich sehr.

      Liebe Grüße
      Tobi

  3. Viele gute Ideen, aber das Lernmodul erklärt sich mir nicht. Gehe ich in den Übungsmodus, bekomme ich eine Vokabel auf Deutsch angezeigt. Darunter sehe ich ein Tastatursymbol und ein Button „Antwort“, der auf meinem Handy nur zur Hälfte angezeigt wird. Erwarten würde ich die Möglichkeit direkt durch Spracheingabe die Vokabel zu trainieren. Clicke ich auf Antwort sehe ich die Vokabel auf Deutsch und die zugehörige Übersetzung und kann per Button auf „falsch“ oder „richtig“ clicken. Natürlich ist es immer richtig.
    Entweder verstehe ich die Anwendung nicht oder es bleibt noch einiges zu tun.
    Das Engagement finde ich aber super 🤩
    Viele Grüße
    Peter

    1. Lieber Peter,

      vielen Dank für Dein Feedback. Vom Prinzip ist das schon analog zu anderen Vokabel Apps. Also man trägt die Vokabeln ein und dann sind sie erstmal in der Vokabelliste und werden nicht automatisch abgefragt.

      Wenn man dann mit „neu“ beispielsweise 10 Vokabeln anfängt zu lernen, dann werden diese 10 Vokabeln in den Lernrhythmus aufgenommen. In einem ersten Schritt werden die 10 Vokabeln angezeigt und vorgelesen. Danach werden sie abgefragt. Erst von Deutsch -> Englisch, dann umgekehrt.

      Dieses Abfragen bedeutet, dass das gesuchte Wort angezeigt wird. Im Kopf prüft man nun, ob man die Vokabel weiß. Oder man wechselt in den Eingabemodus und tippt die Lösung ein. Nun kann man einfach auf „Antwort“ klicken und bekommt die Lösung angezeigt. Man muss selbst natürlich entscheiden, ob man die Vokabel wusste oder nicht. Je nachdem greift der Phasenmechanismus in die nächsthöhere oder niedrigere Phase. Abhängig davon wird die Vokabel dann nach einer bestimmten Zeit wieder abgefragt.

      Wenn man die Liste einer Vokabelsammlung öffnet und dort auf üben klickt, dann wird auch ein Übungslauf gestartet, der zählt dann aber nicht für die Phasen. Damit kann man also gezielt nochmal üben oder nach einen Teil der Vokabeln filtern und üben.

      Die App setzt also voraus, dass man sie vernünftig benutzt. Ein wenig motivierter Schüler könnte also natürlich immer „richtig“ wählen, obwohl er die Vokabel nicht wusste. Das ist aber auch bei anderen Trainern oft der Fall. Der Wille die App vernünftig zu nutzen, muss also da sein. Natürlich kommt das auch ein bisschen davon, dass ich ursprünglich die App für mich, also Erwachsene entwickelt habe.

      Ist der Antworten Button bei Dir abgeschnitten? Was für ein Smartphone kam denn zum Einsatz? Ich hatte es auch auf einem sehr kleinen Display getestet, da wurde der Button korrekt angezeigt. Vielleicht ist da noch ein Bug, der nur bei bestimmten Geräten auftritt.

      Herzlichen Dank für das Interesse und für das Ausprobieren der App.
      Liebe Grüße
      Tobi

  4. Vielen Dank für die Erläuterung. Das Prinzip habe ich jetzt verstanden und gleich ausprobiert. Und ich finde es ist großartig, vor allem durch die Fotoübernahme der Vokabeln. Eine Antwort per Spracheingabe wäre für die Zukunft noch eine schöne Ergänzung. Mein Handy ist ein Galaxy S21.
    Viele Grüße und danke für die tolle App
    Peter

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