Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Seit ich mein erstes Buch von Henry James, Die Gesandten gelesen habe, bin ich irgendwie immer wieder auf den amerikanisch-britischen Autoren zurück gekommen und ohne mir darüber bewusst zu sein, habe ich seit diesem ersten Buch immer wieder etwas von ihm gelesen. Wahrscheinlich liegt es an seinem Stil, der unaufgeregt und entspannt ist. Ein Roman von Balzac knallt einfach rein, das ist wie eine Bombe, die explodiert. Henry James hingegen ist zurückhalten, gediegen, ganz entspannt und kommt ohne steile Spannungskurve aus. Dennoch liebe ich seine Bücher, denn in den feinsinnigen Beobachtungen und den wunderbaren Dialogen, finden sich so viele subtile, ganz menschliche Eigenheiten, die zu lesen ein richtig großes Vergnügen ist. Seine Novelle Daisy Miller ist 25 Jahre vor Die Gesandten entstanden und nachdem ich schon mehrmals über das Buch gestolpert bin und sie zu seinen bekannteren Werken zählt, war ich gespannt wie sie wohl ist.

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Henry James in meiner sehr geschätzten Mare Klassiker Reihe war für mich natürlich eine Pflichtanschaffung und selbstverständlich gibt es hier auf Lesestunden eine Besprechung dazu. Immer wieder habe ich in den letzten Jahren Bücher von Henry James gelesen und jedes Mal konnte er mich sehr schnell für seine Charaktere gewinnen. Vier Erzählungen hat Mirko Bonné zusammengetragen und neu übersetzt. Was den Leser hier erwartet, ob erlesene Geschichten in gewohnter Henry James Qualität oder schnöde Kost, darüber will ich heute berichten.

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Heute ist Welttag des Buches und es ist natürlich klar, dass es auch auf lesestunden wieder ein Gewinnspiel gibt. So eine Tag muss natürlich gefeiert werden und dazu hab ich wieder ein ziemlich gutes Buch zum Verlosen. Eine Dame von Welt von Henry James, das erst im Januar dieses Jahres als schmucke Neuauflage im Aufbau Verlag erschienen ist. Das Buch ist eine schöne Novelle im ganz typischen Stil von Henry James und ideal um in die Welt dieses Autoren hinein zu schnuppern.

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Nachdem Henry James am 28. Februar seinen 100. Todestag hatte, bin ich nun einige Male über seine Bücher gestolpert und auch seine Novelle Eine Dame von Welt hat sich als Lektüre geradezu aufgedrängt. Mittlerweile habe ich einige Bücher von ihm gelesen und auch bereits Die Gesandten rezensiert. Sein Stil ist unverwechselbar und so war ich sehr auf diese neue Ausgabe aus dem Aufbau Verlag gespannt, den ich bisher noch nicht so auf dem Schirm hatte.

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Henry James war mir bisher von Washington Square ein Begriff, wobei ich weder dieses noch ein anderes Buch bisher von ihm gelesen habe. Als im Hanser Verlag dann diese schmucke und neu übersetzte Ausgabe erschien, konnte ich nicht widerstehen und musste sie einfach haben. Der Inhalt hat sich ebenfalls sehr verlockend angehört, denn ich liebe Gesellschaftsromane und das hier erschien mir eine pure Variante davon zu sein. Zudem wollte ich nach meinen doch recht weitschweifenden Ausflügen in die Welt der französischen Literatur endlich einmal etwas von amerikanischen oder englischen Autoren lesen.

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Immer wieder hatte ich dieses Buch auf meiner Wunschliste und dann angesichts meines hohen Stapels ungelesener Bücher dann doch nie bestellt. Nun ist ebendieser Stapel ziemlich geschrumpft und nachdem ich momentan große Lust auf amerikanische und britische Autoren habe, ist mir dieses Buch schnell wieder in Erinnerung gekommen. Ich habe also zugeschlagen und Zeit der Unschuld gleich nachdem es angekommen ist auch gelesen. Noch während der Lektüre hat dieses Buch Lust auf einen anderen Autoren geweckt, den ich sehr schätze und gerne lese. Wer das ist und ob diese hübsche Manesse-Ausgabe sich lohnt, darüber schreibe ich in diesem Beitrag.

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Die letzten Wochen geht es auf lesestunden wieder etwas ruhiger zu und mein letzter Beitrag liegt nun schon etwas längere Zeit zurück. Das liegt nicht daran, dass ich nun seltener zum Buch greifen würde. Es fehlt mir schlicht die Muse mich an die Tastatur zu setzen und zuweilen lockt das schöne Wetter mit anderen Aktivitäten. In letzter Zeit ist mein Stapel gelesener Bücher auch wenig aufregend und über einige Autoren habe ich hier bereits geschrieben und am Ende würde ich mich an einigen Stellen dann doch wiederholen. Henry James beispielsweise habe ich ja schon besprochen und da macht es nur wenig Sinn, erneut ein Buch von ihm vorzustellen. Ein anderes Buch habe ich erneut gelesen, da ist meine Motivation dann auch immer eher gering, darüber zu schreiben.

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Vor ein paar Monaten habe ich von Jean Webster Lieber Daddy-Long-Legs gelesen und auch rezensiert. Das Buch ist im neuen Königskinder Verlag (eigentlich der Carlsen Verlag) erschienen, der leider nun sein letztes Programm vorgelegt hat und damit schon wieder aufhört. Als Fortsetzung zu Lieber Daddy-Long-Legs ist nun Lieber Feind erschienen. In dem Verlagsprogramm sind eigentlich primär schmucke Jugendbücher zu finden, aber eben auch ganz versteckt diese bibliophilen Klassiker, die 1912 und 1915 veröffentlicht wurden. Der erste Band hat mir sehr gut gefallen und tatsächlich steht dieser zweite Roman dem ersten in nichts nach. Aber erstmal der Reihe nach zum Inhalt.

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Dieses Buch ist mir als Leseexemplar zugeflogen und erst einmal auf die hinteren Plätze meines Stapels ungelesener Bücher gewandert. Irgendwie hat der Klappentext nicht gleich gezogen, aber nach gar nicht so langer Zeit habe ich es dann doch heraus gezogen und gelesen. Als „so gut wie Balzac, so tief wie Joyce, so raffiniert wie Thomas Mann“ wird es beworben und auch vom gesellschaftlichen Rahmen her erschien es mir als eine ganz verlockende Lektüre. Ob dieser erste von 12 Bänden des Romanzykluses Ein Tanz zur Musik der Zeit wirklich der große Wurf ist, erfahrt ihr hier.

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Der Überblick über meine Rezensionen zeigt, dass ich den Manesse Verlag sehr schätze und regelmäßig zu den Büchern aus der Reihe Klassiker der Weltliteratur greife. Sowohl von der inhaltlichen Qualität, als auch von der bibliophilen Ausstattung her konnten mich die Bücher einfach überzeugen. Nun wurde aber unter dem Dach der Random House Gruppe der neue Penguin Hardcover Verlag angekündigt, der im Herbst 2018 starten wird. Die Vermutung, dass die Verlagsgruppe sich nun ausschließlich auf den neuen Penguin Classics Hardcover Verlag konzentriert, wurde aber recht schnell dementiert. Nun macht der Manesse Verlag ernst und erneuert seine bekannteste Reihe und veröffentlicht ab dem 2. Oktober Klassiker in neuem Gewand. Ich habe mir das alles mal genauer angesehen und will ein wenig darüber berichten.

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