Hallo, ich bin Tobi und blogge hier über Bücher und alles rund um Literatur.
fragen_beitrag

Vor einiger Zeit ging die Beantwortung der Frage „warum ich lese“ um, die viele Blogger unter #warumichlese aufgegriffen haben. Zumeist hat sie zu vielen mit Pathos geschwängerten Bekundungen geführt und zwei Dinge deutlich gezeigt: Einmal, dass Buchblogger das Lesen lieben (wenig überraschend) und zum anderen, dass sie gerne darüber reden (auch wenig überraschend). Warum greife ich also dieses Thema hier auf? Weil diese Frage zu simpel ist und der ganzen Sache nicht gerecht wird. Oder anders ausgedrückt: Weil sie meine Neugierde geweckt hat und ich nun mehr darüber erfahren möchte, was ihr wie, wann und wieso lest. Weil es sehr spannend ist, einen Blick in die Lesekultur von Buchblogger (und allen, die dieser Szene zugetan sind) zu bekommen. Daher habe ich wieder eine Reihe von Fragen aufgestellt, die ein wenig Licht in eine Sache bringen sollen, die sonst zumeist hinter verschlossener Tür stattfindet.

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piroggen_beitrag

Als Bücherwurm hat man das Privileg sehr viel in der Welt herum zu kommen, während man entspannt im heimatlichen Lesesessel lümmelt. Da findet man sich plötzlich an ganz verschiedenen Flecken dieser Welt wieder, zumeist irgendwo in der Vergangenheit und unweigerlich landet man da auch an dem ein oder anderen reich gedeckten Tisch. Denn Speis und Trank beschäftigen die Menschen nicht erst seit regelmäßig Kochsendungen durchs TV Programm gepeitscht werden und waren schon immer ein großes Thema. So auch in der Literatur. Von einer kleinen Köstlichkeit will ich in diesem Beitrag berichten.

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„Gobenheim entschlüpfte jener Satz, der heutzutage das heilige Salbungswort des Genies im Sinne der Nationalökonomen und der Bankiers ist: >Er verdient ein irrsinniges Geld!<“

Honoré de Balzac ~ „Modeste Mignon“

Honoré de Balzac, Modeste Mignon
Lexikon der Phantominseln von Dirk Liesemer

Ein Buch, das mir sehr gut in Erinnerung ist, und das ich mit viel Begeisterung gelesen habe, ist der Atlas der abgelegenen Inseln von Judith Schalansky. Als ich dann im Herbstprogramm vom mare Verlag das Lexikon der Phantominseln entdeckt habe, war klar, dass ich es unbedingt haben muss. Die Idee solche außergewöhnliche Atlanten zu erstellen, haben viele andere Verlage aufgegriffen und nun gibt es vom Atlas der seltsamsten Orte der Welt bis Atlas von Weißdergeierwas eine ganze Auswahl. An das Buch von Judith Schalansky kommt da keines ran. Zumindest wenn man die Aufmachung betrachtet und um so gespannter war ich, aus dem gleichen Hause mare ein ganz ähnlich gelagertes Buch zu bekommen.

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Die Abenteuer des Tom Bombadil von J. R. R. Tolkien

Nachdem der Klett-Cotta Verlag dazu aufgerufen hat, Leserbeiträge für den Hobbit Presse Blog einzureichen, konnte ich nicht widerstehen und musste natürlich den Beitrag über meine schöne Herr der Ringe Prunkausgabe einreichen. Prompt ist dieser auch angenommen und mit einem schönen Bücherpaket belohnt worden. Darin waren drei sehr schöne und bibliophile Ausgaben von Kurzgeschichten und Gedichten Tolkiens, die ich euch heute vorstellen möchte. Was in den kleinen Büchlein steckt und für wen sie gut geeignet sind, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Agnes Grey von Anne Brontë

Wer gerne Klassiker liest, der stößt unweigerlich auf die Bücher der Brontë Schwestern. Mit Jane Eyre von Charlotte Brontë und Sturmhöhe von Emily Brontë gibt es zwei sehr bekannte und auch dieser Tage sehr lesenswerte Bücher. Anne Brontë, die Jüngste der drei Schwestern habe ich allerdings bisher sträflich vernachlässigt und mich entschlossen mir endlich eines ihrer Bücher zu holen. Die schöne Ausgabe vom Manesse Verlag war da natürlich sehr naheliegend und schon bald konnte ich nicht widerstehen.

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Opas Insel von Benji Davies

Es gibt Kinderbücher, die sind kleine Kunstwerke. Nur wenige schaffen es in meine Hall of Fame und heute will ich euch ein Kinderbuch vorstellen, das vorzulesen ein wahrer Genuss ist. Ähnlich wie bei Die Reise und Die Suche schafft es Opas Insel eine zauberhafte Welt zu erschaffen und entführt in eine bunte, farbenfrohe und wunderbar illustrierte Bilderwelt. Da kann ich dann einfach nicht widerstehen und in dieser Rezension will ich einige Eindrücke mit euch teilen und den ein oder anderen Vielvorleser von diesem Buch begeistern.

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im_hause_longbourn

Manche Bücher liegen bei mir richtig lange auf dem Stapel ungelesener Bücher, bis sie endlich einmal zum Zuge kommen. Zu welchem Buch ich greife, hängt immer von der aktuellen Stimmung ab und da kann es schon einmal dauern, bis ich auf ein bestimmtes Setting oder Genre wieder Lust bekomme. Im Hause Longbourn musste über ein Jahr warten. Aber nun hat mich die Lust auf das schöne England von Jane Austen gepackt und ich habe zu diesem Buch gegriffen, dass ich von der lieben Marina von nordbreze.de bekommen habe. An der Stelle herzlichen Dank an Marina und ein Verweis auf ihre Rezension, die ähnlich wie meine, eher durchwachsen ausfällt.

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Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien

Tolkiens Bücher sind in letzter Zeit ein Thema auf Lesestunden und so habe ich schon eine Rezension über Der Hobbit und einen Beitrag über meine schöne Prunkausgabe von Der Herr der Ringe veröffentlicht. Nun soll natürlich auch die Rezension über den großen und berühmten Klassiker nicht fehlen. Auf der einen Seite ist diese Rezension für viele wahrscheinlich eher langweilig, weil das Buch gut bekannt ist. Andererseits ist es auch ganz schön, einen erfolgreichen und sehr populären Titel zu besprechen. Mitreden können hier sicher sehr viele und daher freue ich mich über eure Sicht auf das Buch.

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Pariser Symphonie von Irene Nemirovsky

Es gibt Bücher, die tauchen immer wieder auf und aus einer anfänglichen Unentschlossenheit wurde dann nach den Rezensionen von Maike und Petra die Entscheidung für diese kleine Sammlung an Erzählungen. Die Autorin war mir unbekannt, aber die zeitliche Einordnung in das Paris der 20er und 30er Jahre bietet einen sehr stimmungsvollen und interessanten Hintergrund. Ich mag momentan Novellen und Kurzgeschichten ganz gerne und lese gerne kurze Bändchen zwischen zwei dicken Klassikern. Meine Befürchtung eine melancholische Grundstimmung wie bei Munro vorzufinden, konnten die beiden Rezensionen zerstreuen und tatsächlich haftet Némirovskys Stil etwas ganz Individuelles an.

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