Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.

Wer kennt es nicht, das Problem: Man ist gerade unterwegs, beim Shoppen oder mit ein paar Freunden ein Bierchen zischen und plötzlich braucht man ganz dringend ein Buch. Oder möchte ein Buch unbedingt ganz schnell los werden. Da wäre es gut, wenn man schnell und unkompliziert einen Büchertauschschrank in der Nähe finden könnte. Beispielsweise mit einer geschmeidigen App. Okay, vielleicht kommt diese Situation wohl eher selten vor. Trotzdem wäre es ganz schön nach Büchertauschschränken suchen zu können. Eine solche App gibt es nun und auch online eine Karte. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Vor längerer Zeit schon habe ich einen Artikel gelesen, der mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf geht. Es geht darum, dass man sich mit einem Buch sehr einsam fühlen kann und ich glaube jeder Vielleser kennt das sehr gut. Befasst man sich mit den großen kommerziellen Angeboten, sieht sich bekannte Serien an, zieht sich eine aktuelle Sendung im TV rein, rennt in den neuesten Kinofilm oder zockt ein aktuelles Game, dann gibt es automatisch Gesprächsstoff zu Genüge. Über das alles lässt sich gut schwurbeln, denn die Schnittmenge derer, die eines dieser Dinge selbst gesehen haben, ist recht groß und ein Treffer sehr wahrscheinlich. Anders aber beim Romanleser, denn wie wahrscheinlich ist es schon, dass jemand aus meinem Dunstkreis beispielsweise Die Arbeiter des Meeres gelesen hat? Gleich null. Vielleicht hat man bei einem aktuellen, kommerziellen Titel mehr Erfolg. Keine Ahnung, vielleicht hat jemand den neuen Suter oder das Buch von Elena Ferrante gelesen, aber selbst da wird die Luft schon dünn. Ich glaub wenn ich bei mir in der Firma so von Zimmer zu Zimmer gehen würde, oder bei der nächsten Runde mit meinen Kumpels zwischen zwei Helle mal so frage, was sie so gerade lesen, werde ich auch da nicht viel Erfolg haben. Wenn ich die Fantasy-Romane der letzten Jahre nehme, dann gibts den ein oder anderen Treffer, aber da winken auch die Meisten schon ab. Ist schon wieder zu lange her, als dass man sich daran erinnern würde. Sprich: Wer viel liest, der hat nicht gerade viele Gesprächspartner.

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Hervorragende Buchtipps finde ich immer wieder in Büchern selbst. Und wenn ein Autor oder Titel immer wieder Erwähnung findet, dann weckt das zumindest meine Aufmerksamkeit. Ein solches Buch ist Die neue Heloise von Jean-Jacques Rousseau, das zuletzt in einem Buch von Balzac erwähnt wurde und auf das ich schon unzählige Male gestoßen bin. Der Inhalt liest sich auch sehr gut: Ein Briefroman und eine unverheiratete junge Frau, die sich der unsittlichen Liebe hingibt. Und ein Buch, das skandalös genug war, Gesprächsstoff in den Pariser Salons zu werden. Das Ganze noch von einem französischen Autoren. Klar, dass ich hier schonmal gut angespitzt war und nicht lange widerstehen konnte.

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Eigentlich bunker ich so ziemlich alle Bücher, die ich so lese auch in meinem Bücherschrank. Das liegt primär daran, dass ich zumeist doch ein ziemlich gutes Händchen für Bücher habe. Und auch daran, dass ich aktuell nicht so sehr auf neuen Pfaden wandle, sondern meine bekannten Autoren und Genres plündere. Trotzdem sortier ich immer wieder aus und finde dann doch alte Bücher, bei denen klar ist, dass ich sie nicht mehr lesen werde. Recht schnell hatte ich also einen ganz passablen Stapel Bücher im Keller stehen und mich gefragt wohin. Nachdem ich Büchertauschschränke liebe, wenn auch selten aus einem etwas heraus ziehe, haben wir uns dann entschlossen einen solchen vor unserem Haus aufzustellen. Ziemlich optimal, denn an dem Schrank komm ich jeden Tag vorbei und sitze sozusagen direkt an der Quelle.

