Seit einiger Zeit greife ich ja immer mal wieder zum Comic, Graphic Novel oder Manga und habe die letzten Monate einige Reihen angetestet. Es sind nicht viele Comics, die bei mir im Raster hängen geblieben sind, aber die Serie Monstress ist eine der wenigen Comics, die für mich in die Sparte Meisterwerk fallen. Drei Bände sind derzeit erschienen und ich werde mir auch künftig alle weiteren Bände sofort ohne zu überlegen bestellen, denn die Geschichte um Maika Halbwolf mit den wundervollen und stilvollen Zeichnungen ist einfach wunderbar. Wer also glaubt, das Comics nur was für Kinder, Jugendliche oder Nerds sind, dem kann ich sagen, dass Monstress vielleicht auch Zweifler hinter den Ofen vorlocken könnte.

Im Zentrum der Geschichte steht Maika Halbwolf, eine junge Frau, in der ein Monster von sehr großer Macht erwacht und droht von ihr Besitz zu ergreifen. Maika ist kein Mensch, sondern eine Arkane, ein magisches Wesen, wobei sie selbst aber menschliche Gestalt hat. Die Geschichte spielt in einer Fantasy Welt, in der es verschiedenste Wesen gibt. Zum einen gibt es die Föderation, welche aus den Menschen und den Hexnonnen der Cumaea bestehen. Auf der anderen Seite stehen die Arkane, dass sind magische Wesen die ganz unterschiedlich aussehen können. Zumeist sind es tierartige Wesen. Beide Parteien befinden sich im Konflikt und die Hexnonnen sind die Widersacher, welche die Arkane töten und verstümmeln, um so Lilium zu gewinnen, ein Stoff aus dem sie magische Kräfte gewinnen. Darüber hinaus gibt es aber zahlreiche Interessensgruppen und inmitten von Machtkämpfen und Politik steht Maika Halbwolf, welche von ihren inneren Veränderungen ergriffen wird und sich auf die Suche nach ihrer eigenen Identität macht.

Das hört sich jetzt nach Bildungsroman an, aber tatsächlich ist das kein Selbstfindungstrip der klassischen Art. Maika geht mitunter sehr rüde vor und ist alles andere als eine sympathische Protagonistin, in die man sich als Leser nie so richtig einfühlt oder mit ihr mitfiebert. Die Figuren und insbesondere Maika wirken authentisch und ihre Persönlichkeit ist wirklich hervorragend herausgearbeitet. Natürlich ist ein treibendes und auch unterhaltsames Element, die schlummernde Macht in Maika, die immer wieder, fast vorhersehbar, hervorbricht und den Verlauf der Geschichte maßgebend beeinflusst. Insgesamt erfährt man als Leser aber auch nur nach und nach, was es mit Maika, der ihr innewohnenden Macht und der ganzen Welt auf sich hat. Irgendwie hat Maika auf mich irgendwie anziehend und abstoßend zugleich gewirkt. Ich glaube eine Wirkung, die durchaus gewünscht ist.

Das Setting ist sehr gelungen und atmosphärisch sehr dicht. Die einzelnen Orte haben alle ihre eigenen charakteristischen Züge. So gibt es eine schöne Hafenstadt, eine mittelalterliche-steampunkige Stadt oder einen versteckten Unterschlupf am Meer. Hier hat sich die Malerin aus den verschiedensten Stilrichtungen bedient und herausgekommen ist eine Welt, die sehr echt wirkt und mit ihrer Historie und ihrem Hintergrund, besonders aber auch durch die vielen unterschiedlichen Menschen und Arkane sehr lebhaft und greifbar geworden ist. Das ist eine komplett durchdachte Welt, das merkt man sofort. Besonders im dritten Band übertrifft sich Sana Takeda nochmal selbst und bietet zahlreiche wechselnde Kulissen, die einfach prächtig und sehr stimmungsvoll sind.

