Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Die letzten Monate bin ich hinsichtlich meiner Literaturauswahl auf sehr sicheren Pfaden gewandelt. Primär habe ich gut abgehangene Klassiker gelesen, wo vornherein recht klar war, dass ich hier kaum daneben greifen kann. Das Programm des Manesse Verlag ist für genau solche hochwertigen Bücher ein unerschöpflicher Quell. Ist das Buch dann auch noch von einem Romantiker aus dem Kreise Victor Hugos, dann ist natürlich meine Neugierde geweckt. Der Klappentext, der hier auch Freizügigkeit verspricht hat mich dann vollends überzeugt. Das Buch hört sich wieder nach einer richtig rasanten Geschichte ganz im Stile der Franzosen dieser Zeit an.

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Der Titel hört sich vielleicht ein bisschen nach neuer regelmäßiger Beitragsserie an, wie viele Blogger sie machen (die ich auch immer ganz gerne lese), aber das ist nicht meine Absicht, stattdessen will ich ein bisschen über die letzten Monate Buchbloggen, meine aktuellen Eindrücke, über diesen Blog und meinen derzeitigen Blick auf die Buchblogosphäre berichten. Sprich ein bisschen rumschwurbeln, mosern und auch den ein oder anderen Tipp geben.

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Wenn in der von mir sehr geschätzten Klassiker Reihe vom mare Verlag ein neues Buch erscheint, dann kann ich da eigentlich nicht widerstehen. Auch wenn mir der Autor nichts sagt oder ich sollte eher sagen besonders dann, denn ansonsten sind bei den mare Klassikern einige von den ganz großen Namen vertreten. Stephen Crane muss also ein echter Geheimtipp sein und ob das tatsächlich so ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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„Vielleicht war eine Stadt die Summe aller Menschen, die je in ihr gelebt hatten – die Summe aller Gefühle und Gedanken dieser Menschen. Irgendetwas mussten all diese emotionalen Spuren doch bewirken. Oder auch nicht. Eine Stadt ist kalter Stein, warmes Holz, knisterndes Blech und quietschendes Plastik. Sonst nichts. Man ist es immer nur selbst, der eine Spur legt. Und so dichtet man das Göttliche in die Kirche, das Erhabene in den Palast und das Unheimliche in das Holzhaus im Wald.“

Michael Glawogger ~ „69 Hotelzimmer“

Michael Glawogger, 69 Hotelzimmer

Ich weiß nicht mehr wie ich dieses Buch entdeckt habe. Es war eine kleine Online-Shopping-Session, bei der ich nach schmucken Ausgaben gesucht habe. Das kommt immer wieder vor, besonders dann, wenn ich gerade ein schlatzriges Taschenbuch lese, was sich oft nicht vermeiden lässt, denn viele Bücher, insbesondere Klassiker, gibt es oft nicht als neue Auflage oder wenn dann nur als schmuckloses Büchlein. Und als ich über das Cover gestolpert bin, kam mir der Stil irgendwie bekannt vor und schnell war mir auch klar woher. Es erwartet euch ein Beitrag mit sehr vielen Fotografien und es dürfte schnell klar sein wieso, denn das Buch muss man einfach zeigen und anschauen.

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Als Buchblogger kommt es immer wieder vor, dass einmal ein Buch unerwartet eintrudelt und wenn es eines vom Hanser Verlag ist, dass zudem nicht sonderlich dick ist, dann lass ich mich durchaus zu der Lektüre verleiten. Auch dann, wenn es eigentlich inhaltlich nicht meinem Beuteschema entspricht. Ich schau aber immer wieder gerne über den Tellerrand und habe es selten bereut mal etwas ganz anderes zu lesen. Schnell, dein Leben ist ein solches Buch und über meine Eindrücke will ich ein bisschen erzählen.

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Fast hätte ich dieses neu übersetzte Buch von Alfred Hayes übersehen. Ich stöbere ja immer wieder auf der Webseite des Hanser Verlags, insbesondere dort bei den Klassikern. Seltsamerweise ist Alles für ein bisschen Ruhm dort nicht gelistet. Am Ende entgeht mir aber dann doch nichts und nachdem ich von In Love, das letztes Jahr erschienen ist, schon sehr begeistert war, habe ich mich um so mehr über diese Neuerscheinung gefreut. Die 50er Jahre, New York bzw. Hollywood, eine Liebesgeschichte und eine schmucke Ausgabe. Das sind Elemente, die bei mir einfach sofort ziehen und wieder einmal wurden meine Erwartungen voll erfüllt.

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Vor einiger Zeit ging die Beantwortung der Frage „warum ich lese“ um, die viele Blogger unter #warumichlese aufgegriffen haben. Zumeist hat sie zu vielen mit Pathos geschwängerten Bekundungen geführt und zwei Dinge deutlich gezeigt: Einmal, dass Buchblogger das Lesen lieben (wenig überraschend) und zum anderen, dass sie gerne darüber reden (auch wenig überraschend). Warum greife ich also dieses Thema hier auf? Weil diese Frage zu simpel ist und der ganzen Sache nicht gerecht wird. Oder anders ausgedrückt: Weil sie meine Neugierde geweckt hat und ich nun mehr darüber erfahren möchte, was ihr wie, wann und wieso lest. Weil es sehr spannend ist, einen Blick in die Lesekultur von Buchblogger (und allen, die dieser Szene zugetan sind) zu bekommen. Daher habe ich wieder eine Reihe von Fragen aufgestellt, die ein wenig Licht in eine Sache bringen sollen, die sonst zumeist hinter verschlossener Tür stattfindet.

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Als Bücherwurm hat man das Privileg sehr viel in der Welt herum zu kommen, während man entspannt im heimatlichen Lesesessel lümmelt. Da findet man sich plötzlich an ganz verschiedenen Flecken dieser Welt wieder, zumeist irgendwo in der Vergangenheit und unweigerlich landet man da auch an dem ein oder anderen reich gedeckten Tisch. Denn Speis und Trank beschäftigen die Menschen nicht erst seit regelmäßig Kochsendungen durchs TV Programm gepeitscht werden und waren schon immer ein großes Thema. So auch in der Literatur. Von einer kleinen Köstlichkeit will ich in diesem Beitrag berichten.

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„Gobenheim entschlüpfte jener Satz, der heutzutage das heilige Salbungswort des Genies im Sinne der Nationalökonomen und der Bankiers ist: >Er verdient ein irrsinniges Geld!<“

Honoré de Balzac ~ „Modeste Mignon“

Honoré de Balzac, Modeste Mignon