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Zwei Mal habe ich schon einen Fragebogen in die Welt entlassen. Beide wurden von vielen beantwortet und ich finde es spannend zu sehen, wie das mit den Büchern, dem Lesen und Bloggen bei euch so läuft. Diesmal habe ich einen ganzen Sack von Fragen, die ich euch aus purem Eigennutz stellen möchte. Ich will richtig gute Büchertipps und mit meiner kleinen Auswahl an Fragen möchte ich versuchen sie euch zu entlocken. Ich hoffe ja sehr, dass wieder ein paar Blogger und Vielleser Zeit und Muse finden, sie zu beantworten. Momentan schwindet mein Stapel ungelesener Bücher recht schnell dahin, da muss ich bald für Nachschub sorgen und das soll natürlich nur vom Feinsten sein.

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Seit ich vor knapp zwei Jahren auf die wunderschönen, von Robert Ingpen illustriert Bücher gestoßen bin, habe ich den Knesebeck Verlag fest auf dem Schirm. Der Zauberer von Oz konnte mich sehr begeistern und seitdem habe ich mir einige weitere Bücher aus der Reihe geholt. Auch dem Klassiker Nils Holgersson konnte ich nicht widerstehen und war damals sehr begeistert. Irgendwie habe ich dann aber das Programm vom Knesebeck Verlag aus den Augen verloren. Beim virtuellen Bücherbummeln bin ich dann auf diese Neuerscheinung von 20.000 Meilen unter dem Meer gestoßen. Zuerst habe ich gezögert, denn so richtig viel sieht man von dem Buch auf der Webseite ja nicht. Aber ausgehend von meiner Erfahrung mit den anderen Büchern war ich dann doch überzeugt. In diesem Beitrag will ich für euch das Buch ein wenig durchblättern und einen etwas besseren Eindruck davon geben. Dass dieses Buch wieder ein Schmuckstück ist, dass verraten schon die Fotos in dieser Rezension.

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Immer wieder stöber ich nach schöne Büchern und manchmal finde ich echte Geheimtipps und manchmal kommt man um ein Buch gar nicht drum herum. Die Schöne und das Biest aus dem Coppenrath Verlag ist eher kein Geheimtipp, denn über das Buch bin ich mittlerweile schon öfters gestolpert. Trotzdem muss ich darüber bloggen, denn das Buch ist einfach wahnsinnig schön, Buchkunst vom Feinsten und ein absoluter Genuss. In dieser Rezension erfahrt ihr ein wenig zu dem Buch, aber erstmal kann ich nur empfehlen einfach weiter zu scrollen und die Fotos von diesem wunderschönen Buch anzusehen.

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Manchmal schlagen bei mir Neuerscheinungen so richtig ein. Nicht oft, wenn dann aber richtig. Eine davon ist Das Herz der verlorenen Dinge von Tad Williams. Nachdem ich aber nicht das Buch alleine vorstellen kann, ohne auf den Osten Ard Zyklus als Ganzes einzugehen, möchte ich einfach alle Bücher dieser Reihe vorstellen. Gleich vorneweg: Für mich ist Tad Williams und besonders sein Osten Ard Zyklus das Beste, Hochwertigste und Lesenswerteste, was der Fantasy Buchmarkt so zu bieten hat. Wieso das so ist, will ich in diesem Beitrag genauer erläutern.

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Wie viele von euch bereits wissen, bin ich ein Mare Klassiker Fanboy und warte schon jedes Mal auf die Vorschau um zu sehen, was für ein neues Buch in der von mir geliebten Reihe wohl diesmal ums Eck kommt. Diesmal ist es gleich ein doppelter Treffer: Wie immer ein wunderschönes Buch in Leineneinband mit schicken Schuber und obendrein auch noch ein neu übersetzter Roman von Victor Hugo. In Bayern würde man nun sagen „des is a gmahde Wiesn“. Klar dass dieses Buch sofort nach Erhalt gelesen wird und der restliche Stapel erst einmal warten muss. Nachdem ich die letzten Wochen wieder ziemlich viel im Fantasy Genre unterwegs war, habe ich auch wieder so richtig Lust auf das Meer und einen richtig geschmeidigen Klassiker aus der Feder eines der großen Legenden der Literatur.

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Als ich vergangenes Jahr Alles für ein bisschen Ruhm von Alfred Hayes gelesen habe, da hatte ich nochmal so richtig Lust auf eine Geschichte aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit dieser ganz eigenen Ausstrahlung, diesem dekadenten, melancholischen und verrauchten Stil der dem Amerika dieser Zeit anhaftet. Handlungsort ist zwar die Côte d’Azur, aber die Charaktere und der Stil haben genau das versprochen, was ich auch in Hayes Roman sehr genossen habe. Maikes Rezension und ein recht günstiges Angebot bei Booklooker haben mich dann am Ende zum Kauf bewogen.

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