Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
Katharina Hesse

Ein kunstvoll und schön gestaltetes Buch ist etwas, das mein Herz höher schlagen lässt. Deshalb bin ich auch immer auf der Suche nach schönen und gelungenen Ausgaben und habe das auch hier im Blog immer wieder thematisiert. Eine sehr empfehlenswerte Anlaufstelle ist die Stiftung Buchkunst, die jährlich die 25 schönsten Bücher auszeichnet. Und das bereits seit über 50 Jahren. Heute, am 30. Mai wurden die diesjährigen Gewinner bekannt gegeben. Für mich ein Anlass um einmal ein wenig hinter die Kulissen zu blicken und ein Interview mit der Geschäftsführerin Katharina Hesse zu führen.

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Die wunderbare Reise des Nils Holgersson mit den Wildgänsen von Selma Lagerlöf

Vom Knesebeck Verlag habe ich nun mittlerweile einige Bücher im Schrank stehen und nachdem mich die Reihe der Kinderbuchklassiker von Robert Ingpen sehr begeistern konnte, hatte ich schon länger Die wunderbare Reise des Nils Holgersson mit den Wildgänsen im Auge. Die gibt es in zwei Varianten. Eine ist den Kinderbüchern, die von Robert Ingpen illustriert sind, sehr ähnlich. Eine zweite Variante wird als Luxusausgabe angeboten und hat die Aufmachung einer Prunkausgabe. Genau diese habe ich mir zugelegt und will ich hier vorstellen.

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Modeste Mignon von Honoré de Balzac

Balzac ist für mich einer von den ganz dicken Fischen im Literaturteich und einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Auf Lesestunden hab ich ihn bisher vernachlässigt und das will ich nun wieder gut machen und stelle eines seiner Bücher aus seiner menschlichen Komödie vor. Modeste Mignon hat mich vom Klappentext her sofort angesprochen und ist sehr schnell ganz nach oben auf meine Wunschliste gewandert. Aktuell lese ich mich durch das aktuelle Klassiker der Weltliteratur Programm vom Manesse Verlag (sehr viele Bücher sind ja mittlerweile vergriffen) und beim Stöbern auf der Webseite vom Verlag war es neben Manon Lescaut eines der Bücher, an denen ich nie vorbei gekommen wäre.

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Woher kommen Buchblogger: Eine neue kleine Analyse mit Visualisierung und Statistiken

Die Blogosphäre der Buchblogger ist für eine nähere Betrachtung ein sehr interessantes und schön auswertbares Umfeld. Es ist eine überschaubare Gemeinde, die aber trotzdem groß, komplex und heterogen genug ist, dass sich hieraus durchaus neue Einblicke gewinnen lassen, die sich nicht unmittelbar auf den ersten Blick zeigen. Nach meiner Analyse vor einem Jahr, aus dem auch die Topliste hervorgegangen ist, habe ich meine kleine Skriptsammlung zur Erstellung dieser Liste kontinuierlich weiterentwickelt. Im Fokus meiner ersten Analyse stand die Struktur der Vernetzung der Blogs untereinander. Wie sieht es aber mit den Menschen hinter den Blogs aus? Woher kommen sie? Wie sind sie über Deutschland verteilt? Wie viele männliche Blogger gibt es wirklich? Wo residieren die Blogger und wie findet man sie? Diesen interessanten Fragen will ich mich in diesem Beitrag widmen.

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Von Ozean zu Ozean von Rudyard Kipling

Wer hier schon länger mitliest, der weiß, dass ich etwas für die Buchkunst übrig habe und das auch immer wieder in meinen Rezensionen thematisiere. Über die Liebe zu schönen Büchern möchte ich hier ein wenig schreiben, denn ich glaube, dass es vielen von euch nicht anders geht. Wenn ich also nach neuen Büchern suche, dann liegt erst einmal die große Schwierigkeit darin, eines zu finden, das einen wirklich anspricht und schon vom Klappentext mich wirklich anlockt. Da gibt es kein Patentrezept, denn das ist ja auch immer abhängig von der Stimmung und dem literarischen Fokus, den man sich aktuell gesetzt hat und auf den ich dann auch am meisten Lust habe.