Die Story hat genau das richtige Tempo, wartet aber auch mit zahlreichen Szenenwechseln und viele Charakteren auf. Hier den Überblick zu behalten, habe ich, beim ersten Lesen, als durchaus anspruchsvoll empfunden. Es gibt zahlreiche Parteien, die alle irgendwie miteinander in Beziehung stehen und Vieles wird hier nur angedeutet. Da sind mir erst einmal einige Zusammenhänge entgangen und erst bei der zweiten Lektüre habe ich dann alles verstanden. Ich finde es sehr faszinierend, wie viel sich mit Bildern und ein paar Sprechblasen transportieren lässt. Das ist schon eine echte Kunst, Gefühle, Gedanken aber auch subtile soziale Beziehungen so zu vermitteln. In Erinnerung ist mir da eine Szene mit der Premierministerin der Föderation, wie sie mit einer Admiralin redet und die unterschiedlichen Interessen zu den Cumae mit wenig Worten ganz deutlich werden. Besonders im dritten Band nimmt die Geschichte nochmal Fahrt auf und wird voran getrieben. Hier ist mir die Action und Spannung in der zweiten Hälfte sehr positiv aufgefallen.

Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut und hat etwas von den Entwurfszeichnungen, die oft in Artbooks zu Computerspielen auftauchen, sind aber natürlich detaillierter und feiner gezeichnet. Mir gefällt das richtig gut. Wobei ich von der Art, wie die Figuren und Elemente eingefärbt sind, auf einen digitalen Zeichenprozess tippen würde. Die Farbtöne sind meist sehr schön stimmig, besonders wenn viel Blau oder Gelb in verschiedenen abgestuften Tönen verwendet werden, oder mit verschiedenen Lichtquellen gearbeitet wird. Richtig schön finde ich das auch in Kombination mit den feinen und verschnörkelten Strukturen, die sich ganz oft in Kleidung oder an den Bauwerken finden. Einen ganz guten ersten Eindruck von dem Buch und dem Stil seiner Zeichnungen, könnt ihr euch auch mit dem Comic Trailer machen:

Die Bilder wirken sehr filmisch, besonders die Szenenwechsel könnten so aus dem Storyboard eines Filmes stammen. Interessant ist, wie Sana Takeda den Prozess des Zeichnens beschreibt, der wieder einmal deutlich macht, wie stark die Wirkung von Film und Fernsehen auf sämtliche anderen Kunstformen ist:

„Wenn ich mir die Kompositionen überlege, während ich das Skript lese, stelle ich mir die Anordnung des Raums in meinem Kopf vor und bewege die Charaktere darin. Dann überlege ich , wo ich die Kamera platziere und welcher Winkel der beste ist, das Bild einzufangen, damit es natürlich fließt. So baue ich meine Bilder auf.“ (Interview am Ende von Band 1)

Die einzelnen Kapitelbilder, mit den Hauptfiguren, die sich geschmeidig in Pose werfen sind auch richtig gelungen. Wenn man bedenkt, dass die Bücher jeweils 15 Euro kosten, man aber fast 200 farbige und sehr wertig gedruckte Seiten bekommt, dann ist das echt ein top Preis-Leistungsverhältnis. Besonders im Vergleich zu anderen Comics, bei denen man oft für den gleichen Preis nur ein Viertel des Umfangs bekommt, und bei weitem nicht so schöne und prachtvolle Zeichnungen. Oder Mangas, die oft 10 Euro kosten und nicht im Ansatz an diesen feinen Stil heran reichen. Aber von der schönen Qualität der Zeichnungen kann ich viel schreiben, schaut euch einfach die Fotos dieses Beitrags oder auch die Leseprobe an. Die Druckqualität ist echt gut und auch die Seiten haben eine schöne Dicke.

