Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
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In meinem letzten Beitrag habe eine Auswertung zum Inhalt der Buchblogs veröffentlicht. Basis für diese Analyse ist ein Programm, dessen Quelltext ich nun öffentlich zur Verfügung stelle. Jeder kann damit die Ergebnisse validieren, auf meine Auswertung aufbauend selbst eine Studie erstellen (beispielsweise im Rahmen einer Studienarbeit). Oder weiterführend ein Tool oder WebService entwickeln. Oder sich einfach ansehen, wie ich vorgegangen bin. Ich freue mich auf jeden Fall sehr über Feedback und Hinweise, besonders auch wenn jemand Fehler oder Unstimmigkeiten findet. Die Implementierung ist doch ganz schön komplex geworden, allerdings sind alle einzelnen Verarbeitungsschritte ganz nette Programmieraufgaben, die zu lösen doch sehr unterhaltsam war und irgendwann konnte ich dann einfach nicht mehr die Finger davon lassen. Dieser Beitrag ist also primär für Softwareentwickler gedacht, die eine gewisse Erfahrung und bereits Kenntnisse in der Programmierung mitbringen. Wer sich dafür interessiert, wie die Auswertung im Detail erstellt wurde, der kann die spezifischen Details überlesen und aus den einzelnen Verarbeitungsschritten gut die Vorgehensweise herauslesen.

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Seit ich diesen Blog habe, analysiere ich auch immer wieder die Blogosphäre der Buchblogger und veröffentliche dazu Beiträge mit detaillierten Statistiken und Visualisierungen. Die Vernetzung, die Herkunft der Blogger und was Buchblogger lesen habe ich bereits betrachtet. In diesem Beitrag geht es nun um das interessanteste und gleichzeitig zentralste Thema dieses erlauchten kleinen Kreises: Worüber schreiben Buchblogger? Diese Auswertung ist mit Abstand die aufwendigste und hinsichtlich der Datenbasis die umfangreichste Analyse, die ich bisher gemacht habe. Grundlage ist nichts anderes, als eine vollständige Kopie aller bisher veröffentlichten Artikel aller Buchblogs. Besonderer Fokus sind diesmal auch die Verlage und die Frage, wie erfolgreich deren Marketingarbeit ist. Und natürlich beinhaltet dieser Beitrag auch einige spannende allgemeine Einblicke in die Welt der Buchblogger.

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Seit meinen ersten Schritten als Buchblogger war es, neben dem Bloggen über Literatur, für mich immer ein Anreiz auch die ganze Blogosphäre rund um das Buchbloggen näher kennenzulernen. In einem Beitrag habe ich analysiert, wie Buchblogs untereinander vernetzt sind, woraus dann auch die Topliste hervorgegangen ist. In einer weiteren Auswertung habe ich mir angesehen woher denn Buchblogger kommen. Nun will ich das unbekannte Tierchen Buchblogger nochmal genauer unter die Lupe nehmen und einen Blick darauf werfen, was Buchblogger denn so lesen. Hier ranken einige Vermutungen und Vorurteile durch die Bloggergemeinde und nachdem es hier darum geht Einblick in das Leseverhalten zu bekommen, ist das ein besonders interessantes Thema. Einige Klischees bestätigen sich, anderes ist wiederum überraschend. Ich fand diesen Ausflug auf jeden Fall sehr spannend und will nun in diesem Beitrag ein wenig beschreiben, was ich wieder mit einigen Skripten alles über die Buchblogger und ihren Lesegeschmack in Erfahrung bringen konnte.

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Die Blogosphäre der Buchblogger ist für eine nähere Betrachtung ein sehr interessantes und schön auswertbares Umfeld. Es ist eine überschaubare Gemeinde, die aber trotzdem groß, komplex und heterogen genug ist, dass sich hieraus durchaus neue Einblicke gewinnen lassen, die sich nicht unmittelbar auf den ersten Blick zeigen. Nach meiner Analyse vor einem Jahr, aus dem auch die Topliste hervorgegangen ist, habe ich meine kleine Skriptsammlung zur Erstellung dieser Liste kontinuierlich weiterentwickelt. Im Fokus meiner ersten Analyse stand die Struktur der Vernetzung der Blogs untereinander. Wie sieht es aber mit den Menschen hinter den Blogs aus? Woher kommen sie? Wie sind sie über Deutschland verteilt? Wie viele männliche Blogger gibt es wirklich? Wo residieren die Blogger und wie findet man sie? Diesen interessanten Fragen will ich mich in diesem Beitrag widmen.

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Mit der Reaktion auf meinen Beitrag über die Analyse von Buchblogs habe ich gesehen, dass Buchblogger Statistiken lieben und ganz verrückt danach sind. Mir selbst geht es da nicht anders und bei dem eigenen Blog möchte man schon wissen, wie er aus der Sicht der Besucher wahrgenommen wird. Natürlich ist für mich mein eigener Lesegeschmack und die eigenen Vorstellungen darüber, wie ich mir meinen Blog wünsche maßgebend, aber wenn das, was ich schreibe keinen interessiert, oder wenn die Aufmachung so gar nicht beim Besucher ankommt, gibt das schon Anlass etwas zu ändern.