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Die Kartause von Parma von Stendal

„Der Roman über die zwei Dinge, die für Stendhal die wichtigsten seines Lebens waren: Italien und die Liebe. Fern seiner Wahlheimat, im Paris von 1839, schrieb er in nur 53 Tagen jenes Werk, das heute zu den größten der Weltliteratur zählt“. Genau so weit habe ich den Klappentext gelesen, dann habe ich das gute Stück bestellt. Das läuft manchmal so, wenn die Rahmenbedingungen passen. In diesem Fall ist das der Verlag bzw. die Reihe der Klassiker Neuauflagen, die der Hanser Verlag regelmäßig erweitert, dabei wunderbare Klassiker der Weltliteratur neu übersetzt und als schicke gebundene Ausgabe veröffentlicht. Darüber hinaus ist Stendhal ein dicker Spezi von Honore de Balzac gewesen. Gut, dicker Spezi ist übertrieben, aber die beiden standen miteinander im Kontakt, haben sich auch öfters in Salons getroffen und Balzac hat in einer Kritik Stendhals Werk hoch gelobt. Zusammen mit Balzac und Gustave Flaubert zählt man die drei zu den großen Realisten ihrer Zeit. Balzac, Flaubert, Hugo, Zola, Maupassant, Dumas, alle Bücher dieser Autoren sind einfach ein Genuss, da war klar, mit Stendhal kann ich nicht viel falsch machen.

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Eine Dame von Welt von Henry James

Zum Welttag des Buches gab es am Samstag zur Aktion Blogger schenken Lesefreude ein Gewinnspiel. Das Wochenende über hattet ihr Zeit teilzunehmen und in einem Kommentar zu schreiben, wer für euch eine Dame von Welt ist. Im Nachhinein finde ich die Frage gut gewählt, denn die Antworten sind interessant und es mach Spaß sie durchzulesen. Natürlich ist die Frage so weit gefasst, dass hier zahlreiche Antwortmöglichkeiten denkbar sind. Jetzt geht es aber an die Auslosung und die läuft diesmal etwas anders.

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Eine Dame von Welt von Henry James

Heute ist Welttag des Buches und es ist natürlich klar, dass es auch auf lesestunden wieder ein Gewinnspiel gibt. So eine Tag muss natürlich gefeiert werden und dazu hab ich wieder ein ziemlich gutes Buch zum Verlosen. Eine Dame von Welt von Henry James, das erst im Januar dieses Jahres als schmucke Neuauflage im Aufbau Verlag erschienen ist. Das Buch ist eine schöne Novelle im ganz typischen Stil von Henry James und ideal um in die Welt dieses Autoren hinein zu schnuppern.

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Spoiler in Rezensionen

Natürlich lese ich so einige andere Buchblogs und starte auch immer mal wieder einen Streifzug durch die Blogosphäre. Auf die Weise habe ich schon einige gute Bücher entdeckt und es lohnt sich immer wieder einen kleinen Rundgang zu starten. Interessant finde ich es dabei zu sehen, wie andere mit ihren Rezensionen umgehen, worüber auf welche Art und Weise geschrieben wird und wie die Texte strukturiert sind. Das ist besonders bei Büchern aufschlussreich, die man selbst gelesen hat. Die Meinung ist da oft zweitrangig, vielmehr ist das Wie interessant.

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Manon Lescaut von Abbé Prévost

Einige Male habe ich nun ein eher schlechtes Händchen gehabt und bei der Wahl meiner Literatur daneben gegriffen. Ich probier doch immer wieder einiges aus und bin neugierig, da ist aber dann die Trefferrate doch manchmal recht mies. Dann bin ich froh, wenn ich auf sicheren Pfaden wandeln kann und das ein oder andere Buch auf meinem Stapel habe, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sehr gut ist. Die französischen Autoren haben es mir angetan, die konnten einfach schreiben, da geht die Post ab und es gibt einfach das volle Programm. Mit Manon Lescaut hatte ich schon länger ein Buch auf meiner Liste, das mal nicht aus dem 19. Jahrhundert kommt, sondern sogar vor der französischen Revolution geschrieben wurde. Ein solches Buch, dass dazu noch im Manesse Verlag zu haben ist, hat etwas von einem kleinen Geheimtipp, denn es wirkt so ganz unscheinbar und sticht nicht gleich ins Auge.

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