Im Klappentext wird mit „Jugendstil-Steampunk trifft auf Manga“ geworben. Besonders den erwähnten Manga-Bezug finde ich interessant. Charakteristisch an Mangas sind der schwarz-weiße und ganz typisch überzogene Zeichenstil, aber auch besonders dieser Lesefluss, der flow in den man als Leser kommt. Von der Qualität der Zeichnungen stellt dieser Comic jeden Manga schon sehr in den Schatten. Eine angenehmen Lesefluss hatte ich allerdings schon, aber ich will behaupten, dass der eher typisch für Comics und weniger dem flüssigen Lesen von Mangas entspricht. Besonders beim ersten Lesen ging es bei mir langsam, bis ich alles überblickt und die richtigen Zusammenhänge hergestellt habe. Besonders wenn dann plötzlich wieder ein Szenenwechsel ist, muss man erstmal wieder schauen, was nun Sache ist und wenn beispielsweise dann das erste Mal der Hof der Morgendämmerung gezeigt wird, versteht man erstmal gar nichts.

Sehr schön fand ich aber die Action, die stellenweise typisch für Comics ist. Aber das ist auch gut so und gibt der Geschichte auch die richtige Würze. Maika ist alles andere als zimperlich und man wartet als Leser schon darauf, dass sie oder das Monster in ihr mal wieder ordentlich aufdreht. Wobei sie das Monster manchmal durchaus in den Schatten stellt. Aber auch die Hexnonnen und deren bedrohliche Aura finde ich sehr gelungen. Es entsteht immer wieder eine ordentliche Spannung. Man muss aber auch dazu sagen, dass Monstress schon auch echt oft brutal ist. Arkane werden beispielsweise von den Cumae verstümmelt und wenn es zu einer tatkräftigen Auseinandersetzung kommt, dann spritzt da auch recht oft das Blut und Körperteile fliegen durch die Gegend. Das habe ich beim Lesen in der S-Bahn als etwas unangenehm empfunden. Gerade in der Früh, wenn da auch viele Knirpse und kleine Schüler herumrennen, habe ich mich hinter meinem Buch verschanzt und aufgepasst (wobei das wahrscheinlich übervorsichtig ist und der durchschnittliche Schüler auf seiner Playstation schon das ein oder andere Massaker angerichtet hat).

Ebenfalls sehr gelungen fand ich die Einschübe, die erklärenden Charakter haben und die Welt und Völker genauer beschreiben. Das geschieht primär einzelnen Seiten, die am Ende der Kapitel eingefügt sind. Darin erklärt eine Professorkatze seinen Katzenstudenten immer die Zusammenhänge (Katzen sind in der Welt ebenfalls ein eigenens Völkchen). Manchmal sind anstelle der Professorenkatze auch Propaganda Schriften der Regierungen abgebildet. Das finde ich richtig gut. Propagandamaterial fand ich schon bei BioShock Infinite ein sehr gelungenes Stilmittel und funktioniert auch in einem Comic wieder hervorragend.

Sana Takeda ist die Zeichnerin des Comics, wurde 1977 in Japan geboren und zeichnet für die US-Comicindustrie. Sie hat ihre Wurzeln also nicht beim Zeichnen von Mangas, wie man wohl vermuten würde. Weitere Zeichnungen von ihr, ist auf ihrer Webseite zu finden. Am Ende des ersten Bandes ist ein Interview mit ihr beigefügt. Ich finde es spannend, das sie mit Marjorie Liu, der Autorin zusammenarbeitet, es aber deutliche sprachliche Hürden gibt und sie nur über einen Übersetzer miteinander kommunizieren können. Dass dabei ein so perfekt umgesetztes Comic heraus kommt ist wirklich bemerkenswert. Ein anderes interessantes Interview mit Sana, das auf der Comic Con 2016 in Dortmund mit ihr geführt wurde, ist auf YouTube zu finden:

Marjorie Liu ist Anwältin und Autorin, die bereits über siebzehn Romane geschrieben hat und als Comicautorin scheinbar auch schon sehr aktiv war und für Marvel gearbeitet hat. Ich habe vorher weder von Sana Takeda noch Marjorie Liu etwas gelesen, aber meine Expertise mit den klassischen Marvel Comics ist nun auch nicht besonders ausgeprägt.

