Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
Fanny von Ernest Feydeau

Dieses Buch habe ich auf Petras Blog entdeckt und ist für mich ein perfektes Beispiel dafür, dass man auf Bücherblogs einfach gute Tipps findet. Von selbst hätte ich das Buch wohl nie gefunden, denn es ist vergriffen und es gibt auch keine Neuauflage davon. An der Stelle ein herzliches Dankeschön an Petra für ihre hervorragende Beiträge, denn sie hat genauso wie ich etwas für die französische Literatur des 19. Jahrhunderts übrig. Und wie sie, habe auch ich die Manesse Bücher lieb gewonnen. Allerdings war es nicht so leicht, an dieses vergriffene Büchlein zu kommen.

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Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien

In meiner letzten Rezension habe ich ja bereits darüber geschrieben, wie ich mich nun nach langer Zeit wieder Tolkiens Bücher widme. Den Anfang hat Der Hobbit gemacht und klar, dass darauf Der Herr der Ringe folgen muss. Nachdem ich in letzter Zeit sehr verwöhnt bin, was die schönen Aufmachung meiner Bücher angeht, stellte sich die Frage, welche Ausgabe ich mir dazu holen sollte. Die schnöde, grüne, broschierte Ausgabe, die in unserem Regal steht, hat auf jeden Fall gar nicht gelockt. Und nachdem Der Herr der Ringe nicht gerade eine kurzweilige Lektüre ist und einige Wochen in Anspruch nimmt, sollte da auch das Drumherum stimmen und auch die Haptik und Optik begeistern. So leicht ist es allerdings nicht, eine Prunkausgabe zu finden. Da habe ich mich für ein Unikat entschieden. Wo ich die her habe? Das ist ein richtiger Geheimtipp.

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die_schoensten_deutschen_buecher_2016_gewinnspiel

Vor etwa einer Woche habe ich ein Interview mit Katharina Hesse über die Stiftung Buchkunst geführt. Wer das Interview noch nicht gelesen hat, den kann ich es nur empfehlen, denn die Antworten sind sehr interessant und lesenswert. Zu diesem Beitrag gab es auch ein kleines Gewinnspiel. Jeder der seine schönsten Bücher in einem Kommentar kurz vorstellt hat, der hatte die Möglichkeit den Katalog Die Schönsten deutschen Bücher der Stiftung Buchkunst für das letzte Jahr zu gewinnen. Nun geht es an die Auslosung, die diesmal keine wirkliche Auslosung ist.

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„Zittern sollen die Männer, wenn sie die Hand einer Frau gewinnen, ohne zugleich auch die äußerste Leidenschaft ihres Herzens zu erlangen!“

Nathaniel Hawthorne ~ „Der Scharlachrote Buchstabe“

Nathaniel Hawthorne, Der Scharlachrote Buchstabe
Der Hobbit von J. R. R. Tolkien

Wer kennt sie nicht, die Bücher von Tolkien? Seit den aufwendig gemachten Filmen dürfte beim letzten Nichtnerd angekommen sein, dass Der Herr der Ringe und seine Vorgeschichte Der Hobbit sehr gelungene und schöne Fantasy-Geschichten sind. Ich habe in meinen Teenagerjahren Der Herr der Ringe gelesen, wobei mir das Buch aber nur sehr grob in Erinnerung geblieben ist. Das liegt primär daran, dass ich vor der Lektüre bereits den Osten Ard Zyklus von Tad Williams gelesen hatte und somit die Rolle der ersten perfekten, epischen und fesselnden Fantasygeschichte bereits belegt war. Nachdem das allerdings schon einige Zeit zurück liegt und ich auch die Filme schon ziemlich vergessen habe, ist das nun ein guter Zeitpunkt, die Bücher von Tolkien erneut zur Hand zu nehmen.