Um einen Einblick zu bekommen, wie die Besucher von meinem Blog diesen nutzen und wahrnehmen, habe ich zwei Quellen genutzt:

  • Um die Besucherflüsse zu tracken, nutze ich auf Lesestunden die Web Analytics Lösung Piwik. Die liefert allerhand Daten und gibt einen guten Einblick.
  • Mit einer kleinen Umfrage auf Polldaddy habe ich versucht die Themen abzufragen, die man nicht aus einem Analysetool heraus bekommt. Es haben 43 Leser von meinem Blog teilgenommen.

Ich glaube, dass mein Buchblog nun nicht komplett außergewöhnlich ist und völlig aus der Reihe tanzt. Daher auch der eher allgemein benannte Titel dieses Beitrages, denn vieles, was sich aus meinen Auswertungen herauslese, lässt sich sicher auf andere Blogs übertragen. Natürlich aber nicht uneingeschränkt. Die Aussagekraft eines Fragebogens mit 43 Teilnehmer ist nur begrenzt. Und auch Randbedingungen, wie beispielsweise die Art und Weise, wie ich mit Social Networks umgehe, lässt sich nicht ohne Weiteres auf jeden Buchblogger übertragen. Trotzdem glaube ich, dass sich bezogen auf bestimmte Teilaspekte einige in meinem Blog wiederfinden und von diesen Einsichten profitieren könnten.

Vorneweg zum Datenschutz: Sowohl Piwik, als auch die Umfrage ist anonym und lassen keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen zu. Die sind hier auch gar nicht von Interesse. Spannend ist, wie die Gesamtheit der Besucher den Blog wahrnimmt.

Ebenso möchte ich an der Stelle auch wieder zu einem gesunden Maß an Skepsis aufrufen. Für einen anderen Blog kann sich die Situation ganz anders darstellen. Zudem ist die Datenbasis, insbesondere von Piwik nicht schlecht, aber sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss und alleine schon aus technologischen Gründen mit Unschärfen behaftet.

Um die Daten schön aufzubereiten, habe ich eine Infografik erstellt, die einen Überblick geben soll. Folgend kommt dann eine Interpretation der Daten, denn das Ziel ist es zu vergleichen und Aktionen aus diesen Zahlen und Übersichten abzuleiten. Was kann man besser machen, mit wem hat man es zu tun, wie gehen die Besucher mit den Inhalten um.

Hier also erstmal die Infografik:

Infografik

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Als ich meine Auswertungen zur Buchblogosphäre erstellt habe, da hätte ich nicht mit diesem überwältigenden Feedback gerechnet. Für mich hat sich gezeigt, dass es hier wohl eine Lücke gibt und mich entschlossen die Topliste auch weiterhin zu pflegen und zu erweitern. So steht ein Verzeichnis deutschsprachiger Buchblogs zur Verfügung, was eigentlich eine ganz gute Sache ist. Ich danke euch auf jeden Fall sehr für die vielen Rückmeldungen und auch für die vielen, fehlenden Links.

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Als ich selbst mit dem Bloggen angefangen habe, da hatte ich nur eine vage Vorstellung von der Buchblogosphäre. Einige Literaturblogger hatte ich bereits in meinem RSS Reader auf der Liste, aber ein so richtiger Überblick hat mir bisher immer gefehlt. Welche Bücherblogs gibt es denn überhaupt, was schreiben die Leute so, wie vernetzt ist diese Bloggergemeinde und was teilen diese vielen Leseratten untereinander? Blogs kenne ich seit der ersten Stunde und lange hatte ich einen Blog über Softwareentwicklung, aber wie die Buchblogger so ticken, das wusste ich nicht.

Einige Monate habe ich dann also mal mitgelesen, beobachtet, mich auf Twitter etwas umgesehen und meine RSS Reader Buchbloggerliste etwas anschwellen lassen. Beim Mitlesen sieht und erfährt man schon sehr viel und mittlerweile fühle ich mich unter euch Bloggern schon sehr wohl. Nicht nur des angenehmen und höflichen Umgangs, auch wegen dem regen Austausch, den guten Buchtipps, den interessanten Einblicken in die Lesekultur zahlreicher anderer bibliophiler Menschen wegen. Ihr motiviert mich jeden Tag aufs Neue mehr zu lesen und auch unergründete Genres auszuloten.

Das ist die menschliche Komponente, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Wie sieht es aber mit der Struktur der Buchbloggerszene aus? Wie viele seid ihr? Wie seid ihr vernetzt? Welche Bloggersoftware nutzt ihr? Wie alt sind eure Blogs?

Fragen, die ich sehr spannend finde und da mir als echter Softwareentwicklergeek alle technischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die man sich so vorstellen kann, habe ich mit ein paar Skripten die Buchbloggosphäre ergründet. Die Antworten haben mich zum Teil überrascht und ich glaube es lohnt sich, ein wenig darüber zu schreiben.

Beginnen will ich direkt mit einem Bild von euch allen. Einer Übersicht, wie die Buchblogosphäre aus dem Weltall so aussieht:

Visualisierung aller Buchblogger

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