Fazit: Monstress ist einer der besten, wenn nicht der beste Comic, den ich bisher gelesen habe. Die Zeichnungen sind prachtvoll und gelungen, die Story ist fesselnd und wird filmisch und mit viel Action erzähl. Zudem wartet die Geschichte aber auch mit zahlreichen subtilen Bezügen zwischen den Charakteren und Interessensgruppen auf, was dem Comic viel Tiefe gibt. Auch die Ausgestaltung der Protagonistin ist durchgängig gelungen. Maika Halbwolf ist ein ruppiges Weib, die dem Titel der Serie durchaus gerecht wird, erscheint aber mit ihren Gefühlen, Ängsten und ihren Fehlern echt und authentisch. Die Suche nach ihren Wurzeln führt sie durch eine wunderbar ausgearbeitete Welt, die mit wechselnden Kulissen, einer eigenen Historie und einem komplexen Netz aus Akteuren und politischen Vorgängen, wunderbar unterhält und den Leser völlig einsaugt. Stellenweise hatte ich das Gefühl ich lese einen Comic, ich spiele ein Game oder ich schaue gerade einen Film. Ein Stilmix, der mir so noch nicht untergekommen ist. Ich warte schon auf Band 4 und freue mich darauf, dann nochmal alle drei Bände zu lesen und noch mehr von der Welt zu entdecken, denn eine einzelne Lektüre reicht nicht aus, um Sana Takedas und Marjorie Lius Welt zu entdecken.

Buchinformation:
Monstress 1: Das Erwachen • Marjorie Liu, Sana Takeda • Cross Cult • 192 Seiten • ISBN 9783959810579
Monstress 2: Das Blut • Marjorie Liu, Sana Takeda • Cross Cult • 144 Seiten • ISBN 9783959810616
Monstress 3: Die Zuflucht • Marjorie Liu, Sana Takeda • Cross Cult • 144 Seiten • ISBN 9783959810654

    5 Kommentare

  1. Lena 13. November 2018 at 20:40 Antworten

    Hallöchen! Wow, das hört sich echt richtig gut an! Muss auch mal wieder neuen Lesestoff besorgen :O 😀 ….danke für diese sehr lesewürdige Kritik., hat mir gerade richtig Lust gemact und mir bei meiner Büchersuche unter die Arme gegriffen 🙂 Es geht nämlich bei uns bald in Urlaub, in ein hotel st christina und lesen im Urlaub ist ja bekanntlich immer ne gute Idee 😉 Also hab noch einen schönen abend und LG 😉 Lena

    • Tobi 18. November 2018 at 12:25 Antworten

      Liebe Lena,

      vielen Dank für Dein Feedback. Das freut mich, wenn ich Dich mit der Rezension zu Monstress für diesen echt schönen und gelungenen Comic gewinnen konnte. Für Urlaubsreisen greife ich ja immer sehr gerne zu den Manesse-Klassikern. Die sind schön kompakt, aber man hat trotzdem ein richtig schönes gebundenes Büchlein mit Leineneinband 😉

      Viel Spaß im Urlaub und mit hoffentlich einer schönen Lektüre.
      Liebe Grüße
      Tobi

  2. Miss Booleana 10. Dezember 2018 at 21:22 Antworten

    Interessant einen Einblick von dir in die Folgebände zu bekommen 🙂 Ich bin vor einer Weile neugierig auf Monstress geworden, weil es einfach mal eine Geschichte ist, die ein krasses Gegenszenario zu unserer Weltsicht entwirft, indem einfach mal die überwiegende Mehrzahl der Charaktere (in Band 1 möchte ich behaupten sogar alle mit einer Ausnahme) entweder weiblich oder geschlechtslos sind. Das ist schon mal eine interessante Herangehensweise. Gelesen habe ich allerdings nur Band 1, weil ich an die Handlung und Charaktere nicht so recht rankam. Das World Building wirkte auf mich etwas konfus und letzten Endes hat es mich nicht genug gefesselt um weiterzulesen. Aber das ist eben eine Randnotiz.