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Katharina Hesse

Ein kunstvoll und schön gestaltetes Buch ist etwas, das mein Herz höher schlagen lässt. Deshalb bin ich auch immer auf der Suche nach schönen und gelungenen Ausgaben und habe das auch hier im Blog immer wieder thematisiert. Eine sehr empfehlenswerte Anlaufstelle ist die Stiftung Buchkunst, die jährlich die 25 schönsten Bücher auszeichnet. Und das bereits seit über 50 Jahren. Heute, am 30. Mai wurden die diesjährigen Gewinner bekannt gegeben. Für mich ein Anlass um einmal ein wenig hinter die Kulissen zu blicken und ein Interview mit der Geschäftsführerin Katharina Hesse zu führen.

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Die wunderbare Reise des Nils Holgersson mit den Wildgänsen von Selma Lagerlöf

Vom Knesebeck Verlag habe ich nun mittlerweile einige Bücher im Schrank stehen und nachdem mich die Reihe der Kinderbuchklassiker von Robert Ingpen sehr begeistern konnte, hatte ich schon länger Die wunderbare Reise des Nils Holgersson mit den Wildgänsen im Auge. Die gibt es in zwei Varianten. Eine ist den Kinderbüchern, die von Robert Ingpen illustriert sind, sehr ähnlich. Eine zweite Variante wird als Luxusausgabe angeboten und hat die Aufmachung einer Prunkausgabe. Genau diese habe ich mir zugelegt und will ich hier vorstellen.

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Modeste Mignon von Honoré de Balzac

Balzac ist für mich einer von den ganz dicken Fischen im Literaturteich und einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Auf Lesestunden hab ich ihn bisher vernachlässigt und das will ich nun wieder gut machen und stelle eines seiner Bücher aus seiner menschlichen Komödie vor. Modeste Mignon hat mich vom Klappentext her sofort angesprochen und ist sehr schnell ganz nach oben auf meine Wunschliste gewandert. Aktuell lese ich mich durch das aktuelle Klassiker der Weltliteratur Programm vom Manesse Verlag (sehr viele Bücher sind ja mittlerweile vergriffen) und beim Stöbern auf der Webseite vom Verlag war es neben Manon Lescaut eines der Bücher, an denen ich nie vorbei gekommen wäre.

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Woher kommen Buchblogger: Eine neue kleine Analyse mit Visualisierung und Statistiken

Die Blogosphäre der Buchblogger ist für eine nähere Betrachtung ein sehr interessantes und schön auswertbares Umfeld. Es ist eine überschaubare Gemeinde, die aber trotzdem groß, komplex und heterogen genug ist, dass sich hieraus durchaus neue Einblicke gewinnen lassen, die sich nicht unmittelbar auf den ersten Blick zeigen. Nach meiner Analyse vor einem Jahr, aus dem auch die Topliste hervorgegangen ist, habe ich meine kleine Skriptsammlung zur Erstellung dieser Liste kontinuierlich weiterentwickelt. Im Fokus meiner ersten Analyse stand die Struktur der Vernetzung der Blogs untereinander. Wie sieht es aber mit den Menschen hinter den Blogs aus? Woher kommen sie? Wie sind sie über Deutschland verteilt? Wie viele männliche Blogger gibt es wirklich? Wo residieren die Blogger und wie findet man sie? Diesen interessanten Fragen will ich mich in diesem Beitrag widmen.

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Von Ozean zu Ozean von Rudyard Kipling

Wer hier schon länger mitliest, der weiß, dass ich etwas für die Buchkunst übrig habe und das auch immer wieder in meinen Rezensionen thematisiere. Über die Liebe zu schönen Büchern möchte ich hier ein wenig schreiben, denn ich glaube, dass es vielen von euch nicht anders geht. Wenn ich also nach neuen Büchern suche, dann liegt erst einmal die große Schwierigkeit darin, eines zu finden, das einen wirklich anspricht und schon vom Klappentext mich wirklich anlockt. Da gibt es kein Patentrezept, denn das ist ja auch immer abhängig von der Stimmung und dem literarischen Fokus, den man sich aktuell gesetzt hat und auf den ich dann auch am meisten Lust habe.

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