    Da ich über deinen Satz gestolpert bin, dass Manga nicht im Ansatz so fein gezeichnet sind – das ist wahrscheinlich Ansichtssache. Du hast ja kürzlich welche gelesen und weißt daher, dass es eine enorme Bandbreite gibt. Da gleicht nicht ein Ei dem anderen. Wenn du mal feine Zeichnungen sehen willst, die künstlerischen Anspruch heben, kann ich dir sehr den (inzwischen leider vergriffenen) Manga „Clover“ von CLAMP ans Herz legen. Das hat Stil. Tatsächlich habe ich aber Monstress zum Teil auch gekauft, weil mich der Stil mehr anspricht als der vieler anderer Comics oder Graphic Novels. Ich würde eher behaupten, dass Sana Takeda ihren Comic zeichnet wie einen Manga was die Szenengestaltung und Detailierung betrifft (Manga erzählen mehr szenisch, mehr wie Filme; Comics entgegengesetzt dazu eher statisch, weshalb für mich beispielsweise Kampfszenen im Comic selten funktionieren), aber ihren Zeichenstil an den klassischen Comic anlehnt (bspw. farbig).

    • Tobi 11. Dezember 2018 at 21:20 Antworten

      Liebe Stefanie,

      also ich hab schon auch einige Zeit gebraucht, um in die Comics rein zu kommen. Die Welt wirkt erstmal fremd und anders, hat zwar schon genretypische Elemente, aber ist auch irgendwie komplett anders. Also ich kann dir nur empfehlen, der Reihe noch eine Chance zu geben, das Bild von der Welt wird zusammen mit der Story immer detaillierter und das mutet schon so an, als ob das gewollt ist.

      Es gibt durchaus sehr schön und fein gezeichnete Mangas. Aber Monstress ist ja schon sehr aufwendig gezeichnet, mit seinen feinen Strukturen und auch der schönen farblichen Gestaltung. Und typisch Manga ist ein detailreicher Zeichenstil ja nicht. Sana Takedas still ist sehr filmisch, aber ich hatte nicht den Manga-Flow, der einen in einem hohen Tempo durch die Story zieht. Das fand ich schon eher Comic Stil, wo ja auch oft viel filmische Bewegung in den Bildern liegt, aber dieser Flow fehlt.

      Allerdings finde ich Monstress schwer einzuordnen. Ein klassischer Comic ist das auch irgendwie nicht. Aber um das im Detail zu beurteilen habe ich auch zu wenig Comics gelesen. Wobei das am Ende auch nicht so wichtig ist, ich glaube, bei dem Buch empfiehlt es sich, einen Blick in die Leseprobe zu werfen und sich vom Stil selbst einen Eindruck zu machen.

      Kennst Du ein empfehlenswerten Comic der in die Monstress-Liga fällt? Da würde ich mich über Tipps sehr freuen.

      Liebe Grüße und herzlichen Dank für Deinen Kommentar!!
      Tobi

      • Miss Booleana 13. Dezember 2018 at 21:46 Antworten

        Hi Tobi,

        ui – was Comics betrifft, bin ich vermutlich keine so gute Beratung. Es gibt leider sehr wenige Comics und Graphic Novels, die mich visuell und vom Erzähltempo oder der Handlung überzeugen. Manga haben es bei mir irgendwie leichter. Aber ich empfand Paper Girls als sehr cool und wenn es ohne Worte sein darf, dann ist LOVE großartig. Aber man fräst eben doch recht schnell durch die Bände. (Da der Titel sicherlich etwas überstrapaziert ist: das sind die mit dem Löwen, Tiger, etc. und so heißen auch die jeweiligen Bände) Und meine Empfehlungen haben eben wenig mit „Monstress“ gemein.
        Aber unter den Manga mit sehr detailreichen und schönen Bildern, kann ich die von CLAMP nennen. Beispielsweise X1999, Clover (eher minimalistisch, aber wunderschön). Die haben auch immer ein großartiges Feeling für komplexes World Building.

        Vielen Dank auch für deine Einschätzung zu Monstress – vielleicht sollte ich der Reihe dann doch noch eine Chance geben. 🙂

        Viele Grüße und danke, dass ich in deine Blogroll einziehen durfte 😀

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